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Transfer Pricing

Veröffentlicht in Internes Rechnungswesen von Redakteur am 9. Feb. 2015

Unternehmen leisten Wertschöpfung in Form von Dienstleistungen. Abhängig von der Art und Menge der Wertschöpfung sowie ihrer Bereitstellungsform, gehört jedes Unternehmen einer bestimmten Branche an. Dass jedoch eine Wertschöpfung (in welcher Form auch immer) erbracht wird, steht dabei völlig außer Frage, ganz egal wie effizient die Wertschöpfung abläuft oder wie erfolgreich sie in ihrer Umsetzung oder am Markt ist. Der Produktionsfaktor Arbeit ist das Fundament jeglicher Wertschöpfung. Im Grunde sind alle Unternehmen Dienstleister, denn auch erzeugte Waren sind das Ergebnis einer Kombination von aus der Natur entnommenem Material und Dienstleistungen, mit dem Mindestumfang der Entnahme aus der Natur.

Die Unterschiede zwischen den Unternehmen ergeben sich vor allem daraus, welcher Dienstleistungsmix betrieben wird und in welcher Form die Bereitstellung erfolgt.

Von besonderer Bedeutung ist die Preisfindung, denn diese ist – neben der eigentlichen Dienstleistung – entscheidet über den Erfolg des Unternehmens am Markt. Die Preisgestaltung für den Markt ist daher ein wichtiges Marketinginstrument (Preispolitik). Aber auch die Steuergesetzgebung ist bei der Preisgestaltung zu beachten, insbesondere, wenn Preise nicht direkt für einen Markt bestimmt sind, sondern im Sinne des internen Rechnungswesens für die unternehmensinterne Verrechnung von Dienstleistungen – den sogenannten Verrechnungspreisen (Transfer Pricing).

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Leistungsstörung

Veröffentlicht in Wirtschaftsrecht von Redakteur am 5. Feb. 2015

Leistungsstörung ist der rechtswissenschaftlicher Begriff für eine Pflichtverletztung eines Schuldners in einem Schuldverhältnis. Die Leistungsstörung lässt sich in der Ursache in drei Bereiche unterteilen:

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Data Analytics mit R – Buchempfehlung

Veröffentlicht in Big Data Analytics, Bücher, Integration, Wirtschaft von Redakteur am 18. Dez. 2014

Big Data Analytics ist der Trend für das Jahr 2015. Im Unterschied zum traditionellen Business Intelligence, bezieht Big Data Analytics alle unternehmensinternen Daten und externe Datenquellen ein. Externe Datenquellen können beispielsweise Social Media Plattformen, Börsen und Handelsplattformen sowie Behörden (Open Data) sein. Auch der aktuelle Trend zur Industrie 4.0 (Smart Factory) bedient sich dieser Analyseverfahren.

Mit diesen Trends erlebt auch die Programmiersprache für statistische Datenanalyse R einen enormen Aufschwung. Mit R lassen sich einfache statistische Datenanalysen durchführen oder automatisierte Analyseverfahren entwickeln, aber auch Predictive Analytics wird häufig mit R als Analysekern realisiert. R ist zudem grundsätzlich kostenlos und Open Source. Übrigens zählen R-Programmierer zu den Entwicklern mit den höchsten Stundensätzen bzw. Gehältern und IT-Experten.

Nachfolgend zwei ausgewählte Buchempfehlungen für den Einstieg in die Programmierung und Analyse mit R und zur Erweiterung von bestehenden R-Kenntnissen.



Programmieren Mit R (Statistik Und Ihre Anwendungen) (German Edition): 3. Auflage

Das Buch Programmieren mit R von Uwe Liges mit einer schrittweisen Einführung in R von Anfang an. Mit der Nutzung von R als Taschenrechner wird leicht verständlich in R eingewiesen. Wer schon weiter ist oder die 225 Seiten des Buches durchgearbeitet hat,  versteht es bereits, objektorientierte Programme in R zu entwickeln, statistische Modelle zu entwickeln, lineare Optimierungen durchzuführen, Effizienzanalysen (z. B. Laufzeitanalysen) zu betreiben und sogar eigene Grafikfunktionen zu definieren. Das Buch umfasst die komplette Mächtigkeit in Bezug auf die Mathematik. Der Autor schafft es dabei, anfangs sehr didaktisch vorzugehen, ab ca. dem ersten Drittel jedoch die Themen klar voneinander zu trennen, so dass das Buch auch als Nachschlagewerk taugt. Eine ganz klare Empfehlung für Einsteiger und auch Fortgeschrittene!

