<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>www.der-wirtschaftsingenieur.de &#187; Externes Rechnungswesen</title>
	<atom:link href="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/category/wirtschaft/externes-rechnungswesen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de</link>
	<description>Portal für Wirtschaftsingenieure</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Jan 2012 13:34:49 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Gemischte Konten</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/gemischte-konten/</link>
		<comments>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/gemischte-konten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 12:55:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Externes Rechnungswesen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/?p=140</guid>
		<description><![CDATA[Reine Bestandskonten weisen einen Anfangsbestand und die Zu- und Abgänge im Vermögensbestand aus. Bestandskonten sind i.d.R. auch Bilanzpositionen. Erfolgskonten weisen als Aufwandskonto den Zugang von Aufwendungen oder als Ertragskonto den Zugang von Erträgen aus. Erfolgskonten erscheinen nicht direkt in der Bilanz (wenn sie diese aber auch beeinflussen mögen), sondern sind Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Reine Bestandskonten weisen einen Anfangsbestand und die Zu- und Abgänge im Vermögensbestand aus. Bestandskonten sind i.d.R. auch Bilanzpositionen.</p>
<p>Erfolgskonten weisen als Aufwandskonto den Zugang von Aufwendungen oder als Ertragskonto den Zugang von Erträgen aus. Erfolgskonten erscheinen nicht direkt in der Bilanz (wenn sie diese aber auch beeinflussen mögen), sondern sind Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung.</p>
<p>Eine Mischung aus diesen beiden Kontenarten stellen die <strong>Gemischten Konten</strong> dar.<span id="more-140"></span></p>
<p>Solche Konten können z.B. Konten für Maschinen sein.</p>
<p>Ein Konto <em>Maschinen</em> würde als reines Bestandskonto neben einem Anfangsbestand nur Zugänge und Abgänge von Maschinen erfassen.<br />
Tatsächlich verursachen Maschinen laufende Kosten durch Abschreibungen, da Maschinen einen gewissen Wertverlust haben.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/wirtschaft/gemischt.PNG" alt="Gemischtes Konto" width="695" height="365" /></p>
<p>Die Abschreibungen sind Kosten (Aufwand), welche entsprechend zu buchen sind:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Abschreibungen an Maschinen [Abschreibungsbetrag]</strong></p>
<h3><strong>Gemischte Warenkonten</strong></h3>
<p style="text-align: left;">Ein  weiteres, häufiges Beispiel sind die Konten für Handelsware. Für Handelsware werden zwei Konten, ein Wareneinkaufskonto (WEK) sowie ein Warenverkaufskonto (WVK), geführt.<br />
Aus den Konten für die Handelsware geht im Resultat ein Erfolg hervor.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/wirtschaft/wekwvk.PNG" alt="WEK WVK" /></p>
<p>Da diese beiden Konten im Grunde Konten der Aktiva darstellen, werden Zugänge im Soll, Abgänge im Haben gebucht.<br />
Das <strong>Wareneinkaufskonto</strong> verzeichnet hierbei jedoch i.d.R. keine Buchungen im Haben, abgesehen vom Saldo. Ausnahmen sind Rückstellungen oder Preisnachlässe von Lieferanten oder Korrekturen. Entsprechend verhält es sich beim Warenverkaufskonto auf der Soll-Seite.</p>
<p>Auf der Haben-Seite des Wareneinkaufskontos wird jedoch noch der durch Inventur ermittelte Endbestand verzeichnet.</p>
<p>Für den Kontenabschluss der Wareneinkaufs-/Warenverkaufskonten bzw. die Ermittlung des Erfolges mit diesen Konten, gibt es zwei Verfahren: Das Bruttoverfahren und das Nettoverfahren.</p>
