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	<description>Portal für Wirtschaftsingenieure</description>
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		<title>Internationale/r Logistikplaner/in</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 12:56:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Perspektiven]]></category>

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		<description><![CDATA[Logistikplaner werden nicht nur in auf Logistiklösungen spezialisierte Unternehmen, allen voran Spediteure, eingesetzt, sondern auch in mittleren bis größeren produzierenden und verarbeitenden Unternehmen. Die internationale Industrie greift auf ein komplexes Logistiknetzwerk zurück, bestehend aus teilweise sehr dynamischen Logistikprozessen der Wertschöpfungs- und Lieferketten. Logistikplaner/innen sind die Manager der Güterströme zwischen Zuliefern und Einkäufern. Sie selbst sitzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Logistikplaner </strong>werden nicht nur in auf Logistiklösungen spezialisierte Unternehmen, allen voran Spediteure, eingesetzt, sondern auch in mittleren bis größeren produzierenden und verarbeitenden Unternehmen.<br />
Die internationale Industrie greift auf ein komplexes Logistiknetzwerk zurück, bestehend aus teilweise sehr dynamischen Logistikprozessen der Wertschöpfungs- und Lieferketten. <strong>Logistikplaner</strong>/innen sind die Manager der Güterströme zwischen Zuliefern und Einkäufern. Sie selbst sitzen in der Regel in der Zulieferindustrie (<strong>Distributionslogistik</strong>), in der transportdurchführenden Spedition oder auf der Einkäuferseite (<strong>Beschaffungslogistik</strong>).<br />
Die Ziele eines Logistikplaners sind ähnlich eines strategischen Einkäufers. Während Lieferengpässe immer vermieden werden müssen, sind Logistikkosten einzusparen. Es bestehen viele Zielkonflikte, für welche Logistikplaner immer wieder neue Kompromisse finden müssen. Logistikplaner sind Strategien, müssen aber auch das richtige Geschickt für operative Aufgaben parat haben.<br />
Logistikplaner stehen im engen Kontakt zu Produktionsplanern, Einkäufern und/oder Verkäufern sowie Mitarbeitern im Lager und der Qualitätskontrolle. Der/die Logistikplaner/in rechnet Lagerreichweiten aus, bestimmt technisch geeignete Lieferwege unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten mit Hinblick auf die wirtschaftlichste Erfüllung der Lieferaufträge.<br />
In der Logistik gibt es eine technische Seite, befasst wird sich hier mit Automatisierungstechnik, Informatik sowie Förder- und Materialflusstechnik. Der Logistikplaner fokussiert die wirtschaftliche Seite unter Berücksichtigung der technischen Machbarkeit.<span id="more-2025"></span></p>
<p>Sowohl Betriebswirtschaftler als auch Ingenieure sind in der Logistik zu finden, letztere vor allem in den transportdurchführenden Betrieben.<br />
In den Logistikabteilungen der Zulieferer und Einkäufer dominieren Ökonomen, da hier vor allem der Kostenpunkt im Vordergrund steht. Aber auch hier werden Ingenieure denn im Sinne des Qualitätsmanagements sind für einige Waren bestimmte Lager- und Transportbedingungen festzusetzen.<br />
Ein großer Teil ausgebildeter <strong>Wirtschaftsingenieure </strong>findet mit einer interdisziplinären Arbeitsweise in der Logistik eine berufliche Heimat. <strong>Wirtschaftsingenieure </strong>sind in der Logistik begehrt, denn sie haben ein Ohr für Kostenaspekte und können auch technische Zusammenhänge leicht begreifen und selbst aufdecken.</p>
<p>Der Verantwortungsbereich von Logistikplaner/innen kann innerhalb eines Betriebes liegen. In Zeiten der Globalisierung mit steigendem Import und Export über nationale Grenzen hinweg, verschiebt sich der Verantwortungsbereich jedoch für immer mehr Logistikplaner in Richtung internationaler Ebene.<br />
Während sich die Beschaffungs- und Distributionslogistik längst mit Selbstverständlichkeit auf internationaler Ebene abspielt, wandeln sich auch zunehmend die Produktionslogistik und sogar Entsorgungslogistik in internationale Prozessnetze.</p>
<p>Logistikplaner sind nicht nur in Logistikhauptstädten mit internationalen Schiffs- und Flughäfen zu Hause, sondern auf der ganzen Welt bis hin in mittelständische Herstellerbetriebe. Logistikplaner/innen müssen häufig über eine hohe Reisebereitschaft verfügen, kommunikationsfähig sein und mit gewissem Verhandlungsgeschick gegenüber Spediteuren, Zulieferern und Einkäufern auftreten können.</p>
<p>Internationale Logistikplaner/innen benötigen fast ausnahmslos sehr gute Englischkenntnisse, weitere Fremdsprachen wie Spanisch, Französisch oder Russisch sind bei Logistikunternehmen bzw. -abteilungen gerne gesehen. Abhängig von den Lieferquellen und –zielen, werden besondere Fremdsprachenkenntnisse verlangt, immer wichtiger werden hierbei auch Fremdsprachen ostasiatischer Märkte. Häufig sind gute Computerkenntnisse, seltener auch tiefergehende Informatikkenntnisse, Voraussetzungen für ein erfolgreiches Ausüben der Logistikplanung auf operativer Ebene. Hinzu kommen erforderliche Kenntnisse in ERP- und Office-Software (allen voran Excel), das Verständnis für Werkstoffe, Stücklisten sowie Wissen über landesspezifische Handelsrechte, Zoll- und Steuerverfahren. Es gibt einige Zusatzqualifikationen von verschiedenen Institutionen für Logistik sowie in den angrenzenden Gebieten Einkauf, Arbeitsplanung und Qualitätsmanagement, welche für Logistiker und deren Arbeitgeber interessant sein können.<br />
Die Logistikbranche hat grundsätzlich einen hohen Bewerberzulauf und kann sich erlauben, hohe Maßstäbe für Bewerber anzusetzen. Diese Branche ist dafür bekannt, dass sie hohen Wert auf Abschlussnoten sowie weiteres Engagement mit Fokus auf Auslandserfahrung und Fremdsprachen legt.</p>
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		<title>Technologie- / Innovationsmanager/in</title>
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		<comments>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/technologie-innovationsmanagerin/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 12:45:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Perspektiven]]></category>

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		<description><![CDATA[Die/der Technologie- bzw. InnovationsmanagerIn ist für das Technologiemanagement und/oder Innovationsmanagement in einem Unternehmen verantwortlich. Im Gegensatz zu mittelständischen Betrieben, fassen Konzerne Technologie- und Innovationsmanagement nicht immer zu einem Bereich zusammen, sondern bilden zwei unterschiedliche (jedoch stark miteinander kommunizierende) Stellen. Nachfolgend wird zur Vereinfachung und Abkürzung die Bezeichnung TI-ManagerInnen verwendet.. Die/der TI-ManagerIn untersucht das eigene und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die/der Technologie- bzw. InnovationsmanagerIn ist für das <a href="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/technologiemanagement">Technologiemanagement </a>und/oder <a href="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/innovationsmanagement/">Innovationsmanagement </a>in einem Unternehmen verantwortlich. Im Gegensatz zu mittelständischen Betrieben, fassen Konzerne Technologie- und Innovationsmanagement nicht immer zu einem Bereich zusammen, sondern bilden zwei unterschiedliche (jedoch stark miteinander kommunizierende) Stellen.</p>
<p>Nachfolgend wird zur Vereinfachung und Abkürzung die Bezeichnung TI-ManagerInnen verwendet..</p>