 



Datendesign mit R: 100 Visualisierungsbeispiele

Das Buch Datendesign mit R vom Autor Thomas Rahlf geht die Sache ganz anders an, als das oben genannte allgemeine Einführungs- und Nachschlagewerk für R. Der Autor stellt auf den ersten Seiten die Gestaltungsmöglichkeiten von R für Grafiken und Diagramme vor, wobei die Gestaltungsvorschläge prinzipiell unabhängig von dieser Programmiersprache sind und allgemeine Gestaltungstipps für Analyse-Reporting sind. Das Buch beinhaltet auf wenigen Seiten zwar auch noch eine kleine Einführung in R, diese ist jedoch nur ein kleines Beiwerk. Der Kern des Buches, und der tatsächliche Kaufgrund, sind die 100 Visualisierungsbeispiele, die tatsächlich visuell überzeugen, verständlich aufbereitet und dabei auch noch schön anzusehen sind. Dem Leser werden Möglichkeiten der Datenvisualisierung aufgezeigt, stets mit einem Anwendungsfall und echten (downloadbaren) Daten im Hintergrund. Dies macht nicht nur Statistik verständlicher, sondern der Leser erhält einen Eindruck, welche Diagramme in welchem Kontext die ideale Wahl sind, beispielsweise Balkendiagramme, Säulendiagramme, Kuchendiagramme, Histogramme, Verteilungsdiagramme, Lorenzkurven, Liniendiagramme, Zeitreihen, Radialpolygone oder Heatmaps.

Wer die Visualisierungen aus dem Buch nachbauen möchte, muss nicht unbedingt den Quellcode aus dem Buch abtippen, sondern kann diesen auch aus dem (als Download-Code) beigelegten eBook kopieren.


Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer – Buchempfehlung

Veröffentlicht in Allgemeine BWL, Bücher, Perspektiven, Projektmanagement von Redakteur am 10. Okt. 2012

Ein Unternehmen zu gründen ist relativ einfach geworden, die hohe Kunst der Betriebswirtschaft und Organisation ist jedoch, am Markt erfolgreich bestehen zu bleiben – Und das geschieht nicht mit Durschnitt oder Stagnation! Nur etwa 20% aller ernsthaften Unternehmensgründungen bleiben länger als fünf Jahre am Markt bestehen. Viel zu viele junge Unternehmen werden nach nur wenigen Monaten oder Jahren wieder geschlossen oder gehen in die Insolvenz und viele Gründer damit gleichzeitig in die Privatinsolvenz, da Gründer für Kredite grundsätzlich immer privat und im vollen Umfang haften.

Der Autor Stefan Merath beschreibt in seinem Buch Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer die strukturierte Vorgehensweise für organisches Wachstum und räumt auf mit den oftmals falschen Vorstellungen über Verantwortungen als Fachkraft, Manager und Unternehmer.


Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer: Wie Sie und Ihr Unternehmen neue Dynamik gewinnen

Der Autor erklärt die wichtige Trennung vom operativen und strategischen Geschäft und die Geschäftsbeziehung zwischen Unternehmern und Managern (Principal-Agent-Beziehung). Dabei verliert das Buch niemals den Fokus auf den Kopf des Unternehmens, dem Unternehmer. Die Persönlichkeitsentwicklung des Unternehmers, zu der persönliche Entwicklungsziele, Glaubensgrundsätze und der Umgang mit Emotionen zählen, nimmt einen entscheidenden Stellenwert ein. (mehr…)


Workflowmanagement -Systeme

Veröffentlicht in Allgemeine BWL, Informatik, Integration, Prozessgestaltung von Redakteur am 15. Sep. 2012

Das Workflowmanagement (zu Deutsch etwa: Verwaltung von Arbeitsabläufen) steht dem (Geschäfts-)Prozessmanagement sehr nahe. Ziel des Workflowmanagements ist die Koordination von Prozessen über Workflowmanagementsysteme, indem sie die Ausführungsreihenfolge der Prozesse oder der Aktivitäten von Prozessen überwachen, Daten für die Ausführung von Aktivitäten bereitstellen, anstehende Aktivitäten menschlichen oder technischen Bearbeitern zur Ausführung zuordnen und Anwendungssysteme für die Bearbeitung zur Verfügung stellen.