<p>Der Kontenabschluss wird nach einer <strong>Inventur</strong> durchgeführt. Denn erst dann wird bekannt, wie viele Waren noch im Bestand sind (und im Umkehrschluss, wie viele Waren verbraucht wurden und den Verkaufserlösen gegenübergestellt werden können).</p>
<p>Da der Endbestand nicht in die GuV bzw. auf das Eigenkapitalkonto aufgeschlagen wird, muss dieser Endbestand einem Bestandskonto entsprechend direkt in das Schlussbilanzkonto gebucht werden!</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Schlussbilanzkonto an Wareneinkaufskonto [Endbestand lt. Inventur]</strong></p>
<p style="text-align: center;">
<h4><strong><strong>Bruttoverfahren</strong></strong></h4>
<p>Beim Bruttoverfahren werden die Konten wie gewöhnliche Erfolgskonten über das GuV-Konto abgeschlossen.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/wirtschaft/bruttoverfahren.PNG" alt="WEK WVK Bruttoverfahren" /></p>
<p style="text-align: left;">
<p>Der Erfolg geht demnach erst aus dem Ergebnis der GuV hervor.</p>
<h4><strong>Nettoverfahren</strong></h4>
<p>Beim Nettoverfahren werden die beiden Warenhandelskonten nicht ohne Zwischenschritt über das GuV-Konto abgeschlossen.<br />
Es wird vorerst der Rohgewinn ermittelt, indem das Wareneinkaufskonto über das Warenverkaufskonto abgeschlossen wird. Der Soll-Saldo des Wareneinkaufskontos wird auch <em><strong>Wareneinsatz</strong></em> genannt.<br />
So werden schon vor der GuV die Einkaufskosten mit den Verkaufserlösen verglichen. Es handelt sich jedoch wie erwähnt nur um den Rohgewinn, da noch keine weiteren Kosten (Verwaltung, Personal, Vertrieb etc.) berücksichtigt werden, dies geschieht erst ab der GuV.</p>
<p>Der Rohgewinn wird dann auf die Haben-Seite des GuV-Kontos gebucht.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/wirtschaft/nettoverfahren.PNG" alt="WEK WVK Nettoverfahren" /></p>
<p>Sollte der ungünstige Fall eintreten, dass der Wareneinsatz größer ist, als der Wert der Verkäufe, so gelangt der Verlust als Aufwand auf die Soll-Seite der GuV.</p>
<p>Das Nettoverfahren als Alternative zum Bruttoverfahren für kleine bis mittelgroße Kapitalgesellschaften:</p>
<p>Da das Bruttoverfahren alle Verkaufserlöse und dafür notwendige Aufwendungen unsaldiert auflistet, kann dies besonders bei kleineren Kapitalgesellschaften mit einheitlicherem Sortiment dazu führen, dass die Konkurrenz eine Einsicht in die Struktur des Wertschöpfungsprozesses erhält.</p>
<p>Aus diesem Grund gibt § 276 HGB kleinen und mittelgroßen Kapitalgesellschaften die Gelegenheit, durch Wahl des Nettoverfahrens, in der GuV-Rechnung den Wareneinsatz und daraus resultierende Erlöse saldiert als Rohergebnis auszuweisen. So bleiben Ertrags- und Aufwandspositionen intern, für die Konkurrenz unsichtbar.</p>
<blockquote><p><strong>§ 276 HGB:</strong><br />
Größenabhängige Erleichterungen</p>
<p><strong>Kleine und mittelgroße Kapitalgesellschaften</strong> (§ 267 Abs. 1, 2) dürfen die Posten § 275 Abs. 2 Nr. 1 bis 5 oder Abs. 3 Nr. 1 bis 3 und 6 zu einem Posten unter der Bezeichnung &#8220;<strong>Rohergebnis</strong>&#8221; zusammenfassen. Kleine Kapitalgesellschaften brauchen außerdem die in § 277 Abs. 4 Satz 2 und 3 verlangten Erläuterungen zu den Posten &#8220;außerordentliche Erträge&#8221; und &#8220;außerordentliche Aufwendungen&#8221; nicht zu machen.</p></blockquote>
<p><br /><br />
<center><script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "pub-4204488675913141";
/* der-wirtschaftsingenieur5 (horizontale Reihe) */