<p>Die/der TI-ManagerIn untersucht das eigene und konkurrierende Unternehmen sowie Geschäftspartner hinsichtlich technologischer Kompetenzen und Innovationspotenzial. Die/der TI-ManagerIn stellt sich den Fragen, wie sich das Unternehmen am besten neues Know-How erschließen kann und bisher gewonnenes Wissen langfristig erhalten kann.</p>
<p>Häufig arbeiten entwickelnde und produzierende Unternehmen in mehren technologischen Feldern, verfügen jedoch immer über stark begrenzte Ressourcen. Aufgabe der TechnologiemanagerInnen ist die Entscheidung und Zuweisen der Ressourcen zu jenen Feldern. Auch Standortanalysen und die Arbeitsgestaltung können in das Tätigkeitsspektrum fallen. Investitionsrechnung, z. B. für die Entscheidung für einen Technologieeinkauf statt einer -entwicklung, als betriebswirtschaftliches Können ist genauso von Bedeutung wie Wissen aus den Ingenieurwissenschaften. Risikoanalysen und wirtschaftliches Potenzial für Entwicklungsprojekte müssen bestimmt und die Geschäftsführung beraten und in ihrer Entscheidungsfindung unterstützt werden. Es ist ein gutes Verständnis für die Investitionsrechnung notwendig. Genauso arbeiten TI-ManagerInnen eng mit dem Marketing zusammen und stehen mit dem Marketing gemeinsam in der Verantwortung, Konzepte auszuarbeiten, um Kunden, Geschäftspartner und Investoren für neue Technologien und Innovationsschritte zu begeistern.</p>
<p>TI-ManagerInnen sind auch Projektmanager und verantwortlich für die Realisierung von Technologie-Projekten. Im Vorfeld sind sie antreibende Kraft zur Erfassung von technologischem Wissen und Entwicklungen. Es wird eine permanente Lernbereitschaft und Lernen aus eigenem Antrieb gefordert. Die Herausforderungen für die/den TI-ManagerIn ist die interdisziplinäre Arbeit, die Schritthaltung mit dem technologischen Wissen und der Kampf gegen innvoationsfeindlichen Widerstand aus den eigenen Reihen.</p>
<p>TI-ManagerInnen bilden die strategische Mitte zwischen Ingenieurwissenschaft und Betriebswirtschaft. Wirtschaftsingenieure und Wirtschaftsinformatiker weisen ein besonderes Potenzial für den Einsatz als TI-ManagerIn auf, sofern die Leidenschaft für &#8220;Neues&#8221; zur Persönlichkeit gehört.</p>
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		<title>Wertstromdesign</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/wertstromdesign/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 20:17:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prozessgestaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wertstromdesign (engl.: Value Stream Map) ist eine visuelle Darstellungsform der Resultate, betreffend Material-/Informationsflüssen, aus der Wertstromanalyse (engl.: Value Stream Mapping) und wird in der Regel in der Fabrik- oder Prozessgestaltung angefertigt. Die Wertstromanalyse ist eine Vorgehensweise im Lean Management (Optimierung der Wertschöpfung mit Ziel minimaler Verschwendung). Das Wertstromdesign ist eine Darstellung des Material- und Informationsflusses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wertstromdesign </strong>(engl.: Value Stream Map) ist eine visuelle Darstellungsform der Resultate, betreffend Material-/Informationsflüssen, aus der Wertstromanalyse (engl.: Value Stream Mapping) und wird in der Regel in der Fabrik- oder Prozessgestaltung angefertigt. Die Wertstromanalyse ist eine Vorgehensweise im Lean Management (Optimierung der Wertschöpfung mit Ziel minimaler Verschwendung).</p>
<p>Das Wertstromdesign ist eine Darstellung des Material- und Informationsflusses über alle Wertschöpfungsprozesse hinweg bezüglich eines bestimmten Produkts oder einer Produktgruppe bzw. Teilefamilie. Die Wertstromanalyse ist eine Analyse des Ist- und Soll-Zustands mit Fokus auf alle am Wertschöpfungsprozesse, nicht auf einzelne Produktionsprozesse im Detail. Adressat des Wertstromdesigns ist vor allem die Geschäftsleitung. Das Wertstromdesign ist zudem eine nicht zu unterschätzende Hilfe für das Qualitätsmanagement.</p>
<p>Die Aufgabe der Wertstromanalyse fällt in der Regel in den Verantwortungsbereich des Fabrikplaners oder Arbeitsplaners bzw. Prozessplaners.</p>
<h3><strong>Ziele einer Wertstromanalyse</strong></h3>
<p>Mit einer Wertstromanalyse werden wichtige Kenngrößen, wie die Durchlaufzeit und Prozesszeiten, Bestände und unnötige/lange Transporte, Watzezeiten durch schlechte Taktabstimmung und Über-/Unterproduktionsmengen, ermittelt und Verbesserungspotenziale gefunden. Zudem wird sich auch mit bereits bekannten Größen auseinandergesetzt, welche dadurch in ein neues Licht rücken und überdacht werden können.</p>
<p>In der Produktion, Qualitätssicherung und der Geschäftsleitung ist das Wertstromdesign eine wichtige Stütze für die tägliche Arbeit und hilft, die Wertschöpfungsprozesse (da diese im Gesamtbild gezeigt werden) besser zu verstehen.</p>
<h3><strong>Vorgehensweise bei einer Wertstromanalyse (Ist-Analyse)<br />
</strong></h3>
<p>Die Vorgehensweise beginnt mit der<strong> Betrachtung der Produktgruppen bzw. Teilefamilien</strong>. Diese müssen im Rahmen der Arbeitsgestaltung und Fabrikplanung bereits vorhanden oder geplant worden sein. Produktgruppen oder Teilefamilien sind mehr oder weniger homogene Produkte, mit konstruktiver Ähnlichkeit und dadurch mit nur gerinfügig voneinander abweichenden Fertigungswegen. Die gleiche Prozessfolgen für die Produkte einer Produktgruppe kann in einem Wertstromdesign untergebracht werden.</p>
<p>Die <strong>Art der Kunden und deren Anforderungen</strong> an die jeweilige Produktgruppe und die Lieferung müssen zunächst betrachtet werden. Der genaue Kundenbedarf oder eine Schätzung (z. B. aus eigenen Erfahrungswerten), je genauer, umso besser, ist zu ermitteln.</p>
<p>Die Wertstromanalyse beginnt im Grunde erst mit der <strong>Aufzeichnung des Wertstromes</strong>. Interessant sind dabei vor allem die Materialflüsse (Rohstoffe, Halbzeuge, Baugruppen etc.) und Informationsflüsse (z. B. Auftragspapiere, Konstruktionszeichnungen, Kanban-Karten etc.). Dabei sind alle Teile der Fabrik zu durchlaufen, welche vom Wertstrom der betrachteten Produktgruppe (auch nur zum Teil) durchquert werden. Es handelt sich um eine Ist-Aufnahme und betrachtet eher den Regelfall. Ausnahmewege sollten vermerkt, jedoch nicht direkt in den Wertstrom aufgenommen werden. Der Prozessplaner, welcher die Wertstromanalyse durchführt, sollte dabei nicht nur als Beobachter der Produktionsabläufe sein, sondern die beteiligten Verantwortlichen und Mitarbeiter zu Tätigkeitsbereichen, Aufgaben, Informationsschnittstellen, Bezugsquellen, Bestände und alle weiteren, relevanten Themen befragen.</p>
<p>In der Wertstromanalyse ist der, dem Wertstrom gegenläufige Weg üblich. Angefangen wird also nicht beim Materialeingang, sondern beim Warenausgang bzw. dem Versenden.</p>
<p>Die <strong>Beschreibung der Produktionsprozesse</strong> in der richtigen Reihenfolge, unter Angaben der Prozessaufgabe, Input und Output, beteiligtem Personal und verwendetet Ressourcen, macht den Kern der Wertstromanalyse aus. Die Daten können zwar aus den Arbeitsplänen entnommen werden, sollten jedoch vor Ort während des Prozesses gemessen werden (Stoppuhr und Messprotokoll); es sollten Durchschnittswerte genommen werden.</p>
<p><strong>Transportvorlumen </strong>zwischen den Prozessen (Materialfluss) werden dokumentiert. Auch dort, wo kein Material transportiert, jedoch zwischengelagert wird, werden als Lager im Wertstromdesign gekennzeichnet. Es sollen möglichst tatsächliche Werte betrachtet werden und nach Möglichkeit auf eine Bestandsaufnahme laut IT-System verzichtet werden. Zwischen zwei Prozessen finden theoretisch, so auch im Wertstromdesign, immer Transporte statt, auch, wenn die beiden Prozesse praktisch im selben Raum durchgeführt werden. Es werden außer- und innerbetriebliche Materialflüsse unterschieden. Für die Auftragsabwicklung ist der zugehörige Informationsfluss zwischen den Geschäftsprozessen zu identifizieren und analysieren.</p>
