Was ist ein Projekt?

Im Berufsleben fällt der Begriff  “Projekt” sehr häufig, nahezu jede Aufgabe scheint in Projekte gepackt zu werden. Aber was ist eigentlich ein Projekt?

Jedes Projekt ist in erster Linie ein Investitionsvorhaben, ein Projekt ist mit Kosten verbunden. Ein Projekt hat eine klare Zielsetzung, bezogen auf eine zeitliche Befristung. Projekte sind jeweils individuell, haben eine einmalige Aufgabenstellung.

Zielvorgaben wie “Permanente Weiterentwicklung” oder die permanente Wartung von Maschinen sind keine Projekte. Ist ist eher als eine Art “Linienarbeit” zu betrachten.

Die Herausforderung eines Projekts sind die begrenzten Ressourcen. Ein Projekt lässt sich nicht nur zeitlich abgrenzen, sondern hat auch eine finanzielle und personelle Begrenzung.

Ein Projekt befasst sich mit komplexen Problemlösungen mit klarer Zielsetzung und mit bestimmten Risiken verbunden. Projekte müssen koordiniert und verwaltet werden (Projektmanagement). Spontan lösbare, einfache Aufgaben sind kein Projekt.

Die Zielsetzung ist der Maßstab, mit welchem Projekte bezüglich des Erfolges bewertet werden. Ohne die echte Zielsetzung zu kennen, ist eine Erfolgsbestimmung nicht möglich. Die Ziele sind nicht immer so leicht ersichtlich, wie man denken mag.

Selbsttest: Wie würde man den Erfolg der Ägypter mit dem Projekt um die Pyramiden beurteilen? Wurde der Zweck der Pyramiden erfüllt?

Headzoom.com – New trend of recruiting

dot-friends.com Review
Der gewohnte Gang einer Bewerbung beginnt mit einer ersten Selbstoffenbarung des Bewerbers. Für gewöhnlich ein DIN A4 formatiges Anschreiben mit Lebenslauf und Zeugnissen als Anhang über den Postweg oder als Email an das bevorzugte Unternehmen versandt, welches aus einer vielleicht müheseligen Branchensuche des Zukunftssuchenden hervor ging. Ist der erste Eindruck in schriftlicher Form positiv verlaufen, folgt der nächste Schritt, welcher oft sogar mehr Vorbereitung verlangt und vor allem Nervenkitzel mitbringt als die schriftliche Bewerbung, das Vorstellungsgespräch. Der Kandidat wird sich die Fragen stellen müssen, wem er gegenübersitzen könnte, was dieser von ihm verlangen würde und auch, welche Fragen er dieser Person stellen sollte. Sicherlich wäre dies keine besonders schwierige Angelegenheit, würde man doch nur eine bessere Vorstellung von der angebotenen Position haben, welche in einer Stellenausschreibung angeboten wird.

Ein Beispiel einer Stellenausschreibung wie sie in dieser oder sehr ähnlicher Form in den zahlreichen Onlinestellenportalen zu finden sind:

Unser kontinuierlich qualitatives Wachstum hat seine Wurzeln in überdurchschnittlicher Kompetenz, gelebten Unternehmenswerten und hoher Mitarbeiterzufriedenheit. Wir bieten Ihnen das richtige Umfeld, Ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und an anspruchsvollen Aufgaben in Projekten zu wachsen.
Sie unterstützen den Niederlassungsleiter in allen relevanten Fragestellungen und Aufgaben. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit bilden die Identifikation von potenziellen Zielkunden, Erstellen von Auswertungen und Präsentationen, Kundenberatung und Bewertung von technischen Aspekten. Die Auswertung sowie umfassende Analyse von Informationen verantworten Sie in Rahmen eigener Projekte.

Es ist kaum zu bestreiten, dass sich die Stellenbeschreibung gut liest, aber welche Vorstellung kann sich der potenzielle Kandidat von der beschriebenen Position nun machen? Und das ohne die Berücksichtigung, dass sich die meisten wohlklingenden Sätze in vielen verschiedenen Stellenausschreibungen mit nahezu der selben geringen Aussagekraft finden lassen.

