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- Generalist zwischen Wirtschaft und Technik


Technologie- / InnovationsmanagerIn

Die/der Technologie- bzw. InnovationsmanagerIn ist für das Technologiemanagement und/oder Innovationsmanagement in einem Unternehmen verantwortlich. Im Gegensatz zu mittelständischen Betrieben, fassen Konzerne Technologie- und Innovationsmanagement nicht immer zu einem Bereich zusammen, sondern bilden zwei unterschiedliche (jedoch stark miteinander kommunizierende) Stellen.

Nachfolgend wird zur Vereinfachung und Abkürzung die Bezeichnung TI-ManagerInnen verwendet..

Die/der TI-ManagerIn untersucht das eigene und konkurrierende Unternehmen sowie Geschäftspartner hinsichtlich technologischer Kompetenzen und Innovationspotenzial. Die/der TI-ManagerIn stellt sich den Fragen, wie sich das Unternehmen am besten neues Know-How erschließen kann und bisher gewonnenes Wissen langfristig erhalten kann.

Häufig arbeiten entwickelnde und produzierende Unternehmen in mehren technologischen Feldern, verfügen jedoch immer über stark begrenzte Ressourcen. Aufgabe der TechnologiemanagerInnen ist die Entscheidung und Zuweisen der Ressourcen zu jenen Feldern. Auch Standortanalysen und die Arbeitsgestaltung können in das Tätigkeitsspektrum fallen. Investitionsrechnung, z. B. für die Entscheidung für einen Technologieeinkauf statt einer -entwicklung, als betriebswirtschaftliches Können ist genauso von Bedeutung wie Wissen aus den Ingenieurwissenschaften. Risikoanalysen und wirtschaftliches Potenzial für Entwicklungsprojekte müssen bestimmt und die Geschäftsführung beraten und in ihrer Entscheidungsfindung unterstützt werden. Es ist ein gutes Verständnis für die Investitionsrechnung notwendig. Genauso arbeiten TI-ManagerInnen eng mit dem Marketing zusammen und stehen mit dem Marketing gemeinsam in der Verantwortung, Konzepte auszuarbeiten, um Kunden, Geschäftspartner und Investoren für neue Technologien und Innovationsschritte zu begeistern.

TI-ManagerInnen sind auch Projektmanager und verantwortlich für die Realisierung von Technologie-Projekten. Im Vorfeld sind sie antreibende Kraft zur Erfassung von technologischem Wissen und Entwicklungen. Es wird eine permanente Lernbereitschaft und Lernen aus eigenem Antrieb gefordert. Die Herausforderungen für die/den TI-ManagerIn ist die interdisziplinäre Arbeit, die Schritthaltung mit dem technologischen Wissen und der Kampf gegen innvoationsfeindlichen Widerstand aus den eigenen Reihen.

TI-ManagerInnen bilden die strategische Mitte zwischen Ingenieurwissenschaft und Betriebswirtschaft. Wirtschaftsingenieure und Wirtschaftsinformatiker weisen ein besonderes Potenzial für den Einsatz als TI-ManagerIn auf, sofern die Leidenschaft für “Neues” zur Persönlichkeit gehört.

Wertstromdesign

Wertstromdesign (engl.: Value Stream Map) ist eine visuelle Darstellungsform der Resultate, betreffend Material-/Informationsflüssen, aus der Wertstromanalyse (engl.: Value Stream Mapping) und wird in der Regel in der Fabrik- oder Prozessgestaltung angefertigt. Die Wertstromanalyse ist eine Vorgehensweise im Lean Management (Optimierung der Wertschöpfung mit Ziel minimaler Verschwendung).

Das Wertstromdesign ist eine Darstellung des Material- und Informationsflusses über alle Wertschöpfungsprozesse hinweg bezüglich eines bestimmten Produkts oder einer Produktgruppe bzw. Teilefamilie. Die Wertstromanalyse ist eine Analyse des Ist- und Soll-Zustands mit Fokus auf alle am Wertschöpfungsprozesse, nicht auf einzelne Produktionsprozesse im Detail. Adressat des Wertstromdesigns ist vor allem die Geschäftsleitung. Das Wertstromdesign ist zudem eine nicht zu unterschätzende Hilfe für das Qualitätsmanagement.