<h3><strong><strong>Vorgehensweise bei einer Wertstromanalyse (Soll-Analyse)</strong></strong></h3>
<p>Die Soll-Analyse folgt idealerweise nach der Ist-Analyse und berücksichtigt die Verbesserungsvorschläge.</p>
<h2><strong>Beispiel eines Wertstromdesigns</strong></h2>
<h3><strong>Prozesse<br />
</strong></h3>
<p>Ein Produktionsunternehmen produziert Teile der Baugruppe AB, welche sich in der Produktion aus mehreren Teilen zusammen setzen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/prozessgestaltung/wertstromdesign/kernprozesse.PNG" alt="" width="566" height="253" /><span id="more-1964"></span></p>
<h3><strong>Kundenanforderung</strong></h3>
<p>Der Kunde ist selbst ein Produzent und benötigt Halbzeuge (Produkte) aus unserem Produktionssystem.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/prozessgestaltung/wertstromdesign/kunde_bsp.PNG" alt="" width="213" height="199" /></p>
<p>Der Kundenbedarf liegt bei 550 000 Stück jährlich. Der Kunde empfängt die Stückzahl mit Transport-Behältern, welche jeweils vier Stück fassen. Die Produktionsstätte des Kunden läuft 235 Tage im Jahr im 3-Schichtbetrieb mit jeweils 8 Stunden pro Schicht. Eine Arbeitsschicht hat zwei 30-Minutenpausen inklusive. Die Taktzeit berechnet sich aus der Betriebszeit pro Schicht minus Pausen dividiert durch den Stückbedarf pro Schicht.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/prozessgestaltung/wertstromdesign/Kundentakt.PNG" alt="" width="341" height="56" /></p>
<p>Der wertstromübergreifende Kundentakt beträgt 32,3 Sekunden.</p>
<p><img src="../bilder/prozessgestaltung/wertstromdesign/Kundentakt_bsp.PNG" alt="" width="220" height="50" /></p>
<p>Rein theoretisch benötigt der Kunde alle 32 bis 33 Sekunden ein neues Stück des Produktes der Baugruppe AB.</p>
<p>Für die Prozessabbildung ist die Bearbeitungszeit (BZ) die wichtigste Kennziffer. Die Bearbeitungszeit ist eine stückbezogene Zeitangabe, welche angibt, wie lange ein Stück über einen Prozess bearbeitet wird (Haupt- und Nebenzeiten, Rüstzeiten werden nicht in die Bearbeitungszeit hineingerechnet!).</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/prozessgestaltung/wertstromdesign/bearbeitungszeit.PNG" alt="" width="292" height="36" /></p>
<p><a href="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/prozessgestaltung/wertstromdesign/prozesskette_bsp.PNG"><img class="alignnone" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/prozessgestaltung/wertstromdesign/prozesskette_bsp.PNG" alt="" width="677" height="125" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/prozessgestaltung/wertstromdesign/prozesszeit.PNG" alt="" width="417" height="31" /></p>
<p style="text-align: left;">Die Prozesszeit ergibt sich z. B. im Prozess Fräsen aus dem Produkt der Bearbeitungszeit pro Stück und der Menge der zu bearbeitenden Teile (Prozessmenge).</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/prozessgestaltung/wertstromdesign/prozesszeit_bsp.PNG" alt="" width="225" height="25" /></p>
<p>Die Zykluszeit ist eine weitere wichtige Kennzahl des Wertstromdesigns. Die Zykluszeit steht für die Leistungsfähigkeit eines Prozesses der Produktion. Die Bearbeitungszeit wird auf die Anzahl der produzierenden Ressourcen aufgeteilt. Dies können Mitarbeiter und Maschinen sein. Handelt es sich um einen Einzelarbeitsplatz, so ist die Anzahl der Ressourcen gleich 1. Arbeiten fünf Mitarbeiter an drei produzierenden Maschinen, dann ist die Anzahl der Ressourcen gleich 3.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/prozessgestaltung/wertstromdesign/zykluszeit.PNG" alt="" width="276" height="45" /></p>
<p style="text-align: left;">Wenn, wie in diesem Beispiel, das Produkt aus mehreren Gleichteilen besteht, muss die Anzahl der Gleichteile zur Bearbeitungszeit mit der Bearbeitungszeit multipliziert werden. Die Zykluszeit verringert sich mit Verringerung der Gleichteilanzahl.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/prozessgestaltung/wertstromdesign/zykluszeit2.PNG" alt="" width="390" height="49" /></p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/prozessgestaltung/wertstromdesign/prozesskette_bsp.PNG" alt="" width="673" height="124" /></p>
<p>Beispielsweise werden während des Vergüten-Prozesses drei Gleichteile verarbeitet und so eine Zykluszeit von 33 Sekunden vorliegt.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/prozessgestaltung/wertstromdesign/zykluszeit_bsp1.PNG" alt="" width="220" height="43" /></p>
<p>Während des Schweißenprozesses liegt nur noch ein Gleichteil vor, vier Mitarbeiter sind Schweißer; die Zykluszeit beträgt 36 Sekunden.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/prozessgestaltung/wertstromdesign/zykluszeit_bsp2.PNG" alt="" width="225" height="38" /></p>
<p>Die Lagerbestände vor den Prozessen (Zwischenlager und Puffer) werden mit der Reichweite (RW) bewertet. Die Reichweite beschreibt die Zeitlänge der Lagerung bis zum letzten Stück bzw. wie lange der Lagergegenstand zur Verfügung steht. Die Bestandsmenge (BM) repräsentiert die Stückzahl im Lager.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/prozessgestaltung/wertstromdesign/reichweite.PNG" alt="" width="378" height="51" /></p>
<p>Da sich das Produkt in diesem Beispiel aus drei Gleichteilen zusammensetzt, müssen diese berücksichtigt werden.  Die Bestandsmenge vor dem Schweiß-Prozess beträgt 11150 Stück. Drei Stück ergeben nach dem Schweißen (bis zum Versenden) ein Endprodukt.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/prozessgestaltung/wertstromdesign/reichweite_bsp1.PNG" alt="" width="262" height="43" /></p>
<p>Bezüglich dem Lager vor dem Prozess Schweißen liegt eine Reichweite von 1,6 Tagen. Nach dem Schweißprozess liegen nur noch weniger als ein Drittel so viele Teile im Lager, die Reichweite ändert sich jedoch kaum, da drei Teile zu einem Teil gefügt wurden und von da an nur noch ein Gleichteil (= 1 einziges Teil, welches zum Endprodukt wird) bearbeitet wird.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/prozessgestaltung/wertstromdesign/reichweite_bsp2.PNG" alt="" width="265" height="38" /></p>
<p>Wenn alle Zykluszeiten der Prozesse bekannt sind, kann die reine Wertschöpfungszeit ermittelt werden, welche ein Endprodukt während seiner Entstehung durchlaufen ist.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/prozessgestaltung/wertstromdesign/durchlaufzeit_bsp.PNG" alt="" width="733" height="54" /></p>
<p>Die Summe der Reichweiten ergibt die grobe Durchlaufzeit (vereinfachte Form) für den Prozessdurchlauf nach dem Prinzip &#8220;First In, First Out&#8221; (FIFO). Das ist also die Zeit, über welche das entstehende Produkt in der Fabrik verbleibt.</p>
<p>Das gesamte Werstromdesign umfasst zusätzlich alle relevanten Angaben über die Martialströme und Informationsflüsse zwischen Lieferenaten, der Produktionsplanung- und Steuerung (PPS) und dem Abnehmer/Kunden.</p>
<p><a href="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/prozessgestaltung/wertstromdesign/wertstromdesign_bsp.PNG"><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/prozessgestaltung/wertstromdesign/wertstromdesign_bsp.PNG" alt="" width="677" height="433" /></a></p>