Während die Steigerung der Produktivität im Produktionsbereich durch Prozessmanagement bereits früh erschlossen wurde, blieben Produktivitätssteigerungen im Bürobereich verhältnismäßig lange aus. In den 1980er Jahren begann sich mit der Office Automation und dem Ziel der computergesteuerten Durchführung wiederkehrender Vorgänge auch im Bereich der Büroarbeit Prozessmanagement durchzusetzen. Workflowmanagement ist jedoch nicht nur eine Büroangelegenheit, sondern dringt auch bis tief in die Produktionsplanung und -steuerung vor. Beispielsweise sind Stücklisten, Arbeitspläne, Produktionspläne usw. Arbeitsmittel und Kommunikationsmittel zwischen der Logistik- bzw. Produktionsplanung/-steuerung, die überwiegend als Bürotätigkeit geschieht, und der ausführenden Produktion. Auch die Erfassung der Arbeitszeiten und -tätigkeiten findet zwischen der Personalwirtschaft/Buchhaltung und der Produktion statt. Wann welche Arbeitsmitteln an welchem Ort bzw. bei welcher Person sein müssen und wer wann und wo welche Arbeitsschritte auszuführen hat, entscheiden Workflowmanagementsysteme.

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Businessplan – Geschäftsplanung – Buchempfehlung

Veröffentlicht in Allgemeine BWL, Bücher, Perspektiven von Redakteur am 19. Jul. 2012

Geschäftsplanung ist nicht nur eine betriebswirtschaftliche Disziplin für Wirtschaftsingenieure und Wirtschaftsinformatiker, sondern jeder potenzielle Existenzgründer muss sich bei ernsthaft verfolgten Gründungsvorhaben mit der Geschäftsplanung (Business Planning) befassen.

Der Autor Jürgen Arnold gibt in seiner Buch-Reihe Existenzgründung einen Leitfaden für die Unternehmensgründung. Die Kerndisziplin dabei bleibt die Geschäftsplanung, die mit dem Geschäftsplan (Businessplan) neben dem Gründer(-team) bei der Suche nach Eigen- oder Fremdkapitalgebern (Investoren) zur Finanzierung der Unternehmensgründung die  entscheidende Rolle spielt. Ein Businessplan ist aber nicht nur für Kapitalgeber wichtig, sondern auch als Eigenkontrolle für die Gründer. Autoren-Motto: Zuerst systematisch planen, dann konsequent erfolgreich werden.


Existenzgründung – Businessplan & Chancen

Der Aufbau eines Businessplans wird im Buch bereits in der typischen Form, betriebswirtschaftlich und logisch aufbauend dargelegt:

  1. Executive Summary (Kurzfassung)
  2. Gründervorstellung (Einzelperson oder Team)
  3. Unternehmensvorstellung (Ziele, Produkte, Alleinstellungsmerkmale, Marken)
  4. Marktbewertung (Segmente, Nachfrage-Angebot-Analyse, Konkurrenzanalyse, Lieferantenanalyse)
  5. Management und Organisation (Aufgabenverteilung, Verantwortungen, Personalplan)
  6. Finanzanalyse
    1. Rentabilitätsvorschau (Umsatzplan, Kosten-/Ertragsplan)
    2. Chancen/Risiken (Worst-Case, Best-Case, Realistic Case)
    3. Investitionsplan
    4. Finanzierungsbedarfsplan

Das Buch ist als Anleitung und Nachschlagewerk zu verstehen und klärt Fragen über die Erstellung eines Businessplans, typische Fehler bei der Erstellung sowie die Vorgehensweise bei der Recherche, den Aufbau des Businessplans, der Auswahl der Hilfsmittel und der Präsentation des Businessplans. Der Autor (ein geschäftsführender Gesellschafter eines Beratungsunternehmens) schreibt kompetent, jedoch leicht verständlich auch für Leser ohne akademischen Hintergrund. Das Buch enthält zudem einen Muster-Businessplan als Beispiel. (mehr…)


