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Deckungsbeitragsrechnung

Die Deckungsbeitragsrechnung ist eine Kostenbetrachtung aus der Kostenträgerrechnung und basiert auf der Ansicht nach dem Verursacherprinzip.

Der Deckungsbeitrag eines Produkts (Umsatz- und Kostenverursacher) ist die Summe aus den Umsatzerlösen, subtrahiert um die variablen Kosten. Alle Umsätze und Erlöse werden ausschließlich für das selbe, zugewiesene Produkt betrachtet.

Der Deckungsbeitrag ist eine Grundlage für die Preisgestaltung. Der Deckungsbeitrag soll die fixen Kosten decken und eine Gewinnspanne einschließen. (mehr…)

Beteiligungsfinanzierung

Die Beteiligungsfinanzierung ist ein Unternehmer-Teilhaber-Verhältnis.

Die Beteiligungsfinanzierung gehört zu der Außenfinanzierung, da die finanziellen Mittel von außen dem Unternehmen zufließen, sowie zur Eigenfinanzierung, da das Unternehmen (mehr oder weniger selbstständig) eine Eigenkapitalerhöhung vornimmt.

Die Beteiligungsfinanzierung kann zum teilweisen Verlust der Abhängigkeit und zu einer Änderung der Machtverhältnisse innerhalb des Unternehmens führen.

Die Teilhaberschaft ist gebunden an eine Gewinn-, aber auch einer Verlustbeteiligung.
Teilhaber können auch für die Schulden des Unternehmens haften, falls sie Vollhafter oder persönlich haftender GmbH-Gesellschafter sind. Zumindest besteht für Teilhaber ein Risiko bei Insolvenz des Unternehmens.

Ein großer Vorteil der Beteiligungsfinanzierung aus Unternehmenssicht ist die fehlende oder zumindest kaum standardisierte Absicherungsregelung. Allerdings gibt es i.d.R. Zugangsregelungen (und damit verbundene Prüfungen) zum Kapitalmarkt.

Beteiligungsfinanzierung kann des Weiteren unterschieden werden, in börsliche Beteiligung (mit einer Börse als Vermittler) oder außerbörsliche Beteiligung (z. B. Venture Capital, Leasing, Factoring). Neben den nachfolgend aufgeführten Finanzierungsform mit Beteiligung, gibt es vielerlei (hier nicht vorgestellte) Misch- und Sonderformen der Beteiligungsfinanzierung. (mehr…)

Kurzfristige Fremdfinanzierung

Die mittel-/ und kurzfristige Fremdfinanzierung dient dem Unternehmen als Finanzierungsform mit unternehmensexternen Kapitalgebern und mittel- und kurzfristiger Bindungsdauer.

Differenziert werden die kurz-/mittelfristigen Fremdfinanzierungen nach dem Kapitalgeber als Handelskredit oder Bankkredit.

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Investitionsrechnung

Die Investitionsrechnung ist ein Instrument der Entscheidungsphase bei der Investitionsauswahl und eine (rein) wirtschaftliche Bewertung bzw. betrachtet die Investition aus rein finanzieller Sicht.

Wichtig ist hierbei, dass von den Entscheidungsträgern nicht vergessen werden darf, dass es neben der rein wirtschaftlichen Betrachtung auch weitere Sichtweisen und Bewertungskriterien für Investitionsentscheidungen gibt.

Die Investitionsrechnung kennt zwei klassische Verfahrensarten, die statische Investitionsrechnung und die dynamische Investitionsrechnung. (mehr…)

Kreditsicherheiten

Kreditsicherheiten sind häufig obligatorischer Vertragsbestandteil für Finanzierungsgeschäfte in der Außenfinanzierung. Kreditsicherheiten sichern den Kreditgeber ganz oder teilweise vor Kreditausfall/-störung ab.

Kreditsicherheiten werden grundsätzlich unterschieden in sachenrechtliche Sicherheiten und schuldrechtliche Sicherheiten.

Bei einigen Kreditformen können Negativerklärungen gefordert werden. Bei einer Negativerklärung verspricht der Kreditnehmer, keine Sicherheiten an Dritte zu vergeben.

Eine weitere wirtschaftliche Absicherungsform sind Ausschließlichkeitserklärungen, welche absichern, dass der Kreditnehmer keine Geschäfte mit anderen oder bestimmten Kreditinstituten tätigt. (mehr…)

Langfristige Fremdfinanzierung

Langfristige Fremdfinanzierungsformen

Beschrieben werden drei langfristige Fremdfinanzierungsarten:

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Innenfinanzierung

Die Innenfinanzierung ist ein Bereich der Eigenfinanzierung und eine rein intern verwaltete Finanzierung ohne langfristige Bindung an Dritte wie bei der Beteiligungsfinanzierung oder der Fremdfinanzierung. Die Innenfinanzierung setzt jedoch bereits ein vorhandenes Kaptal voraus, welches in das Unternehmen eingebracht bzw. durch Umsatz erwirtschaftet wurde.

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Finanzierung – Instrument der Kapitalbeschaffung

Finanzierung ist die Beschaffung von Geldkapital, eine Einzahlung von Geld, die das Unternehmenskapital erhöht. Die Finanzierung ist eine Reihe von Geldauszahlungen (a), die auf eine Geldeinzahlung (E) folgen.

Finanzierung kann in mehrere Teilbereiche nach verschiedenen Kriterien unterschieden werden:

Eigen- und Fremdfinanzierung

Unterscheidung der Finanzierungsformen nach der Rechtsstellung der Kapitalgeber.

Langfristig, mittelfristig und kurzfristig gebundene Finanzierung

Unterscheidung der Finanzierungsformen nach der Fristigkeit der Bindung von Kapitalgeber und -nehmer.

Innen- und Außenfinanzierung

Unterscheidung der Finanzierungsformen nach der Mittelherkunft
Des weiteren kann eine Finanzierung auch nach dem Verhältnis aus dem Finanzbedarf und der finanziellen Ausstattung des Kapitalnehmers klassifiziert werden.

Bewertung von Investitionsmöglichkeiten

Investitionen sind längerfristige Bindungen und müssen im Vorfeld, möglichst frühzeitig, abgeklärt werden. In der Regel stehen mehrere Investitionsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Zielen zu unterschiedlichen Konditionen zur Verfügung. Bei der Auswahl sind verschiedene Aspekte der Oberbewertungskriterien aus technischer, sozialer und wirtschaftlicher Sicht zu berücksichtigen. (mehr…)

Kostenrechnungssysteme

Kostenrechnungssysteme sind Instrumente des internen Rechnungswesens. Kostenrechnungssysteme dienen der Funktion von Planung, Entscheidung, Kontrolle und Dokumentation der Geschäftsführung.


Es werden drei Hauptbereiche der Kostenrechnung unterschieden:

  • Kostenartenrechnung
    Ermittlung der entstandenen (oder auch zu erwartenden) Kostenarten
    Leitfrage: “Welche Kosten fallen an?”
  • Kostenstellenrechnung
    Untersuchung der Kostenbereiche, Zuordnung zu Kostenstellen und Verteilung der Kosten auf die Hauptfunktionen
    Leitfrage: “Wo fallen die Kosten an?”
  • Kostenartenrechnung
    Hauptkostenrechnung der Kostenrechnungssysteme, Ermittlung und Bestimmung der Kostendeckung durch das Produkt
    Leitfrage: “Wofür fallen die Kosten an und wie/wodurch werden die Kosten gedeckt?”
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