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		<title>Virtuelle Fabrik</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 22:02:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Integration]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Virtuelle Fabrik ist eine imaginäre Fabrik, welche Dienstleistungen verschiedener realer Fabriken als eine Gesamtdienstleistung repräsentiert. Das Konzept der Virtuellen Fabrik ist ein Resultat moderner Vernetzung von Fertigungspartnern in Form von Clustern. Die Fertigungspartner sind rechtlich unabhängig, geben ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit jedoch ganz oder teilweise auf. Virtuelle Fabriken können Ergebnis langfristiger Zusammenarbeit zwischen kooperationsfähigen Fabrikunternehmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Die <strong>Virtuelle Fabrik</strong> ist eine imaginäre Fabrik, welche Dienstleistungen verschiedener realer Fabriken als eine Gesamtdienstleistung repräsentiert. Das Konzept der Virtuellen Fabrik ist ein Resultat moderner Vernetzung von Fertigungspartnern in Form von Clustern. Die Fertigungspartner sind rechtlich unabhängig, geben ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit jedoch ganz oder teilweise auf. Virtuelle Fabriken können Ergebnis langfristiger Zusammenarbeit zwischen kooperationsfähigen Fabrikunternehmen sein oder auch spontane, kurzfristige Improvisationen im Rahmen spezieller Projekte darstellen.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/VirtuelleFabrik.png" alt="" width="671" height="442" /></p>
<p style="text-align: left;">Virtuelle Fabriken sind enorm leistungsfähig, da die realen Fabriken jeweils auf heterogene Fertigungsschwerpunkte (Produkte, Verfahren, Prozesse) hinsichtlich Flexibilität und Produktivität spezialisiert sind. Eine erfolgreiche Virtuelle Fabrik hat eine gute IT-Infrastruktur und  standardisierte Kommunikationswege zur Voraussetzung. Virtuelle Fabriken setzten zudem ein Regelwerk über die Kosten-/Gewinnverteilung, Informationspflichten und Qualitätssicherung voraus.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Open System Interconnection &#8211; Referenzmodell</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 21:29:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das OSI-Referenzmodell (auch: OSI-Schichtenmodell, OSI-Modell, engl.: &#8220;Open Systems Interconnection Reference Model&#8221;) ist ein, in der Computer-Netzwerktechnik relevantes Modell der Internationalen Organisation für Normung (ISO). Das OSI-Referenzmodell ist ein mehrschichtiges System eines offenen Netzwerksystems. Es ist die Grundlage, auf der Netzwerkkommunikationsprotokolle aufbauen. Maßgeblich ist das OSI-Modell für offene Netzwerksysteme; dieses sind Netzwerke, in denen jeder Anwenderprozess [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>OSI-Referenzmodell </strong>(auch: OSI-Schichtenmodell, OSI-Modell, engl.: &#8220;Open Systems Interconnection Reference Model&#8221;) ist ein, in der Computer-Netzwerktechnik relevantes Modell der Internationalen Organisation für Normung (ISO).<br />
Das OSI-Referenzmodell ist ein mehrschichtiges System eines offenen Netzwerksystems. Es ist die Grundlage, auf der Netzwerkkommunikationsprotokolle aufbauen.</p>
<p>Maßgeblich ist das OSI-Modell für offene Netzwerksysteme; dieses sind Netzwerke, in denen jeder Anwenderprozess mit jedem anderen über offengelegte Schnittstellen kommunizieren kann.</p>
<p>Das OSI-Modell basiert auf sieben Schichten nach dem Prinzip der Kapselung, welche für sich jeweils alleine für eine in sich geschlossene Ebene stehen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="OSI Modell" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/it/OSI-Modell1.PNG" alt="" width="498" height="310" /><span id="more-1757"></span></p>
<p style="text-align: left;">
<ol>
<li><strong>Bitübertragungsschicht (Physikalische Schicht; Physical Layer):</strong><br />
Realisierung der Übertragung von Daten über eine physische Schnittstelle bitweise in Form von digitalen Signalen. Ungesicherte Verbindung. Das Protokoll ist abhängig von der Hardware (z. B. Netzwerkkarte, Netzwerkchipsatz oder Bluetoothempfänger) und den physischen Erfordernissen der Signalübertragung. Die moderne Telefonverbindung findet auf dieser Ebene statt.</li>
<li><strong> Datensicherungsschicht (Datenverbindungsschicht; Data Link Layer):</strong><br />
Absicherung der korrekten Übertragung zusammenhängender Bitfolgen zwischen<br />
den kommunizierenden Rechnern, Erkennung und Korrektur von Fehlern in der Bitübertragung. Das HDLC-Protokoll (High-level Data Link Control Protocol) ist ein typisches Protokoll der Datensicherungsschicht.</li>
<li><strong>Vermittlungsschicht (Netzwerkschicht; Network Layer):</strong><br />
Innerhalb dieser Schicht wird der Weg vermittelt, über welchen die Daten zwischen Quell- und<br />
Zielrechner gesendet werden. Berücksichtigt werden dabei verfügbare Vermittlungsarten und Netzwerktopologien. Es werden virtuelle Verbindung aufgebaut. Bei Verbindungen über nur einen Kanal werden Multiplexverfahren verwendet.</li>
<li><strong>Transportschicht (transport layer):</strong><br />
Die Transportschicht ist Dienstleister, der den Dienstnutzer von der konkreten, untergelagerten Netzrealisierung<br />
unabhängig macht. Gängige Protokolle sind das verbindungslose UDP und verbindungsorientierte TCP. Egal ob im lokalen Netzwerk oder Internet, über TCP und UDP können Daten immer unabhängig von Topologie und Hardware eingesetzt werden. Protokolle der Transportschicht gleichen oftmals Schwächen unterschichtiger Protokolle aus, können Vorränge im Datentransfer und Verbindungsqualitäten gewährleisten.</li>
<li><strong>Kommunikationssicherungsschicht (Sitzungsschicht; Session Layer):</strong><br />
Synchronisation der Kommunikation, inklusive Beginn und Ende. Ermöglichung der Wiederherstellung der Verbindung. Übernahme der Senden-/Empfangssynchronisation.</li>
<li><strong>Darstellungsschicht (Presentation Layer):</strong><br />
Einheitliche Interpretation und Austausch der Daten unabhängig von ihrer konkreten Darstellung in der Anwenderschicht. Sorgt für den Verbindungsaufbau und -abbau (Sockets). Ermöglicht nötige Datentransformation.</li>
<li><strong>Anwendungsschicht (Application Layer):</strong><br />
Auf der Anwendungsschicht spielt sich der Dienst ab, welcher vom Benutzer wahrgenommen wird. Der Dienst wird vom Betriebssystem oder einer anderen höheren Software angeboten und mit ihm bieten sich indirekt die Protokolle eins bis sechs des OSI-Referenzmodells an. Verteilte Anwendungen werden über die Anwendungsschicht gekoppelt. Die Anwendungsschicht ist die höchste Ebene und fungiert daher auch als die Schnittstelle zwischen Mensch und Computer-Netzwerk.</li>
</ol>
<p>Jede Schicht verrichtet ihren Dienst für die nächst höhere Schicht. So wurden Protokolle auf der Anwendungsschicht geschrieben (z. B. File Transfer Protokoll &#8211; FTP), welche sich nur auf die Verwendung der Daten innerhalb des Betriebssystems konzentrieren und dabei viele weitere Protokolle auf den unteren Schichten nutzen (z. B. TCP, IP, Ethernet).</p>
<p style="text-align: left;">Das OSI-Modell ist ein theoretisches Modell. Die sieben Schichten bedeuten keinesfalls, dass auch genau für jede Schicht ein eigenes Protokoll existiert. Viele Protokolle verrichten ihre Dienste übergreifend über mehrere Schichten des OSI-Modells.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/it/OSI-Modell3.PNG" alt="" width="470" height="231" /></p>
<p>Die Schichten 1 bis 4 sind die transportorientierten, von 5 bis 7 die anwendungsorientierten Schichten des OSI-Modells.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/it/OSI-Modell2.PNG" alt="" width="637" height="231" /></p>