Balanced Scorecard

Veröffentlicht in Allgemeine BWL, Projektmanagement, Wirtschaft von Redakteur am 13. Mrz. 2012

Die Balanced Scorecard wurde von Robert S. Kaplan und David P. Norton Anfang der neunziger Jahre entwickelt, um die Planung und Budgetierung in der Unternehmensführung zu verbessern. Die Unternehmensführung bedient sich der Balanced Scorecard, um die Leistungsfähigkeit des Unternehmens aus den unterschiedlichen Perspektiven der externen und internen Akteure zu messen sowie um Maßnahmen ableiten zu können, mit denen die Ausrichtung des Unternehmens auf die unterschiedlichen Interessen ausbalanciert wird.

 

Zwar ist in der Regel jeder Unternehmensbereich selbst dazu in der Lage, den eigenen Beitrag zum Unternehmenserfolg zu erkennen und auszubauen, jedoch fehlt ein Gesamtzusammenhang. Unternehmen stehen als Ganzes betrachtet im turbolenten Umfeld der globalen Märkte und sind hin und her gerissen zwischen Kunden, Wettbewerbern, Partnern, Kapitalgebern und Behörden. Die Balanced Scorecard versucht einen Gesamtüberblick über die verschiedenen Perspektiven in der Unternehmensführung zu leisten und diese zu koalieren. (mehr…)


Betriebswirtschaft für Informatiker und IT-Experten – Buchempfehlung

Veröffentlicht in Allgemeine BWL, Bücher von Redakteur am 11. Mrz. 2012

Fachliche Kompetenz in Betriebswirtschaftslehre ist auch für Informatiker mit Projektverantwortung unverzichtbar, um IT-Projekte wirtschaftlich erfolgreich, kunden- und gewinnorientiert organisieren und führen zu können. Das Buch Betriebswirtschaft für Informatiker und IT-Experten geht speziell auf Betriebswirtschaftslehre und Projektmanagement ein, das für die Projekt- und Unternehmensleitung in der IT-Branche notwendig ist.

IT-Unternehmer sowie Freiberufler und angestellte Projektleiter werden mit jedem IT-Projekt vor eine Vielzahl von betriebswirtschaftlichen Fragen gestellt, welche dieses Buch sehr ausführlich behandelt.

Betriebswirtschaft für Informatiker und IT-Experten

Der Inhalt des Buches reicht von Unternehmensgründung und -führung, Geschäftsprozessmanagement, Marketing und Vertrieb von IT-Leistungen, IT-Projektmanagement, Personalwirtschaft, Wissensmanagement bis hin zu Controlling, Investitions- und Finanzierungsrechnung sowie externes Rechnungswesen. Innovationsmanagement, Anforderungsanalyse, Supply-Chain-Management, IT-Prozessunterstützung, ERP, Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, Projekt-Beauftragung, -Überwachung, -Übergabe, Ablauf- und Zeitplanung, Personaleinsatzplanung, Führungsstile, IS-Architekturen, IT-Service-Management, IT-Controlling, Jahresabschlüsse, Kapitalbedarfs- und Finanzplanung sind nur einige Stichworte aus der Menge an Inhalten, die in diesem Buch leicht verständlich, aber immer zielführend erläutert werden.

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Die Erstauflage von 2007 ist nun zwar etwas älter, jedoch erläutert das Buch auf über 500 Seiten allgemeingültige, aber dennoch sehr konkrete und tiefgehende Grundlagen. Positiv fällt zudem auf, dass nicht – wie in vielen anderen Fachbüchern – einseitiges Wissen eines einzigen Autoren vermittelt wird, sondern ein sechsköpfiges Autoren-Team mit Background in IT, BWL und Wirtschaftsinformatik am Buch beteiligt sind.

Es gibt noch eine Reihe weiterer Bücher zu diesem Thema, dieses Buch behandelt die Inhalte jedoch besonders detailliert und dank des Autoren-Teams auch sehr differenziert.

ISBN: 978-3827417572


Strategische Unternehmensführung

Veröffentlicht in Allgemeine BWL von Redakteur am 3. Mrz. 2012

Unternehmen stehen heute und in Zukunft in immer dynamischer werdenden Umfeldern. Während vor hundert Jahren die Massenproduktion von Ein-Produkt-Unternehmen für  Wettbewerbsfähigkeit stand, stehen heute kundenindividuelle Produkte im Vordergrund der Innovation.