Neuer Wind um das Verhältnis Bewerber und Umworbenen

Ein recht neuer Trend sind sogenannte Recruiting-Videos. Unternehmen stellen sich nicht mehr nur über eine “Über-uns”-Seite vor und belassen es mittlerweile auch nicht nur mehr bei einer textlichen Stellungnahme zum Unternehmen und den gesuchten Mitarbeitern. Unternehmen, welche offen für neue Trends sind und diesbezüglich immer ein offenes Ohr haben, folgen bereits dem Trend von Recruiting-Videos. Ein Trend, welcher die Frage aufwirft, wer nun eigentlich noch gleich der Bewerber und der Umworbene war…

Recruiting-Videos sind Videos, welche einen kleinen Spot von 10 bis maximal 30 Minuten darstellen und der Vorstellung des Unternehmens sowie der freien Position aus erster Hand eines Verantwortlichen dienen. Der Nachteil dieser Vorgehensweise ist aber der vergleichsweise hohe Aufwand, denn eine schriftliche Stellenausschreibung ist doch schon schneller verfasst, als ein Video alleine vor- und nachbereitet.

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Projektempfehlungen für BOINC

Jeder kann an mehreren wissenschaftlichen Projekten gleichzeitig über BOINC (eine Software des verteilten Rechnens) teilnehmen und seine freie Rechenleistung zur Verfügung stellen.
Nachfolgend eine kurze Vorstellung dreier Projekte, die mehr oder weniger einen sinnvollen Nutzen haben könnten und bei denen Arbeitspakete fehlerfrei abgearbeitet werden (keine Selbstverständlichkeit!). Übrigens bekommen Teilnehmer noch bei jedem der nachfolgenden Projekte einen schönen Bildschirmschoner dazu, der die Aufgaben visualisiert.

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BOINC – Wissenschaft zum Mitmachen – Verteiltes Rechnen

BOINC ist eine Verwaltungssoftware für wissenschaftliche Projekte des verteilten Rechnens. Verteiltes Rechnen bedeutet, die Rechenleistung vieler verschiedener Computer, auch (oder gerade) aus dem Heimanwenderbereich, zu nutzen.

BOINC ist im Grunde ein Ausbau des Konzepts verteilter Anwendungen. Dafür werden die Projekte, bei denen man sich für gewöhnlich separat anmelden muss, in die Software BOINC auf dem eigenen PC eingerichtet. Mit BOINC werden dann automatisch verfügbare Arbeitspakete auf den eigenen PC geladen. Die Arbeitspakete werden mit der eigenen, verfügbaren Rechenleistung abgearbeitet und die Ergebnisse automatisch zurückgesandt.

BOINC ist ein Akronym und bedeutet Berkeley Open Infrastructure for Network Computing. Berkeley ist der Name der Universität in Kalifornien (USA), welche diese Software entwickelt hat.

BOINC kann auf der Webseite zu BOINC von der Berkeley Universität heruntergeladen werden. Link: http://boinc.berkeley.edu/

Standardmäßig verteilt BOINC die Leistung auf alle registrierten Projekte gleich. BOINC greift auf die Leistung des Computers standardmäßig nur mit niedriger Priorität zu, so dass der User nicht sehr viel vom Betrieb von BOINC mitbekommt.

Was kam zuerst, BOINC oder das wissenschaftliche Projekt?

BOINC ist aus dem Projekt SETI@home entstanden. SETI@home ist ein wissenschaftliches Projekt, welches Daten von einem Radioteleskop an Clients sendet und von diesen auswerten lässt. Mit BOINC sollte die Trennung von dem wissenschaftlichem Projekt und der Client-Server-Verwaltung (und sonstigen Verwaltungsaufgaben) geschehen. BOINC wurde gezielt dazu erschaffen, dass auch andere Projekte dieses Konzept nutzen können, wenn sie entsprechende Schnittstellen bereitstellen.

Google SketchUp – Erste Schritte in der 3D-Konstruktion

Wer den Einstieg in die 3D-Konstruktion sucht, aber (verständlicherweise) vor sehr teurer Konstruktionssoftware zurückschreckt, kann den Einstieg mit Google SketchUp beginnen.
SketchUp ist in der Grundausführung kostenlos und relativ einfach zu bedienen. Einfach, aber auch nur im Vergleich zu professionellerer Software für Konstruktionen, denn auch das kostenlose Google SketchUp hat einen Funktionsumfang für die Gestaltung der Objekte im dreidimensionalem Raum, welcher beinahe an Produkte von Adobe o.ä. herankommt. Die Gestaltung geschieht mit teilweise etwas versteckten Funktionen, welche nahezu vollständig mit der Maus ausgeführt werden. Die Einarbeitung ist für CAD-Einsteiger binnen weniger Tage möglich.