<p style="text-align: left;">Das OSI-Referenzmodell ist Grundlage für die Netzwerkkommunikation. Jedoch nicht alle Netzwerkgeräte interpretieren Datenpakete bis zur letzten Schicht. Im Gegenteil, denn bis zur Anwendungsschicht werden Daten grundsätzlich nur von Geräten interpretiert, die auch über eine Ein- und Ausgabefunktion verfügen und direkte Schnittstelle zum Menschen sind.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/it/OSI-Modell4.PNG" alt="" width="610" height="362" /></p>
<p>Wenn eine Nachricht von einem PC über ein Netzwerk, z. B. mit typischen Übermittlern wie Hub, Switch und Router, zu einem anderen Netzwerk übertragen wird, dann wird auf jenen Übermittlern die Nachricht bis zur Vermittlungsschicht interpretiert. Die ersten drei Schichten dienen nur der Datenübertragung von Punkt zu Punkt, ohne Weitsicht zum Empfänger.  Die Schichten von vier bis sieben sind Ende zu Ende orientiert. Dies bedeutet, dass die Nachricht in der Theorie die Anwendungsschicht (Interpretation durch eine höhere Software) erst beim Empfänger-PC erreicht.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/it/OSI-Modell5.PNG" alt="" width="676" height="282" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p><br /><br />
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		<title>Innovationsmanagement</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 00:16:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Management, ein Begriff ohne eindeutige Entsprechung im Deutschen, wird die Planung, Organisation, Führung und Kontrolle verstanden. Der Begriff Innovation kommt aus dem Lateinischen (novus = neu; innovatio = etwas neu Geschaffenes). Innovationsmanagement ist ein Bindeglied der Wirtschaft und Technik. Kernaufgabe des Innovationsmanagements ist es, den Innovationsmotor zum drehen zu bringen, welcher angetrieben wird, durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Management, ein Begriff ohne eindeutige Entsprechung im Deutschen, wird die Planung, Organisation, Führung und Kontrolle verstanden. Der Begriff <strong><em>Innovation </em></strong>kommt aus dem Lateinischen (<em>novus</em> = neu; <em>innovatio =</em> etwas neu Geschaffenes).</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/Innovationsmotor.PNG" alt="" width="386" height="358" /></p>
<p>Innovationsmanagement ist ein Bindeglied der Wirtschaft und Technik. Kernaufgabe des Innovationsmanagements ist es, den Innovationsmotor zum drehen zu bringen, welcher angetrieben wird, durch die wesentlichen Aufgaben und Elemente im Unternehmen. Stellen sich Unternehmensbereich gegen die Innovation, kann der Innovationsfortschritt zum Erliegen kommen. Innovationshemmende Faktoren müssen gefunden und korrigiert werden. Innovationsfreundliche Faktoren werden im Rahmen des Innovationsmanagements ausgemacht und hier Potenziale aufgedeckt und nach Möglichkeit ausgereizt.<span id="more-1893"></span></p>
<h2><strong>Was ist <em>Innovation</em>?</strong></h2>
<p>Als die klassische Innovation gilt ein neues technisches Produkt. Innovation handelt in der Tat um Neuerungen und Neuheiten, allerdings nicht nur im technischen Bereich. Auch innerhalb der Geistes-/Wirtschafts-/Rechtswissenschaften gibt es Innovationen. Innovationen sind neuartige Produkte, Verfahren, Vertragsformen, Vertriebswege und Philosophien.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/wirtschaft/Innovationsprozesse.PNG" alt="" width="300" height="342" /></p>
<p>Unterschieden werden generell zwei Kategorien:</p>
<ul>
<li>Produktinnovation &#8211; Verbesserung von Produkten (Eignung, Qualität, Design usw.)</li>
<li>Prozessinnovation &#8211; Verbesserung von Effektivität und Effizienz eines Verfahrens</li>
</ul>
<p>Die meisten Definitionen von Innovation schließt nicht nur die Entwicklung der Neuerung ein, sondern unterstreicht den Aspekt der Durchsetzung der Neuheit. Innovation ist nicht nur <strong>Invention </strong>(Erfindung), sondern auch die Durchsetzung auf dem Markt.</p>
<ol>
<li>Innovation durch Erstentwurf (neues Produkt, Verfahren etc.)<br />
Schrittmacher- und Schlüsseltechnologien oder neuartige Organisation</li>
<li>Innovation durch Änderung
<ol>
<li>Verbesserungsinnovation<br />
Verbesserung der Leistungsfähigkeit und/oder Qualität von Produkt, Prozess oder Organisation</li>
<li>Anpassungsinnovation<br />
Anpassung eines Produktes oder Prozesses an bestimmte Bedürfnisse eines Marktes</li>
</ol>
</li>
</ol>
<p>Strittig ist, ob Imitation von Produkten und Prozessen, also Erschaffung in Anlehnung an bereits bestehende Entwicklungen auch als eine abgeschwächte Form von Innovation gesehen werden kann. Grundsätzlich fällt Imitation nicht in die Sparte der Innovation. Dennoch basieren die meisten Innovationen auf Anlehnungen oder Vorleistungen und sind nur sehr selten völlige Neuentwicklungen.</p>
<p>Gelegentlich fällt der Begriff <em>Scheininnovation</em>. Dabei handelt es sich um Pseudoverbesserungen, also Verbesserungen, die für den Kunden/Nutzer nicht sinnvoll oder nutzbar sind.</p>
<h3 style="text-align: left;"><strong>Innovatoren auf dem Markt</strong></h3>
<p><strong>First Mover </strong>ist ein sehr innovatives und sich rasant entwickelndes und handelndes Unternehmen,<br />
schafft sich Marktzutritt mit neuen Technologien oder einem neuen Geschäftsmodell.</p>
<p><strong>Fast Follower</strong> hat keine hohe, risikoreiche Investitionen für Entwicklung/Forschung, schafft den Markteintritt aber durch gute Beobachtung und Anbietung von angemessener Qualität und Service, passt Anwendungen auf Kunden an und setzt sich damit durch am Markt.</p>
<p><strong>Trendsetter </strong>setzen eine (neuere) Technologie in ein Quasi-Standard um. Technische Entwicklung und Forschung spielen eine Rolle, wie gutes Marketing und rechtliche Durchsetzungsstärke (Patente).<br /><br />
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		</item>
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		<title>Technologiemanagement</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/technologiemanagement/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 00:16:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>

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		<description><![CDATA[Technologiemanagement ist ein schnittstellenreicher, interdisziplinärer und strategischer Bereich innerhalb der produzierenden und verarbeitenden Industrie. Als Management, ein Begriff ohne eindeutige Entsprechung im Deutschen, wird die Planung, Organisation, Führung und Kontrolle verstanden. Das Begriff Technologie kommt aus dem Griechischen (technología = Herstellungs-/Verarbeitungslehre). Technologiemanagement ist Wissensmanagement, der Fokus liegt auf Erwerb, Speicherung, Verarbeitung und Umsetzung von Technologiewissen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Technologiemanagement</strong> ist ein schnittstellenreicher, interdisziplinärer und strategischer Bereich innerhalb der produzierenden und verarbeitenden Industrie. Als Management, ein Begriff ohne eindeutige Entsprechung im Deutschen, wird die Planung, Organisation, Führung und Kontrolle verstanden. Das Begriff Technologie kommt aus dem Griechischen (technología = Herstellungs-/Verarbeitungslehre).</p>
<p>Technologiemanagement ist Wissensmanagement, der Fokus liegt auf Erwerb, Speicherung, Verarbeitung und Umsetzung von Technologiewissen. Technologiemanagement greift auch in den Bereich der Psychologie hinein und bedient sich den neuesten Erkenntnissen, wie Technologie den Menschen im Allgemeinen und bestimmten Zielgruppen im Speziellen verständlich und zugänglich gemacht werden kann.</p>
<p>Forschung und Entwicklung, Produkt- und Prozessgestaltung, Qualitätsmanagement, Controlling und Marketing sind Inhalte und Schnittstellen zugleich im Technologiemanagement.<span id="more-1884"></span></p>