Die heutigen Unternehmen sind auch in ihren inneren Strukturen komplexer geworden. Große bis mittelgroße Unternehmen weisen mittlerweile längst keine Zwei-Schicht-Hierarchien mehr auf, sondern sind ein Hierarchiegeflecht aus Führungskräften, Shareholdern (Teilhabern), Mitarbeitern, Aufsichtsrat und Betriebsrat. Hinzu kommen etliche externe Teilnehmer, wie Banken, Versicherungen, Lieferanten, Behörden, Kammern und Verbände.

Für die Unternehmensführung gibt es nach außen hin drei Richtungen, auf welche das Unternehmen auszurichten ist:

  1. Kunden: Jede strategische Führung eines gewinnorientierten Unternehmens ist auf Kundenorientiertheit fokussiert. Die Kunden sind der wahre Finanzierer eines jeden Wirtschaftsunternehmens.
  2. Unternehmenspartner: Lieferanten (Vorleister), Logistikpartner, Unternehmensberatungen, Banken, Finanzdienstleiter und Shareholder (private Investoren bzw. Eigenkapitalgeber). Ohne diese Partner kann das Unternehmen seine Leistungsfähigkeit nicht erreichen und damit auch keine Kundenorientierung gewinnen. Eine besondere Rolle spielen die Shareholder. Das interne Rechnungswesen (Controlling) dient der Analyse, Überwachung und Optimierung der Geldflüsse im Unternehmen.
  3. Öffentlichkeit: Insbesondere Gewerbe- und Finanzbehörden (Finanzamt) mischen sich in die inneren Unternehmensangelegenheiten ein und fordern Einsicht in das Unternehmen, Strukturen und Prozesse nach Rechtsvorschriften und Zahlungen entsprechend der Struktur und Leistung des Unternehmens. Hinzu kommen Verbände, Kammern (z. B. IHK), Tarifpartner und andere Interessensgemeinschaften (z. B. GEZ), welche teilweise Mitbestimmung, Reporting oder Beitragszahlungen verlangen. Jedoch erhält das Unternehmen dafür auch direkte Gegenleistungen (z. B. Fördermittel oder Subventionsleistungen) oder indirekte Gegenleistung (z. B. Bereitstellung von Kulturgütern und Infrastruktur)

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Szenario-Technik und -Analyse

Veröffentlicht in Projektmanagement, Wirtschaft von Redakteur am 19. Jan. 2012

In der strategischen Unternehmensführung im weiteren und im Projektmanagement im engeren Sinne ist die Szenario-Technik ein mächtiges Instrument um Erfolgschancen und Risiken und deren kausale Zusammenhänge zu analysieren. Mit der Szenario-Technik werden mögliche Projektverläufe durchgespielt und analysiert, um daraus Strategien der Reaktion auf diese Szenarien zu entwickeln. Die Projektverläufe werden von Szenarien abgeleitet, welche auf Einflusskriterien und dessen Entwicklungen basieren.

Das Negative der Szenario-Technik vorweg: Die Szenario-Technik steht immer wieder in der Kritik, da die Szenario-Analyse eine oftmals mangelhafte Grundlage für die Ableitung von Leitstrategien für Projekte oder ganze Unternehmen darstellt. Die Richtigkeit der Ergebnisse/Aussagen der Analyse ist stark abhängig von der Informationsgrundlage, welche jedoch in der Regel sehr dürftig ist. Die Zukunft lässt sich nicht genau, manchmal nicht mal im Groben, vorhersagen und so sind auch alle Szenarien reine Fiktion. Es kann nur versucht werden, durch die Streuung der Szenarien in ihrer Zusammenstellung sowie die Bildung von möglichst realistischen Szenarien ein weites Spektrum an möglichen Zukunftsentwicklungen zu erhalten. Betrachtet werden dabei Einflussgrößen auf Szenarien, die das Geschäft des Unternehmens betreffen können. Mehr Szenarien und Einflussgrößen sorgen jedoch auch für mehr Aufwand. Generell wird der hohe Aufwand der Szenario-Technik kritisiert, der sich vor allem aus der Datenerhebung, aber auch in der Szenario-Zusammenstellung und -betrachtung ergibt.

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