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Mind Mapping

Mind Mapping ist ein Verfahren zur Sammlung und Verknüpfung von Gedanken, Gegenständen, Objekten usw.
Es ist eine grafische Darstellung mit Verbindungslinien und Begriffen, die auch mit verschiedenen Formen (z.B. Ovale) abgegrenzt werden und so einen eigenen “Raum” haben. Mind Mapping wird häufig schon in der Grundschule gelehrt und findet sogar noch auf Tafeln im wissenschaftlichen Labor und Präsentationsfolien bei Vorstandsitzungen Anwendung.

Mind Mapping dient beispielsweise der überschaubaren Darstellung von Elementen eines Sachgebietes. So kommt Mind Mapping häufig bei Einführungslehrgängen zum Einsatz, der Lernende bekommt so eine leicht erfassbare Übersicht über Themengebiete. Mind Mapping wird von Studenten als Werkzeug als gute Klausurvorbereitung geschätzt und von Führungskräften und Mitarbeitern als Illustration von Zusammenhängen, beispielsweise auch als Präsentationsmittel.
Mind Mapping
ist, wenn es nicht eine Darstellung von bereits verwerteten Zusammenhängen ist, mit dem Brainstorming (das zusammenhangslose Notieren von Gedanken) verbunden, im Mind Mapping werden die Gedanken erst in einen Zusammenhang gebracht und in Relation gesetzt. Im Mind Mapping wird eine Hierarchie gesetzt (z.B. Mensch -> Arm -> Hand -> Finger), welche oft mit unterschiedlichen Schriftarten, Schriftgrößen und/oder Schriftfarben hervorgeheben wird. Ein weiterer Vorteil ist, dass Mind Mapping relativ medienunabhängig ist. Ob Clipboard, Schultafel, Notizblock oder Computer (z.B. als Präsentation), Mind Mapping erfordert kein spezielles Equipment. Mind Mapping auf dem Computer kann mit vielerlei Mitteln umgesetzt werden, zur Not reicht rein einfaches Bildbearbeitungsprogramm wie MS Paint. Weitaus bequemer sind spezielle Programme, von kostenlosen, kompakten Anwendungen bis professioneller Businesssoftware von z.B. Microsoft oder Adobe; die Palette an Produkten ist sehr breit. Da Mind Mapping anders als viele andere Diagramme keine hohen Anforderungen stellt, reicht ein Freeware-Programm in der Regel aus.

Folgende Darstellung dient als Beispiel für Mind Mapping und wurde mit der kostenlosen Software FreeMind erstellt.

Wirtschaftsingenieurwesen

Was bedeutet "interdisziplinär"?

Eine Disziplin bedeutet einen Teilbereich aus der Wissenschaft.

Einzelne Wissenschaften sind zum Beispiel die Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften oder auch Geisteswissenschaften.

interdisziplinär

“Inter” bedeutet “übergreifend”. So wie ein Unternehmen, das als “Global player” weltweit, also über mehrere Nationen, präsent ist, als inter-national bezeichnet wird.

Das bedeutet, interdisziplinäre Studiengänge – und dass sind, neben einigen anderen, insbesondere Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen – sind Studiengänge, die zwei Disziplinen behandeln und verbinden.

Das Adjektiv “multidisziplinär” wird in der Regel von “interdisziplinär” abgegerenzt. Multidisziplinär ist zum Beispiel Informatik im Hauptstudium + BWL im Nebenfach. Das Studium befasst sich mit zwei Wissenschaften, aber diese beiden Wissenschaften sind nicht aufeinander abgestimmt und behandeln keine Schnittstellen zwischen beiden Disziplinen. Ein Beispiel ist ein Germanistikstudium mit Nebenfach BWL.

Ein interdisziplinäres Studium muss nicht unbedingt ein Studium in Richtung Wirtschaftswissenschaften + Natur-/Ingenieurwissenschaften darstellen, also völlig verschiedene Wissenschaften unter einen Hut bringen.

Ein anderes Beispiel ist das Studium Mechatronik. Mechatronik bezeichnet ein Zusammenspiel zwischen Mechanik/Maschinenlehre und Elektrotechnik und vermittelt als Studienfach die Lehrinhalte des Maschinenbaus (die eine Disziplin) und der Elektrotechnik (die andere Disziplin). Im Studium Mechatronik werden insbesondere auch die Schnittstellen, an welchen elektrische Energie in mechanische Bewegung (bzw. umgekehrt) umgesetzt wird, genauer thematisiert, Mechatronik ist daher interdisziplinär, wobei die beiden Disziplinen zwar verschieden, aber beide Ingenieurwissenschaften sind.