google_ad_slot = "6242293900";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script></center></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/gemischte-konten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unterkonten des Eigenkapitals (Erfolgskonten)</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/unterkonten-des-eigenkapitals-erfolgskonten/</link>
		<comments>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/unterkonten-des-eigenkapitals-erfolgskonten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 18:48:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Externes Rechnungswesen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/?p=139</guid>
		<description><![CDATA[Anders als erfolgsneutrale Geschäftsvorfälle, fließen erfolgswirksame Geschäftsvorfälle auf sogenannte Erfolgskonten. Im Gegensatz zu Bestandskonten bilden Erfolgskonten keinen Bestand ab, dementsprechend haben sie auch keinen Anfangsbestand und bleiben vom Eröffnungs-/Schlussbilanzkonto unberührt. Abgeschlossen werden die Erfolgskonten nicht direkt über das Eigenkapitalkonto, sondern durch das vorgeschaltete GuV-Konto. Da sich der Erfolg in negative und positive Auswirkung unterteilt, werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anders als erfolgsneutrale Geschäftsvorfälle, fließen<strong> erfolgswirksame Geschäftsvorfälle</strong> auf sogenannte Erfolgskonten.</p>
<p>Im Gegensatz zu Bestandskonten bilden<strong> Erfolgskonten</strong> keinen Bestand ab, dementsprechend haben sie auch keinen Anfangsbestand und bleiben vom Eröffnungs-/Schlussbilanzkonto unberührt.</p>
<p>Abgeschlossen werden die Erfolgskonten nicht direkt über das Eigenkapitalkonto, sondern durch das vorgeschaltete GuV-Konto.</p>
<p>Da sich der Erfolg in negative und positive Auswirkung unterteilt, werden auch Erfolgskonten in Aufwandskonten (<strong>negativer Erfolg</strong>) und Ertragskonten (positiver Erfolg) unterschieden.</p>
<p>Die Erfolgskonten sind Unterkonten des Eigenkapitalkontos. Sie repräsentieren dementsprechend einen Ausschnitt aus dem Eigenkapital(konto). Daher sind Zugänge zu den Aufwendungen auf der Soll-Seite, Zugänge zu den Erträgen auf der Haben-Seite zu buchen.</p>
<p>Abgänge von einem Erfolgskonto gibt es i.d.R. nicht. Ausnahmen sind  Umbuchungen oder Korrekturen.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/wirtschaft/aufwandskonto.PNG" alt="Aufwandskonto" width="333" height="145" /></p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/wirtschaft/ertragskonto.PNG" alt="Ertragskonto" width="335" height="148" /><span id="more-139"></span></p>
<p>Abgeschlossen werden die Erfolgskonten über das GuV-Konto. Die Buchungssätze als Sammelbuchungssatz lauten:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Ertragskonten an GuV [Summe aller Haben-Salden]<br />
GuV an Aufwandskonen [Summe aller Soll-Salden]</strong></p>
<p style="text-align: center;">
<p><a title="GuV und Erfolgskonten" href="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/wirtschaft/guv.PNG" target="_blank"><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/wirtschaft/guv.PNG" alt="Ertragskontoen und GuV" width="680" height="254" /></a></p>
<p>Nach dem alle Erfolgskonten abgeschlossen wurden und in der GuV erscheinen, wird auch das GuV-Konto abgeschlossen. Nach Abschluss des GuV-Kontos ist ein Gewinn (Haben-Saldo) oder ein Verlust (Soll-Saldo) zu verzeichnen. Der Gewinn bzw. Verlust wird dann zum Eigenkapital-Konto gebucht.</p>
<p>Ein Gewinn (<strong>Kapitalmehrung</strong>) landet so wieder auf der Haben-Seite des Eigenkapitals, ein Verlust (<strong>Kapitalminderung</strong>) auf der Soll-Seite.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/wirtschaft/guv_ek_sbk.PNG" alt="GuV an das Eigenkapital" /></p>
