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Ideal-Layoutplanung

Veröffentlicht in Fabrikplanung, Logistik, Prozessgestaltung am 16. Oct. 2011

Das Ideallayout ist eine Kerndisziplin in der Fabrikplanung und der Grundstein fĂŒr die spĂ€tere Realplanung. Auch fĂŒr die Arbeitsplanung und Unternehmenslogistik kann die Idealplanung eine Rolle spielen. Die Idealplanung ist eine Vorgabe fĂŒr die Gestaltung der Realplanung. Ziel ist die optimale rĂ€umliche Zuordnung der Maschinen bzw. ArbeitsplĂ€tze sowie der Abbildung der MaterialflĂŒsse und ArbeitsablĂ€ufe. Als Datengrundlage dienen ArbeitsplĂ€ne. Die Idealplanung ist grafisch einfach gehalten und wird zweidimensional dargestellt. (mehr…)


Kundenindividuelle Massenproduktion

Veröffentlicht in Allgemeine VWL, Fabrikplanung, Logistik, Trends & Zukunft am 6. Jun. 2011

Die Produktion wandelte sich in den letzten Jahrhunderten enorm. WĂ€hrend die Produktion vor 300 Jahren noch in WerkstĂ€tten oder kleinen Manufakturen lokalisiert war, brach ungefĂ€hr 1860 in der westlichen Welt und Deutschland die Industrialisierung an und die Wege der Massenproduktion wurden eingeschlagen. Durch die Massenproduktion konnten GĂŒter produktiver und damit gĂŒnstiger hergestellt werden. Dies sorgte erstmalig dafĂŒr, dass einige westliche LĂ€nder durch die hohe Versorgung von Arbeit und GĂŒtern in flĂ€chendeckenden Wohlstand befördert wurden. Dadurch Ă€nderte sich auch das Konsumverhalten, denn Grundnahrungsmittel standen nicht mehr alleine im Nachfragespektrum der westlichen Gesellschaft.
Ein weiterer Höhepunkt war die darauffolgende Globalisierung nach dem zweiten Weltkrieg. Ressourcen wie Energie und Arbeitskraft wurden in den westlichen LÀndern immer teurer, die Massenproduktion wurde teilweise in DrittweltlÀnder verlagert, wodurch einige zu sogenannten SchwellenlÀndern aufstiegen. In dieser Phase befindet sich die Menschheit noch heute.

Es zeichnet sich jedoch in den IndustrielĂ€ndern ein neuer Trend ab, welcher ein neues Produktionszeitalter einleiten könnte. Westliche Volkswirtschaften tendieren daher zur kundenindividuellen Massenproduktion (engl.: Mass Customization). Die GrundbedĂŒrfnisse der Menschen in den entwickelten IndustrielĂ€ndern sind weitgehend befriedigt und sowohl private Haushalte als auch Unternehmen geben sich nicht lĂ€nger nur mit Standardprodukten zufrieden. (mehr…)


ABC und XYZ – Analyse

Veröffentlicht in Logistik am 3. May. 2011

Eine sehr verbreitete Analyse in der Logistik ist die ABC-XYZ-Analyse. Diese Analyse spielt vor allem in der Beschaffungslogistik sowie in der Distributionslogistik eine entscheidende Rolle bei der Festlegung von Strategien zu Reduzierung des Einkaufaufwandes sowie der LagerbestÀnde (Kapitalbindung).