Die Aufgabe der Wertstromanalyse fällt in der Regel in den Verantwortungsbereich des Fabrikplaners oder Arbeitsplaners bzw. Prozessplaners.

Ziele einer Wertstromanalyse

Mit einer Wertstromanalyse werden wichtige Kenngrößen, wie die Durchlaufzeit und Prozesszeiten, Bestände und unnötige/lange Transporte, Watzezeiten durch schlechte Taktabstimmung und Über-/Unterproduktionsmengen, ermittelt und Verbesserungspotenziale gefunden. Zudem wird sich auch mit bereits bekannten Größen auseinandergesetzt, welche dadurch in ein neues Licht rücken und überdacht werden können.

In der Produktion, Qualitätssicherung und der Geschäftsleitung ist das Wertstromdesign eine wichtige Stütze für die tägliche Arbeit und hilft, die Wertschöpfungsprozesse (da diese im Gesamtbild gezeigt werden) besser zu verstehen.

Vorgehensweise bei einer Wertstromanalyse (Ist-Analyse)

Die Vorgehensweise beginnt mit der Betrachtung der Produktgruppen bzw. Teilefamilien. Diese müssen im Rahmen der Arbeitsgestaltung und Fabrikplanung bereits vorhanden oder geplant worden sein. Produktgruppen oder Teilefamilien sind mehr oder weniger homogene Produkte, mit konstruktiver Ähnlichkeit und dadurch mit nur gerinfügig voneinander abweichenden Fertigungswegen. Die gleiche Prozessfolgen für die Produkte einer Produktgruppe kann in einem Wertstromdesign untergebracht werden.

Die Art der Kunden und deren Anforderungen an die jeweilige Produktgruppe und die Lieferung müssen zunächst betrachtet werden. Der genaue Kundenbedarf oder eine Schätzung (z. B. aus eigenen Erfahrungswerten), je genauer, umso besser, ist zu ermitteln.

Die Wertstromanalyse beginnt im Grunde erst mit der Aufzeichnung des Wertstromes. Interessant sind dabei vor allem die Materialflüsse (Rohstoffe, Halbzeuge, Baugruppen etc.) und Informationsflüsse (z. B. Auftragspapiere, Konstruktionszeichnungen, Kanban-Karten etc.). Dabei sind alle Teile der Fabrik zu durchlaufen, welche vom Wertstrom der betrachteten Produktgruppe (auch nur zum Teil) durchquert werden. Es handelt sich um eine Ist-Aufnahme und betrachtet eher den Regelfall. Ausnahmewege sollten vermerkt, jedoch nicht direkt in den Wertstrom aufgenommen werden. Der Prozessplaner, welcher die Wertstromanalyse durchführt, sollte dabei nicht nur als Beobachter der Produktionsabläufe sein, sondern die beteiligten Verantwortlichen und Mitarbeiter zu Tätigkeitsbereichen, Aufgaben, Informationsschnittstellen, Bezugsquellen, Bestände und alle weiteren, relevanten Themen befragen.

In der Wertstromanalyse ist der, dem Wertstrom gegenläufige Weg üblich. Angefangen wird also nicht beim Materialeingang, sondern beim Warenausgang bzw. dem Versenden.

Die Beschreibung der Produktionsprozesse in der richtigen Reihenfolge, unter Angaben der Prozessaufgabe, Input und Output, beteiligtem Personal und verwendetet Ressourcen, macht den Kern der Wertstromanalyse aus. Die Daten können zwar aus den Arbeitsplänen entnommen werden, sollten jedoch vor Ort während des Prozesses gemessen werden (Stoppuhr und Messprotokoll); es sollten Durchschnittswerte genommen werden.