<p><strong>Hinweis</strong>: Ganz ähnlich wird auch mit Privatkonten der Unternehmer verfahren. Privatkonten sind Gegenkonten für das Eigenkapitalkonto und werden (anders als die Erfolgskonten) nicht über die GuV abgeschlossen, da Einlagen/Entnahmen des Unternehmers nicht in die Gewinn-/Verlustrechnung einfließen dürfen.<br />
Privatkonten werden direkt abgeschlossen und zum Eigenkapitalkonto gebucht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/unterkonten-des-eigenkapitals-erfolgskonten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Betriebsvermögensvergleich</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/betriebsvermogensvergleich/</link>
		<comments>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/betriebsvermogensvergleich/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 20:29:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Externes Rechnungswesen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/?p=138</guid>
		<description><![CDATA[Der Betriebsvermögensvergleich ist wie auch die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) eine Methode, die durch einen Vergleich den Unternehmenserfolg klären soll. Während die GuV ein Instrument nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) ist, hat der Betriebsvermögensvergleich das Einkommenssteuergesetz (EStG) zur Grundlage. Hintergrund ist das Einkommen (Unternehmenserfolg), welches nach dem EStG zu besteuern ist. Der Betriebsvermögensvergleich ist eine steuerlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Betriebsvermögensvergleich ist wie auch die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) eine Methode, die durch einen Vergleich den Unternehmenserfolg  klären soll.</p>
<p>Während die GuV ein Instrument nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) ist, hat der Betriebsvermögensvergleich das Einkommenssteuergesetz (EStG) zur Grundlage.</p>
<p>Hintergrund ist das Einkommen (Unternehmenserfolg), welches nach dem EStG zu besteuern ist. Der Betriebsvermögensvergleich ist eine steuerlich vorgeschriebene Maßnahme nach diesem Gesetzbuch.<br />
Der Betriebsvermögensvergleich als obligatorische Maßnahme begründet sich mit <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">§4(1) EStG.</span></p>
<p>Der Betriebsvermögensvergleich ist generell einfacher aufzustellen, als eine Gewinn-/Verlustrechnung nach dem HGB.</p>
<blockquote><p>§4 (1) EStG:<br />
(1) Gewinn ist der <strong>Unterschiedsbetrag</strong> zwischen dem <span style="color: #7d4e06;"><strong>Betriebsvermögen am Schluss des Wirtschaftsjahres</strong></span> und dem <span style="color: #0000ff;"><strong><span style="color: #57098f;">Betriebsvermögen am Schluss des vorangegangenen Wirtschaftsjahres</span></strong></span>, <span style="color: #993366;"><strong>vermehrt um den Wert der Entnahmen</strong></span> und <span style="color: #075224;"><strong>vermindert um den Wert der Einlagen</strong></span>. [...]</p></blockquote>
<p><span style="text-decoration: underline;">Daraus ergibt sich also:</span></p>
<p><span style="color: #7d4e06;"><strong>Betriebsvermögen am 31.12. eines Jahres</strong></span><br />
<span style="color: #57098f;"><strong> &#8211;    	Betriebsvermögen am 31.12. des Vorjahres</strong></span></p>
<p><strong><em> (=	Betriebsvermögenszunahme oder -abnahme)</em></strong></p>
<p><strong><span style="color: #993366;"> +  	Entnahmen</span><br />
<span style="color: #075224;"> &#8211; 	Einlagen</span></strong><br />
<strong><br />
=  	Gewinn bzw. Verlust</strong></p>
<p><span id="more-138"></span></p>
<p>Im Vorfeld müssen allerdings das Betriebsvermögen, die Einlagen und Entnahmen ermittelt worden sein.</p>