<h2><strong>Was ist <em>Technologie</em>?</strong></h2>
<p>Nach Gerpott (Strategisches Technologie- und Innovationsmanagement) umfasst Technologie&#8230;</p>
<blockquote><p>&#8230; allgemein wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse über Ziel-/Mittelbeziehungen, die bei der Lösung praktischer Probleme angewendet werden können</p></blockquote>
<p>Technologie ist der allumfassende Begriff für angewendete bzw. anwendbare Arbeits-, Entwicklungs-, Produktions- und<br />
Implementierungsverfahren.</p>
<p>Der Begriff <em>Technologie </em>wird von Laien leicht mit dem dem Begriff  <em>Technik </em>verwechselt. Technik ist ein wesentlich engerer Begriff. <strong>Technik </strong>beschreibt eine bestimmte Aufbau-/Funktionsweise eines Produkts bzw. eine Methode, um ein angestrebtes Ergebnis zu erreichen. Technologie geht weiter, umfasst auch die Erfahrung um die Technik, Systemplanung usw.</p>
<h3><strong>Basistechnologie</strong></h3>
<p>Basistechnologien sind, wie auch der Name ausdrücken möchte, die Basis unserer Industrie. Basistechnologien sind nicht nur in der Theorie und im Labor erprobt, sondern in der Praxis seit Jahren. Daher haben sich Basistechnologien in der ganzen Welt etabliert und nicht mehr wegzudenken.</p>
<p>Typische Beispiele, die der Basistechnologien zugehörig sind, sind Verbrennungsmotoren, Multiplexer, Kupferdrähte, Vulkanisierung oder TCP.</p>
<p>Basistechnologien sind in den Wirtschaftsnachrichten kaum zu finden, denn mit ihnen lassen sich keine neuen Geschäfte machen und ein Wirtschaftswachstum anstreben. Für die Wirtschaft selbst sind Basistechnologien von höchster Wichtigkeit.</p>
<p>Basistechnologien werden irgendwann verdrängt (Beispielsweise Verbrennungsmotoren durch alternative Antriebe), dies geschieht jedoch in der Regel langsam und oft mit Gegenwehr von Nutzern der Basistechnologie.</p>
<p>Idealerweise setzt sich eine Technologie irgendwann zur Basistechnologie durch. Nur die wenigsten Technologien werden zur Basistechnologie.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/Technologiezyklen.PNG" alt="" width="650" height="339" /></p>
<h3><strong>Schlüsseltechnologie</strong></h3>
<p>Schlüsseltechnologien sind der <em>Schlüssel </em>für weitere Entwicklung im entsprechenden Technologiesektor.</p>
<p>Schlüsseltechnologien sind im Fokus der Wissenschaft, da weit genug erforscht, um einen praktischen Andwendungsbezug herzuleiten, jedoch nicht genug erforscht, um alle potenziellen Anwendungen vollständig realisieren zu können.</p>
<p>Beispiele für Schlüsseltechnologien sind die Bioinformatik, Bilderkennung, VoIP, Robotik, Solarenergie- und Hybridtechnologie.</p>
<p>Schlüsseltechnologien stehen im Fokus der Politik, Medien und durch Wirtschaftsunternehmen finanzierte Forschung.</p>
<h3><strong>Schrittmachertechnologie</strong></h3>
<p>Schrittmachertechnologien sind bisher nicht einsatzbereite Technologien, jedoch bereits mehr als nur &#8220;Zukunftsmusik&#8221;. Die Schrittmachertechnologien haben bereits einein Anwendungsbezug und können zu Schlüsseltechnologien werden, dann ein Wirtschaftswachstum erreichen. In Schrittmachertechnologien sind jedoch mit notwendigen, oft sehr risikoreichen Investitionen verbunden.</p>
<p>Beispiele für Schrittmachertechnologien sind die Neuroinformatik, Gentechnologie und Nanotechnologie.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Anforderungsmanagement</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/anforderungsmanagement/</link>
		<comments>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/anforderungsmanagement/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 20:49:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produktgestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[Anforderungsmanagement ist ein Sachgebiet innerhalb der Produktgestaltung, mit Schwerpunkt auf Produktplanung und -erprobung, und ist die wichtigste Informationsgrundlage für das Qualitätsmanagement und der zugehörigen Produkterprobung. Produkterprobung umfasst die Prüfung, ob das Produkt die Anforderungen erfüllt (Verifizierung) und die Erklärung, dass das Prüfungsergebnis gültig und verbindlich ist (Validierung). Im Hintergrund der Produkterprobung muss eine Evaluierung geschehen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><strong>Anforderungsmanagement</strong> ist ein Sachgebiet innerhalb der Produktgestaltung, mit Schwerpunkt auf Produktplanung und -erprobung, und ist die wichtigste Informationsgrundlage für das <a title="Qualitätsmanagement" href="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/qualitatsmanagement/" target="_self">Qualitätsmanagement</a> und der zugehörigen Produkterprobung.</div>
<div>Produkterprobung umfasst die Prüfung, ob das Produkt die Anforderungen erfüllt (<strong>Verifizierung</strong>) und die Erklärung, dass das Prüfungsergebnis gültig und verbindlich ist (<strong>Validierung</strong>). Im Hintergrund der Produkterprobung muss eine <strong>Evaluierung</strong> geschehen. Das bedeutet, dass die Messergebnisse der Prüfung unbedingt auf Korrektheit hin zu untersuchen sind, die Richtigkeit der Messdurchführung und deren Ergebnisse ist dabei sicherzustellen.</div>
<h3><strong>Produktanforderung</strong></h3>
<p>Eine Produktanforderung ist eine Vorgabe von zu erfüllenden Eigenschaften/Merkmalen eines Produkts oder einer Komponente und damit eine Aussage über eine notwendige Soll -Beschaffenheit oder -Fähigkeit.</p>
<div>Produktanforderungen werden in der DIN EN ISO 9000 als festgelegtes Erfordernis oder festgelegte Erwartung definiert, welche optional sein kann, üblicherweise aber vorausgesetzt wird oder verpflichtend ist.</div>
<div style="text-align: center;"><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/produktgestaltung/Anforderung.PNG" alt="" width="559" height="253" /></div>
<div style="text-align: left;">Welche Anforderungen ein Produkt hat, hängt sehr von den Personen ab, welche das Produkt beschreiben. Produktanforderungen ändern sich insbesondere in den Phasen bis zur Konzeptionierung gravierend.</div>
<div style="text-align: left;">Das Marketing definiert Anforderungen nach Kundenwunsch, nach durchgesetzten Anforderungen durch Kunden oder den Wettbewerb und für besondere Merkmale, die das Produkt auf besondere Weise vom Wettbewerb absetzen.</div>
<div style="text-align: left;">Nicht alle Anforderungen aus dem Marketing / Vertrieb können technisch umgesetzt werden oder sind zu teuer und können nicht im Rahmen des Budget und/oder der Lieferzeit eingekauft werden.<span id="more-1706"></span></div>
<h2 style="text-align: left;"><strong>Anforderungsmanagement</strong></h2>
<div>Anforderungsmanagement ist das Management von Produktanforderungen.</div>
<div>Das Anforderungsmanagement setzt sich im Maschinenbau erst jetzt abgrenzbar als eigene Disziplin durch, während in der Software-Entwicklung, in welcher das Anforderungsmanagement seinen Ursprung hat, die Wichtigkeit eines eigenständigen Anforderungsmanagements bereits sehr früh erkannt wurde.</div>
<div>Anforderungsmanagement beinhaltet schwerpunktmäßig die Anforderungsanalyse und technische Beschreibung des Produkts bzw. der Festlegung seiner technischen Eigenschaften.</div>
<div>Anforderungen sollen möglichst früh richtig erkannt und definiert werden, um spätere Änderungskosten und Gewährleistungskosten (sowie der schwer ökonomisch bezifferbare Imageverlust) möglichst gering zu halten.</div>