Transportvorlumen zwischen den Prozessen (Materialfluss) werden dokumentiert. Auch dort, wo kein Material transportiert, jedoch zwischengelagert wird, werden als Lager im Wertstromdesign gekennzeichnet. Es sollen möglichst tatsächliche Werte betrachtet werden und nach Möglichkeit auf eine Bestandsaufnahme laut IT-System verzichtet werden. Zwischen zwei Prozessen finden theoretisch, so auch im Wertstromdesign, immer Transporte statt, auch, wenn die beiden Prozesse praktisch im selben Raum durchgeführt werden. Es werden außer- und innerbetriebliche Materialflüsse unterschieden. Für die Auftragsabwicklung ist der zugehörige Informationsfluss zwischen den Geschäftsprozessen zu identifizieren und analysieren.

Vorgehensweise bei einer Wertstromanalyse (Soll-Analyse)

Die Soll-Analyse folgt idealerweise nach der Ist-Analyse und berücksichtigt die Verbesserungsvorschläge.

Beispiel eines Wertstromdesigns

Prozesse

Ein Produktionsunternehmen produziert Teile der Baugruppe AB, welche sich in der Produktion aus mehreren Teilen zusammen setzen.

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Virtuelle Fabrik

Die Virtuelle Fabrik ist eine imaginäre Fabrik, welche Dienstleistungen verschiedener realer Fabriken als eine Gesamtdienstleistung repräsentiert. Das Konzept der Virtuellen Fabrik ist ein Resultat moderner Vernetzung von Fertigungspartnern in Form von Clustern. Die Fertigungspartner sind rechtlich unabhängig, geben ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit jedoch ganz oder teilweise auf. Virtuelle Fabriken können Ergebnis langfristiger Zusammenarbeit zwischen kooperationsfähigen Fabrikunternehmen sein oder auch spontane, kurzfristige Improvisationen im Rahmen spezieller Projekte darstellen.

Virtuelle Fabriken sind enorm leistungsfähig, da die realen Fabriken jeweils auf heterogene Fertigungsschwerpunkte (Produkte, Verfahren, Prozesse) hinsichtlich Flexibilität und Produktivität spezialisiert sind. Eine erfolgreiche Virtuelle Fabrik hat eine gute IT-Infrastruktur und standardisierte Kommunikationswege zur Voraussetzung. Virtuelle Fabriken setzten zudem ein Regelwerk über die Kosten-/Gewinnverteilung, Informationspflichten und Qualitätssicherung voraus.

Open System Interconnection – Referenzmodell

Das OSI-Referenzmodell (auch: OSI-Schichtenmodell, OSI-Modell, engl.: “Open Systems Interconnection Reference Model”) ist ein, in der Computer-Netzwerktechnik relevantes Modell der Internationalen Organisation für Normung (ISO).
Das OSI-Referenzmodell ist ein mehrschichtiges System eines offenen Netzwerksystems. Es ist die Grundlage, auf der Netzwerkkommunikationsprotokolle aufbauen.

Maßgeblich ist das OSI-Modell für offene Netzwerksysteme; dieses sind Netzwerke, in denen jeder Anwenderprozess mit jedem anderen über offengelegte Schnittstellen kommunizieren kann.

Das OSI-Modell basiert auf sieben Schichten nach dem Prinzip der Kapselung, welche für sich jeweils alleine für eine in sich geschlossene Ebene stehen.

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Innovationsmanagement

Als Management, ein Begriff ohne eindeutige Entsprechung im Deutschen, wird die Planung, Organisation, Führung und Kontrolle verstanden. Der Begriff Innovation kommt aus dem Lateinischen (novus = neu; innovatio = etwas neu Geschaffenes).

Innovationsmanagement ist ein Bindeglied der Wirtschaft und Technik. Kernaufgabe des Innovationsmanagements ist es, den Innovationsmotor zum drehen zu bringen, welcher angetrieben wird, durch die wesentlichen Aufgaben und Elemente im Unternehmen. Stellen sich Unternehmensbereich gegen die Innovation, kann der Innovationsfortschritt zum Erliegen kommen. Innovationshemmende Faktoren müssen gefunden und korrigiert werden. Innovationsfreundliche Faktoren werden im Rahmen des Innovationsmanagements ausgemacht und hier Potenziale aufgedeckt und nach Möglichkeit ausgereizt. (mehr…)

Technologiemanagement

Technologiemanagement ist ein schnittstellenreicher, interdisziplinärer und strategischer Bereich innerhalb der produzierenden und verarbeitenden Industrie. Als Management, ein Begriff ohne eindeutige Entsprechung im Deutschen, wird die Planung, Organisation, Führung und Kontrolle verstanden. Das Begriff Technologie kommt aus dem Griechischen (technología = Herstellungs-/Verarbeitungslehre).

