Elektrischer Durchschlag \ Überschlag

Die isolierende Eigenschaft eines Materials kann ab einer bestimmten, anliegenden Spannungshöhe verloren gehen. Durch den Isolator kann ab jener Spannungshöhe Strom fließen (Durchschlag), welche höher, als die so genannte Durchschlagsfestigkeit oder der Abstand zwischen den Elektroden zu niedrig ist.

Die Durchschlagsfestigkeit bezeichnet das maximal erträgliche, elektrische Feld, welches für ein bestimmtes Material noch erträglich ist, ohne dass es zu einem Durchschlag kommt. Die Durchschlagsfestigkeit wird in Relation von kV zu mm angeben und richtet sich nach einem homogenen elektrischen Feld.

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Benjamin Aunkofer ist Wirtschaftsingenieur und -informatiker. Er arbeitet in den interdisziplinären Themengebieten als Dozent an der HTW Berlin und engagiert sich als Unternehmer insbesondere für Big Data und Industrie 4.0.

Elektrisches Feld

Als Feld wird ein Raum bezeichnet, welcher mit der Wirkung einer Kraft erfüllt ist. In einem elektrischen Feld kann jedem Raumpunkt eine elektrische Feldstärke zugewiesen werden. Die Feldstärke ist eine Kraft, also ein Vektor (richtungsorientiert).

Ein elektrisches Feld eines Dipols (zwei gegensätzliche Pole, ein elektrischer Dipol ist das räumlich getrennte Anordndung von positiver und negativer Ladung) zeigt die Richtungsorientiertheit (Feldlinien) der elektrischen Feldstärke vom einen Pol zum anderen.

Die nachweisbaren Feldlinien sind niemals in sich geschlossen, sondern zeigen auf entgegengesetzte Ladungsträger.

Auf die Ladungsträger im elektrischen Feld wirkt die Kraft F, welche abhängig von der Feldstärke E und der Anzahl der Ladungsträger ist. Die Feldstärke ist das Verhältnis aus der anliegenden Kraft F und der vorkommenden Ladung.

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Benjamin Aunkofer ist Wirtschaftsingenieur und -informatiker. Er arbeitet in den interdisziplinären Themengebieten als Dozent an der HTW Berlin und engagiert sich als Unternehmer insbesondere für Big Data und Industrie 4.0.