  • Beschaffungslogistik (Einkauf): Es sollen möglichst wenige, wertschaffende Teile/Rohstoffe eingekauft werden, welche möglichst regelmĂ€ĂŸig eingekauft werden (hohe VersorgungsstabilitĂ€t entspricht geringes Einkaufsrisiko)
  • Distributionslogistik (Verkauf): Es sollen möglichst nur Teile im Lager stehen, welche einen hohen Wert (hohe Marge pro Verkaufstransaktion) haben und möglichst regelmĂ€ĂŸig von der Kundschaft abgenommen werden (hohe VertriebsstabilitĂ€t entspricht geringes Abnahmerisiko)

FĂŒr die ABC-XYZ-Analyse ist die DurchfĂŒhrung von vorhergehenden ABC- und XYZ-Analysen notwendig. Diese sind mit gĂ€ngigen ERP-Systemen oft mit wenigen Klicks machbar, können jedoch auch per Excel errechnet werden. (mehr…)


Buchempfehlung – Wertstromdesign

Veröffentlicht in BĂŒcher, Fabrikplanung, Logistik, Prozessgestaltung am 28. Jan. 2011

Das Wertstromdesign ist eine Methode zur Optimierung einer Produktion und aus der Prozessgestaltung und Fabrikplanung nicht mehr wegzudenken und wird entsprechend hĂ€ufig von Hochschuldozenten empfohlen. Dieses Buch “Wertstromdesign: Der Weg zur schlanken Fabrik” wurde vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) veröffentlicht. Der Preis fĂŒr dieses Buch ist etwas hoch, hĂ€lt jedoch höchsten QualitĂ€tsansprĂŒchen stand. Mit vielen Zusatzinformationskomplexen, wie das Vorgehensmodell zur Fabrikplanung nach der VDI-Richtlinie 5200, Taktabstimmungsdiagrammen und Exkursen zu OEE und REFA ist der hohe Preis absolut gerechtfertigt.

Das Buch beschreibt nachvollziehbar Methoden der effektiven Produktionsablaufanalyse, der produktfamilienorientierten Produktionsstrukturierung und geht auf die ideale Produktion als Soll-Ziel ein. Es werden weiterhin zehn Gestaltungsrichtlinien fĂŒr eine Produktionsoptimierung erlĂ€utert, wofĂŒr das Buch zahlreiche leichtverstĂ€ndliche Formeln und Grafiken sowie Industriebeispiele zur Untermauerung auffĂŒhrt.


Der Autor Klaus Erlach ist Mann vom Fach, kommt vom Fraunhofer-Institut fĂŒr Produktionstechnik und Automatisierung (Stuttgart) und hat Maschinenbau und Philosophie studiert. Zielgruppe des Autors Klaus Erlachs sind vor allem Experten der Fertigungs- und Fabrikplanung, Studenten mit ingenieurwissenschaftlicher Ausrichtung und Techniker, welche in der Produktionsplanung arbeiten. Fabrikplanung ist eines der KernfĂ€cher fĂŒr Wirtschaftsingenieure, fĂŒr welches dieses Buch eine besondere Bedeutung hat.




Ishikawa-Diagramm – Ursache-Wirkung-Diagramm

Veröffentlicht in Logistik, Projektmanagement, QualitĂ€tsmanagement am 27. Nov. 2010

Ishikawa-Diagramme dienen der Darstellung von Ursachen, die zu einer Wirkung fĂŒhren und wurden vom japanischen Chemiker Ishikawa Kaoru çŸłć·éŠš erfunden. Die Wirkung kann positiv sein, meistens werden in Ishikawa-Diagrammen jedoch negative Wirkungen (Fehler) dargestellt, welche untersucht werden.

Ein alternativer Begriff fĂŒr ein Ishikawa-Diagramm ist Ursache-Wirkung-Diagramm (bzw. engl. Cause and Effect Diagram).

Diese Art der Diagrammgestaltung soll Ursachen darstellen, die zu einem definierten Fehler fĂŒhren. Ishikawa-Diagramme finden daher insbesondere Anwendung im QualitĂ€tsmanagement. Auch in Fachbereichen, welche sehr viele Faktoren bzw. Parameter berĂŒcksichtigen mĂŒssen, beispielsweise die Fertigung und Logistik, sind Ishikawa-Diagramme eine verbreitete Technik zur Veranschaulichung.

Ishikawa-Diagramme sind beispielsweise eine hÀufige Methode zur Analyse-Darstellung von Fehlerursachsen im Sinne von Poka Yoke in der Fertigung.

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