Technologiemanagement ist Wissensmanagement, der Fokus liegt auf Erwerb, Speicherung, Verarbeitung und Umsetzung von Technologiewissen. Technologiemanagement greift auch in den Bereich der Psychologie hinein und bedient sich den neuesten Erkenntnissen, wie Technologie den Menschen im Allgemeinen und bestimmten Zielgruppen im Speziellen verständlich und zugänglich gemacht werden kann.

Forschung und Entwicklung, Produkt- und Prozessgestaltung, Qualitätsmanagement, Controlling und Marketing sind Inhalte und Schnittstellen zugleich im Technologiemanagement. (mehr…)

Anforderungsmanagement

Anforderungsmanagement ist ein Sachgebiet innerhalb der Produktgestaltung, mit Schwerpunkt auf Produktplanung und -erprobung, und ist die wichtigste Informationsgrundlage für das Qualitätsmanagement und der zugehörigen Produkterprobung.
Produkterprobung umfasst die Prüfung, ob das Produkt die Anforderungen erfüllt (Verifizierung) und die Erklärung, dass das Prüfungsergebnis gültig und verbindlich ist (Validierung). Im Hintergrund der Produkterprobung muss eine Evaluierung geschehen. Das bedeutet, dass die Messergebnisse der Prüfung unbedingt auf Korrektheit hin zu untersuchen sind, die Richtigkeit der Messdurchführung und deren Ergebnisse ist dabei sicherzustellen.

Produktanforderung

Eine Produktanforderung ist eine Vorgabe von zu erfüllenden Eigenschaften/Merkmalen eines Produkts oder einer Komponente und damit eine Aussage über eine notwendige Soll -Beschaffenheit oder -Fähigkeit.

Produktanforderungen werden in der DIN EN ISO 9000 als festgelegtes Erfordernis oder festgelegte Erwartung definiert, welche optional sein kann, üblicherweise aber vorausgesetzt wird oder verpflichtend ist.
Welche Anforderungen ein Produkt hat, hängt sehr von den Personen ab, welche das Produkt beschreiben. Produktanforderungen ändern sich insbesondere in den Phasen bis zur Konzeptionierung gravierend.
Das Marketing definiert Anforderungen nach Kundenwunsch, nach durchgesetzten Anforderungen durch Kunden oder den Wettbewerb und für besondere Merkmale, die das Produkt auf besondere Weise vom Wettbewerb absetzen.
Nicht alle Anforderungen aus dem Marketing / Vertrieb können technisch umgesetzt werden oder sind zu teuer und können nicht im Rahmen des Budget und/oder der Lieferzeit eingekauft werden. (mehr…)

Planungsvorbereitung

Beschaffung, Bereitstellung, Kontrolle und Anpassung von Eingangsinformationen sind die Kernaufgaben der Planungsvorbereitung.

Hauptziel ist die positive Beeinflussung der Wirtschaftlichkeit, noch bevor die Festlegung der Erzeugnisgestaltung und -erstellung vorgenommen wurde. Die Planung stellt einen systematischen,im Vorfeld definierten Vorgang da, welcher die spätere Abwicklung der Leistungserstellung und -bereitstellung gewährleisten und hinsichtlich Qualität und Wirtschaftlichkeit optimieren soll.