Schnittstellenfächer in der Wirtschaftsinformatik sind z.B. betriebswirtschaftliche Anwendungssysteme oder der Ein-/Verkauf von Informationssystemen. Schnittstellenfächer des Wirtschaftsingenieurwesens sind z.B. die Logistik oder der technische Ein-/Verkauf.

Rhetorik, Verhandlungsgeschick und intelligente Gesprächsführung

Im Berufsleben kommt es auf viel Verhandlungsgeschick an, angefangen schon vor Aufnahme der Tätigkeit beim Vorstellungsgespräch. Besondere Redensgewandtheit wird Mitarbeitern im Vertrieb und im Consulting- / Support-Bereich zugerechnet. Für Angestellte mit Führungsfunktion wird sehr viel Wert auf die Fähigkeit zur angemessenen Diskussionsleitung gelegt.

Es gibt viel Literatur, die sich mit der Thematik befasst und den Leser besser auf eine Gesprächsführung oder -leitung vorbereiten kann. Große Fortschritte sind jedoch nur mit der Hilfe von erfahrenen Lehrern zu erreichen und durch Training zu festigen.
Viele Hochschulen, Innungen, Volkshochschulen und private Couching-Unternehmen schulen und trainieren die Rhetorik, das Verhandlungsgeschick und die gekonnte Gesprächsführung bzw. Diskussionsleitung. Einige Anbieter bieten dabei sogar Abschlussprüfungen mit praktischer Prüfung und einem erreichbaren Zertifikat an. Ein entsprechender Kurs ist somit sowohl ein Vorteil im Vorstellungsgespräch, als auch als Zusatzqualifikation ein Pluspunkt im Lebenslauf.

Häufige Schulungsinhalte:

  • Grundlagen der Kommunikation, 4-Ohren-Prinzip
  • Verhandlungstechnik
  • Argumentationstraining
  • Gesprächsvorbereitung
  • Rhetoriktechnik
  • Rhetoriktraining, im richtigen Moment das richtige Wort
  • Angemessene Reaktion auf Kritik und Anerkennung
  • Souveränität in heiklen Gesprächssituationen
  • Zeitmanagement bei Diskussionsleitung
  • Körperkommunikation, Interpretation von Gestik und Mimik

Die Schulungen trainieren zusätzlich besonders kritische Gesprächsthemen und wann schwere, jedoch auch heikle Argumente angebracht sind. Beispiel: Ein Projekt verläuft aus Sicht Ihres Vorgesetzten nicht nach Wunsch, er bittet Sie in sein Büro und unterstellt Ihnen einen Fehler, Sie wollen Ihrem Vorgesetzten jedoch nicht zustimmen. Wie reagieren Sie? Ist ein schweres Argument angemessen oder sollten sie dem Angriff lieber ausweichen? Sie könnten beispielsweise erwidern: “Behaupten Sie also, ich sei inkompetent?”

Dieser Gegenangriff könnte dazu führen, dass Ihr Vorgesetzter seinen Vorwurf zu Ihren Gunsten relativiert, genauso aber könnte seine Reaktion sehr negativ ausfallen und als Provokation aufgefasst werden. Um sich nicht in eine Sackgasse zu argumentieren, ist der richtige Tonfall genauso wichtig wie eine gute Einschätzung der Situation bereits im Vorfeld. Wie sie das am besten schaffen erfahren Sie in den mehrtägigen bis mehrwöchigen Kursen Rhetorik, Verhandlungsgeschick und intelligente Gesprächsführung.

Taschenbuch für Wirtschaftsingenieure

Das Taschenbuch für Wirtschaftsingenieure ist Studenten des Wirtschaftsingenieurwesen und für solche, die es werden wollen, eine sehr gute Lektüre. Das Buch gibt jedoch nur einen Überblick in die Felder des Wirtschaftsingenieurwesens und gibt keine tiefen Einblicke in die jeweiligen Belange. Auch kann es kein Studienbegleiter einzelner Fächer sein. Während einige Themen recht detailliert (auch mit Lösungsansätzen) angegangen werden, sind wieder andere nur oberflächlich angeschnitten.

Insbesondere daher für Studenten in frühen Semestern und für Studieninteressierte geeignet.