<div>Als erster Schritt im Anforderungsmanagement wird in der Regel das Lastenheft gesehen (tatsächlich kann Anforderungsmanagement jedoch schon viel früher beginnen). Das <a title="Lastenheft" href="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/lastenheft-und-pflichtenheft/">Lastenheft </a>enthält alle vom Auftraggeber festgelegten Anforderungen hinsichtlich des Umfangs und der Art der Leistung und Lieferung.</div>
<div>Die Idee hinter dem Anforderungsmanagement ist, Anforderungen eindeutig zu definieren und mit Produkten zu verknüpfen. Diese Definition und Verknüpfungen sollen durch konzernweite, einheitliche Ablage wiederverwendet werden können, was eine einheitliche Vorgehensweise und konzernweite Transparenz ermöglicht und somit den zur Produktdefinition zugehörigen administrativen Aufwand reduziert.</div>
<div>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/produktgestaltung/Anforderungsmanagement.PNG" alt="" width="395" height="320" /></p>
</div>
<div>In der produzierenden Industrie, welche nahezu immer auf Vorleistungen zurückgreift, hat sich die Strategie durchgesetzt, die Zulieferer und externe Dienstleister, sofern an der Leistungserstellung direkt beteiligt, immer mehr in die Leistungserstellungsprozesse einzubinden.</div>
<div>Das <a title="Pflichtenheft" href="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/lastenheft-und-pflichtenheft/">Pflichtenheft </a>wird vom Auftragnehmer aus dem Lastenheft abgeleitet und enthält die Beschreibung zur Realisierung der Anforderungen. Bei kleineren Unternehmen sind klassische Pflichtenhefte im Form von Textdokumenten noch Alltag. Mittelständische Unternehmen und Konzerne beschäftigen sich jedoch mit einer Vielzahl von hoch komplexen Produkten, welche viele tausend Anforderungen pro Produkt definiert und verknüpft haben.</div>
<div>Mittelständische Unternehmen und vor allem Konzerne arbeiten daher mit elektronischen Datenbanken, welche  Anforderungstabellen beinhalten und mit Verknüpfungen arbeiten. Im Qualitätswesen können alle Anforderungen, die mit einem zu prüfenden Produkt verknüpft sind, verifiziert werden. Dazu dienlich ist ein Datenbankmanagementsystem, welches Testprotokolle standardisiert und verständlich darstellt<br />
(häufig ein Ampelsystem: <strong><span style="color: #008000;">grün</span></strong> = Anforderung erfüllt,<span style="color: #ff9900;"> <strong><span style="color: #ffcc00;">gelb</span></strong></span><span style="color: #ffcc00;"> </span>= Anforderung unter Bedingungen erfüllt, <strong><span style="color: #ff0000;">rot</span></strong> = Anforderung nicht erfüllt).</div>
<h3><strong>Software im Anforderungsmanagement</strong></h3>
<p>Heutiges Anforderungsmanagement spielt sich hauptsächlich mit einer unternehmensindividuellen Software in Form einer Datenbank ab, welche als Dokumentationsquelle dient.</p>
<p>Dokumentation in Form von Texten und Tabellen alleine ist in Zukunft jedoch nicht mehr ausreichend. So wie in der Entwicklung und Fertigung beschreitet auch das Anforderungsmanagement den Weg ins Computer Aided Engineering (CAE).</p>
<p>In Zukunft wird Software aus der Kategorie Product Data Management (PDM) eine bedeutendere Rolle spielen. PDM-Software ist bis heute keine Standardsoftware, sondern jegliche Software, welche Wissen aus der Dokumentation, dem Modell (CAD) und den Prozessen (ERP) kombiniert und zentral zur Verfügung stellt.</p>
<p>Noch weiter geht Product Lifecycle Management (PLM), welche nicht nur den Produktionsweg betrachtet, sondern den gesamten Produktlebenszyklus (bis hin zur Nutzung und Entsorgung/Wiederverwertung) einbezieht.</p>
<p>Im weiteren Sinne werden auch Softwarelösungen der Unterkategorien des Konzepts des Computer Aided Engineering im Zusammenhang mit dem Anforderungsmanagement genannt.</p>
<ul>
<li>Computer Aided Design (CAD)</li>
<li>Digital Mock-Up (DMU)</li>
<li>Virtual Reality (VR)</li>
<li>Computer Aided Process Engineering (CAPE)</li>
<li>Computer Aided Manufacturing (CAM)</li>
</ul>
<p>Die zugehörigen Softwarelösungen beschreiben das Produkt aus ihrer jeweiligen Sicht und sind nur für Teilbetrachtungen im Anforderungsmanagement von Nutzen.</p>
<h3><strong>Klassifizierung von Anforderungen</strong></h3>
<p>Moderne Industrieprodukte wie Automobile, Computersysteme, Fertigungsanlagen usw. haben so viele verschachtelte Anforderungen, dass die Anforderungsmenge kaum noch überschaubar wäre, wäre sie nur mit dem Endprodukt verknüpft.</p>
<p>Für die Entwickler, Fertigungsmitarbeiter usw. sind nicht alle Anforderungen gleichermaßen wichtig. Ein Konstruktionsingenieur für Antriebstechnik eines Flugzeuges muss beispielsweise nicht alle Anforderungen für die Sauerstoffversorgung, Klimaanlage, Bordelektronik oder Unterhaltungselektronik des Flugzeuges aus dem Stegreif wissen (es kann jedoch notwendig sein, dass er Anforderungen nachschlagen kann). Für ihn sind vor allem die Anforderungen an den Antrieb des Flugzeuges von Bedeutung. Alleine die Anforderungsmenge für die Antriebsmaschinen eines Flugzeuges überschreitet  den vierstelligen Bereich. Allein diese Menge an Anforderungen nur für eine Komponente verdeutlicht die Notwendigkeit einer intelligenten Datenbank als Kernpunkt im Anforderungsmanagement.</p>
<p>Anforderungen werden daher klassifiziert und mit ihrer Klasse verknüpft. Die Klassifizierung erfolgt nach Systemen.</p>
<ul>
<li>Klassifizierung nach Funktionen:<br />
z. B. nach Antrieb, Federung, Bremsen, Kühlung, Unterhaltungselektronik und Bordelektronik</li>
<li>Klassifizierung nach Komponenten/Domänen:<br />
z. B. nach Motor, Getriebe, Bremse, Klimaanlage, Bordcomputer, Steuergerät</li>
<li>Klassifizierung nach Projekten für Veränderungen<br />
z. B. Entwicklung eines Redesign / Facelift, einer Sportversion etc.</li>
</ul>
<p>Die Klassifizierungen lassen sich selbst verschachteln oder als Baum darstellen (beispielsweise sind Lautsprecher Teil der Unterhaltungselektronik, welche wiederum Teil der Bordelektronik ist).</p>
<h3><strong>Quality Function Deployment (QFD)</strong></h3>
<p>QFD ist eine Vorgehensweise des Qualitätsmanagements im Rahmen der Produktgestaltung und -realisierung, welche das Anforderungsmanagement als (zentralen) Hauptbestandteil von sich selbst sieht.</p>
<div>QFD fokussiert das Ziel, die Leistungserstellung und -lieferung genau nach Kundenwunsch zu erreichen. QFD spielt in der auftragsgebundenen Produktion eine Rolle.</div>
<div>
<h3><strong>Knackpunkte im Anforderungsmanagement</strong></h3>
<p>Kundenanforderungen sind selten eindeutig formuliert. Der Kunde drückt sich unbewusst und bewusst nicht immer klar aus, um sich vor falschen eigenen Anforderungsaussagen zu bewahren.</p>
<div>Die häufig eher subjektiven, relativen und aktuellen Trends unterworfenen Anforderungsaussagen müssen vom Anforderungsmanagement in eindeutige, technische Anforderungen übersetzt werden.</div>
<div>Konkurrierende Anforderungen ausfindig machen und bereinigen ist dann die nächste Herausforderung.</div>
<div>Schwierig zu erfassen sind qualitative Produktanforderungen. Während quantitative Produktanforderungen (z. B. Menge, Größe, Farbwert, Rauheit) immer messbar (und somit auch leicht prüfbar) sind, müssen qualitative Produktanforderungen (z. B. Design), eher subjektiv beurteilt werden.</div>
