Zahlensysteme
Die in der Informatik gĂ€ngigen Zahlensysteme zu verstehen ist unabdingbar fĂŒr jegliche professionelle Programmierer und Netzwerktechniker. Die in der Software- und Netzwerktechnik vorkommenden Zahlensysteme sind Stellenwertsysteme.
Stellenwertsysteme basieren auf der bestimmten Wertigkeit einer Position (Stelle) jeder Ziffer. Ein typisches Zahlensystem, welches kein Stellenwertsystem, sondern ein Additionssystem ist, ist das Notieren von Ereignissen/Objekten mit Strichen, beispielsweise das (fĂŒr Bierdeckelnotizen bekannte) System, wonach vier Striche vertikal, der fĂŒnfte Strich diagonal dargestellt werden. Additionssysteme können auch in anderer Form dargestellt werden, sind gewöhnlicherweise aber nur fĂŒr kleine Summen ĂŒbersichtlich.
Stellenwertsysteme entsprechen einer anderen Logik, nÀmlich der der Stellenwerte.
Der Wert einer Zahl (Zahlenwert) wird nicht an Hand von Strichen oder anderen Symbolen abgezÀhlt, sondern errechnet. Der Zahlenwert ist die Summe aus allen Ziffernwerten (die einer Zahl zugehörig sind). Die Ziffernwerte sind die jeweiligen Produkte aus Stellenwert und Nennwert.
Zahlenwert = â Ziffernwerti = â (Nennwerti x Stellenwerti)
Fabrik
Eine -Fabrik- (lat. fabrica = WerkstĂ€tte bzw. Werkstatt) bezeichnet nach der VDI-Richtlinie 5200 fĂŒr Fabrikplanung den Ort, an dem Wertschöpfung durch Produktion, unter Einsatz von Produktionsfaktoren wie Personal, Material, Betriebsmittel, Medien bzw. Energie, Informationen, Wissen, GebĂ€ude bzw. GelĂ€nde stattfindet. Dies bedeutet, dass in einer Fabrik alle fĂŒr die Produktion notwendigen Prozesse stattfinden, angefangen bei der Beschaffung, ĂŒber Einzelteilfertigung, Kommissionierung und Montage, QualitĂ€tskontrolle bis zur Verpackung und Logistik.
In der funktionalen Sichtweise ist eine Fabrik ein GebĂ€ude-System mit einem Input, einer aus verschiedenen, prozessbeeinflussenden ZustĂ€nden bestehender “Fabrik-Einstellung” und einen Output, dessen vorgegebene QuantitĂ€t und QualitĂ€t Ziel der Fabrik ist.
Fabriken haben eine lange Geschichte der Manufaktur, welche das gesellschaftliche Leben mit strikter Trennung von Arbeit und Privatleben revolutionierte. Heute wird die Manufaktur zwar noch von der Fabrik unterschieden, eine Manufaktur ist jedoch auch eine Fabrik. Die Unterscheidung zwischen Fabrik und Manufaktur ist in der Regel nur durch die technische Ausstattung bedingt. WĂ€hrend als Manufaktur gewöhnlicherweise nur WerkstĂ€tten bezeichnet werden, die wenig maschinelle Arbeit einschlieĂen, gelten Fabriken oft als moderne, technisch hochentwickelte WerkstĂ€tten.