Die Planungsvorbereitung arbeitet primär in der Arbeitsvorbereitung, jedoch insbesondere gemeinsam mit der Konstruktion, aber auch mit den Kunden bzw. dem Vertrieb und den Lieferanten. Dabei greifen die Verantwortlichen der Planungsvorbereitung direkt und indirekt in die Prozesse der Konstruktion, Einkauf und Vertrieb ein. (mehr…)

Technische/r Einkäufer/in

Der technische Einkauf ist neben dem Vertrieb die wichtigste Schnittstelle eines produzierenden Unternehmens. Nahezu jedes produzierende Unternehmen greift auf Vorleistungen und Dienstleistungen anderer produzierender/rohstofffördernder Unternehmen zurück. Die Abteilung Technischer Einkauf hat die Aufgabe, mit Fokus auf eine wirtschaftliche Vorgehensweise und nach technischen Vorgaben von der Konstruktion und Fertigung, geeignete Betriebsmittel sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe einzukaufen.

Befasst wird sich mit dem Einkauf beispielsweise von Arbeitsmaschinen, Rohstoffen, Halbzeugen, Energie, Schmierstoffen und Ersatzteilen. Nötig sind dabei kaufmännisches wie technisches Wissen bzw. ausgeprägtes technisches Verständnis.

Einkäufer/innen müssen Datenblätter und technische Zeichnungen lesen sowie sich in technische Probleme einarbeiten können, denn sie müssen technische Schwachstellen verstehen, Kompatibilität prüfen und Qualität einschätzen können. Notwendig ist daher auch, dass die Bereitschaft zur permanenten Weiterbildung und zum Einstudieren technischer Veränderungen vorhanden ist.

Technische Einkäufer/innen müssen über hervorragende Kenntnisse über Kostenkalkulation, gute Kenntnisse im Rechnungswesen, Umwelt- und Wirtschaftsrecht sowie ein Grundwissen an Marketing vorweisen können. Kenntnisse im Bereich Prozessgestaltung und über Fertigungsverfahren sind mindestens von großem Vorteil.

Verlangt werden zudem in der Regel praktische Kenntnisse und Erfahrung im Umgang mit Software wie dem gesamten Office-Paketen (insbesondere Tabellenkalkulationssoftware) und dem SAP Modul R/3.

Technische Einkäufer/innen sollten, ähnlich wie Vertriebsmitarbeiter, gute Verhandlungspartner und entsprechend durchsetzungsstark sein. Häufig sind Außendiensttätigkeiten, auch auf internationaler Ebene, mit dem technischen Einkauf verbunden, was ein Grund für häufig verlangte Reisebereitschaft und Fremdsprachenkenntnisse ist.

Im technischen Einkauf finden sich Ingenieure mit kaufmännischem Wissen genauso wie Betriebswirtschaftler mit technischem Wissen. Positionen im technischen Einkauf werden sehr gerne mit Wirtschaftsingenieuren besetzt, da ihr Studium genau die richtige Ausbildung für Tätigkeiten im technischen Einkauf darstellt.

Technische Einkäufer/innen stehen nicht selten unter hohem Arbeitsdruck, denn sie rechtfertigen ihre Position jedes Geschäftsjahr mit einer neuen Einsparung bzw. Wirtschaftlichkeitssteigerung ohne dabei die technischen Spezifikationen zu missachten und stehen dennoch auch in der Pflicht, die Einkäufe hinsichtlich der Qualität zu verbessern; denn nichts ist für technische Einkäufer/innen schlimmer, als wenn schlechte Einkäufe die Produktion beieinträchtigen oder gar komplett stilllegen.

Deckungsbeitragsrechnung

Die Deckungsbeitragsrechnung ist eine Kostenbetrachtung aus der Kostenträgerrechnung und basiert auf der Ansicht nach dem Verursacherprinzip.

Der Deckungsbeitrag eines Produkts (Umsatz- und Kostenverursacher) ist die Summe aus den Umsatzerlösen, subtrahiert um die variablen Kosten. Alle Umsätze und Erlöse werden ausschließlich für das selbe, zugewiesene Produkt betrachtet.

Der Deckungsbeitrag ist eine Grundlage für die Preisgestaltung. Der Deckungsbeitrag soll die fixen Kosten decken und eine Gewinnspanne einschließen. (mehr…)

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