<div>Schwierigkeiten birgt auch die nötige Flexibilität im Anforderungsmanagement. Fehler in der Anforderungsdefinition und -beschreibung passieren schnell und müssen korrigiert werden, was wiederum Flexibilität voraussetzt. Die Flexibilität bei der Definition von Anforderungen hängt sehr vom Verhältnis des Auftragnehmers zum Auftraggebers ab.</div>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Planungsvorbereitung</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/planungsvorbereitung/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 20:05:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prozessgestaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Beschaffung, Bereitstellung, Kontrolle und Anpassung von Eingangsinformationen sind die Kernaufgaben der Planungsvorbereitung. Hauptziel ist die positive Beeinflussung der Wirtschaftlichkeit, noch bevor die Festlegung der Erzeugnisgestaltung und -erstellung vorgenommen wurde. Die Planung stellt einen systematischen，im Vorfeld definierten Vorgang da, welcher die spätere Abwicklung der Leistungserstellung und -bereitstellung gewährleisten und hinsichtlich Qualität und Wirtschaftlichkeit optimieren soll. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beschaffung, Bereitstellung, Kontrolle und Anpassung von Eingangsinformationen sind die Kernaufgaben der <strong>Planungsvorbereitung</strong>.</p>
<p>Hauptziel ist die positive Beeinflussung der Wirtschaftlichkeit, noch bevor die Festlegung der Erzeugnisgestaltung und -erstellung vorgenommen wurde. Die Planung stellt einen systematischen，im Vorfeld definierten Vorgang da, welcher die spätere Abwicklung der Leistungserstellung und -bereitstellung gewährleisten und hinsichtlich Qualität und Wirtschaftlichkeit optimieren soll.</p>
<p>Die <strong>Planungsvorbereitung </strong>arbeitet primär in der Arbeitsvorbereitung, jedoch insbesondere gemeinsam mit der Konstruktion, aber auch mit den Kunden bzw. dem Vertrieb und den Lieferanten. Dabei greifen die Verantwortlichen der Planungsvorbereitung direkt und indirekt in die Prozesse der Konstruktion, Einkauf und Vertrieb ein.<span id="more-1021"></span></p>
<p>Die <strong>Planungsvorbereitung </strong>bewertet die Konstruktionsergebnisse und die Ausgestaltung hinsichtlich Fertigungsfähigkeit (technisch und wirtschaftlich). Auch die Logistik (Verfallszeiten, Haltbarkeit, Transportfähigkeit etc.) spielt dabei eine Rolle.</p>
<p>Insgesamt muss die Konstruktion eine gerechte Produktentstehung ermöglichen:</p>
<ul>
<li>Fertigungsgerecht (Produktionssicht)</li>
<li>Transportgerecht (Logistiksicht)</li>
<li>Nutzungsgerecht (Kundensicht)</li>
<li>Umwelt- und entsorgungsgerecht (Umweltsicht)</li>
</ul>
<p>Die Planungsvorbereitung kann bei Bedenken die Konstruktionen unter Vorgaben überarbeiten lassen, kann beraten und Empfehlungen abgeben.</p>
<p>Während die Konstruktion das Produkt betrachtet, betrachtet die Arbeitsplanung die Prozesse um die Produktentstehung. Die Planungsvorbereitung muss beide Welten berücksichtigen und sich zwischenschalten.</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td></td>
<td><strong>Arbeitsplanung</strong></td>
<td><strong>Konstruktion</strong></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Fokus</strong></td>
<td>Produktfunktionen</td>
<td>Fertigung</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Arbeitssicht</strong></td>
<td>Prozesse der Produktentstehung</td>
<td>Produkteigenschaften</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Konstruktions-Forderung</strong></td>
<td>Nutzungsgerechtheit, neben Kosten- und Umweltgerechtheit</td>
<td>Technische und wirtschaftliche Fertigungsgerechtheit, neben Umweltgerechtheit</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Sachgebiet</strong></td>
<td><strong>Prozessgestaltung</strong></td>
<td><strong>Produktgestaltung</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die Einflussnahme auf die Produktgestaltung bedingt die Anpassung der Prozessgestaltung und umgekehrt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Produkt-Prozess-Gestaltung" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/prozessgestaltung/produkt-prozess-gestaltung.PNG" alt="" width="304" height="183" /></p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Technische/r Einkäufer/in</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/technischer-einkauferin/</link>
		<comments>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/technischer-einkauferin/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 09:41:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Perspektiven]]></category>

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		<description><![CDATA[Der technische Einkauf ist neben dem Vertrieb die wichtigste Schnittstelle eines produzierenden Unternehmens. Nahezu jedes produzierende Unternehmen greift auf Vorleistungen und Dienstleistungen anderer produzierender/rohstofffördernder Unternehmen zurück. Die Abteilung Technischer Einkauf hat die Aufgabe, mit Fokus auf eine wirtschaftliche Vorgehensweise und nach technischen Vorgaben von der Konstruktion und Fertigung, geeignete Betriebsmittel sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <strong>technische Einkauf </strong>ist neben dem Vertrieb die wichtigste Schnittstelle eines produzierenden Unternehmens. Nahezu jedes produzierende Unternehmen greift auf Vorleistungen und Dienstleistungen anderer produzierender/rohstofffördernder Unternehmen zurück. Die Abteilung <strong>Technischer Einkauf</strong> hat die Aufgabe, mit Fokus auf eine wirtschaftliche Vorgehensweise und nach technischen Vorgaben von der Konstruktion und Fertigung, geeignete Betriebsmittel sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe einzukaufen.</p>
<p>Befasst wird sich mit dem Einkauf beispielsweise von Arbeitsmaschinen, Rohstoffen, Halbzeugen, Energie, Schmierstoffen und Ersatzteilen. Nötig sind dabei kaufmännisches wie technisches Wissen bzw. ausgeprägtes technisches Verständnis.</p>
<p>Einkäufer/innen müssen Datenblätter und technische Zeichnungen lesen sowie sich in technische Probleme einarbeiten können, denn sie müssen technische Schwachstellen verstehen, Kompatibilität prüfen und Qualität einschätzen können. Notwendig ist daher auch, dass die Bereitschaft zur permanenten Weiterbildung und zum Einstudieren technischer Veränderungen vorhanden ist.</p>
<p><strong>Technische Einkäufer/innen</strong> müssen über hervorragende Kenntnisse über Kostenkalkulation, gute Kenntnisse im Rechnungswesen, Umwelt- und Wirtschaftsrecht sowie ein Grundwissen an Marketing vorweisen können. Kenntnisse im Bereich Prozessgestaltung und über Fertigungsverfahren sind mindestens von großem Vorteil.</p>
<p>Verlangt werden zudem in der Regel praktische Kenntnisse und Erfahrung im Umgang mit Software wie dem gesamten Office-Paketen (insbesondere Tabellenkalkulationssoftware) und dem SAP Modul R/3.</p>
<p><strong>Technische Einkäufer/innen</strong> sollten, ähnlich wie Vertriebsmitarbeiter, gute Verhandlungspartner und entsprechend durchsetzungsstark sein. Häufig sind Außendiensttätigkeiten, auch auf internationaler Ebene, mit dem technischen Einkauf verbunden, was ein Grund für häufig verlangte Reisebereitschaft und Fremdsprachenkenntnisse ist.</p>
<p>Im technischen Einkauf finden sich Ingenieure mit kaufmännischem Wissen genauso wie Betriebswirtschaftler mit technischem Wissen. Positionen im technischen Einkauf werden sehr gerne mit <strong>Wirtschaftsingenieuren </strong>besetzt, da ihr Studium genau die richtige Ausbildung für Tätigkeiten im technischen Einkauf darstellt.</p>
<p><strong>Technische Einkäufer/innen</strong> stehen nicht selten unter hohem Arbeitsdruck, denn sie rechtfertigen ihre Position jedes Geschäftsjahr mit einer neuen Einsparung bzw. Wirtschaftlichkeitssteigerung ohne dabei die technischen Spezifikationen zu missachten und stehen dennoch auch in der Pflicht, die Einkäufe hinsichtlich der Qualität zu verbessern; denn nichts ist für technische Einkäufer/innen schlimmer, als wenn schlechte Einkäufe die Produktion beieinträchtigen oder gar komplett stilllegen.<br /><br />
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