<p>Das Betriebsvermögen eines Geschäftsjahres ist der Unterschiedsbetrag zwischen positivem Betriebsvermögen der Steuerbilanz und negativem Betriebsvermögen der Steuerbilanz, also die Differenz aus den Schulden (unter der Passiva) und der gesamten Aktiva. Das Betriebsvermögen entspricht i.d.R. auch dem Eigenkapital der Handelsbilanz.</p>
<p>Das Betriebsvermögen wird um die Entnahmen und Einlagen bereinigt.</p>
<p><strong>Entnahmen</strong> sind alle Gelder/Wirtschaftsgüter, die der Unternehmer in sein privates Umfeld (Privatsphäre) überführt hat.<br />
<strong>Einlagen</strong> sind alle Gelder/Wirtschaftsgüter, die der Unternehmer aus seinem Privatbereich in das Betriebsvermögen investiert hat.</p>
<p>Die Entnahmen und Einlagen umfassen nur Gelder/Wirtschaftsgüter, welche <strong>nicht</strong> durch regulären Geschäftsbetrieb fließen. Sie haben daher auch keine direkte Auswirkung.<br />
Vereinfacht ausgedrückt: Entnimmt  der Unternehmer Vermögen aus dem Betrieb in sein Privatfeld oder umgekehrt, so verändert er damit nicht (direkt) die Größe des Geschäftsvermögens und so auch nicht die des Unternehmenserfolges.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/betriebsvermogensvergleich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/gewinn-und-verlustrechnung-guv/</link>
		<comments>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/gewinn-und-verlustrechnung-guv/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 12:05:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Externes Rechnungswesen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/?p=137</guid>
		<description><![CDATA[Der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens hängt direkt von den zu verzeichnenden Erträgen und Aufwendungen ab. Diese Erfolgsrechnung ist grundsätzlich sehr einfach. Überwiegen die Erträge gegenüber den Aufwendungen, liegt ein positiver Erfolg (Gewinn) vor. Im umgekehrten Fall ein negativer Erfolg (Verlust). Die Ermittlung dieses Erfolges soll laut HGB über die Gewinn- und Verlustrechnung (Kürzel: GuV) geschehen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <strong>wirtschaftliche Erfolg</strong> eines Unternehmens hängt direkt von den zu verzeichnenden<strong> Erträgen</strong> und <strong>Aufwendungen</strong> ab. Diese Erfolgsrechnung ist grundsätzlich sehr einfach.<br />
Überwiegen die Erträge gegenüber den Aufwendungen, liegt ein positiver Erfolg (<strong>Gewinn</strong>) vor. Im umgekehrten Fall ein negativer Erfolg (<strong>Verlust</strong>). Die Ermittlung dieses Erfolges soll laut <strong>HGB</strong> über die <strong>Gewinn- und Verlustrechnung</strong> (Kürzel: <strong>GuV</strong>) geschehen.<br />
<span id="more-137"></span><br />
So wie auch bei der Bilanz, verlangt der §242 HGB eine <strong>Gewinn-/Verlustrechnung</strong> von einem Kaufmann im Sinne dieses Gesetzbuches:</p>
<div id="gesetzestext" class="clearfix" style="height: auto;">
<blockquote><p>§242 HGB:<br />
(1) Der <strong>Kaufmann</strong> hat zu Beginn seines Handelsgewerbes und für den Schluss eines jeden Geschäftsjahrs einen das Verhältnis seines Vermögens und seiner Schulden darstellenden Abschluss (Eröffnungsbilanz, Bilanz) aufzustellen. [...]</p>
<p>(2) Er hat für den Schluss eines jeden Geschäftsjahrs eine <strong>Gegenüberstellung der Aufwendungen und Erträge</strong> des Geschäftsjahrs (<strong>Gewinn- und Verlustrechnung</strong>) aufzustellen.</p>
<p>(3) Die Bilanz und die <strong>Gewinn- und Verlustrechnung</strong> bilden <strong>den Jahresabschluss</strong>.</p></blockquote>
<p>Näheres über die <strong>Gewinn-/Verlustrechnung</strong> bestimmen §§275-278 HGB. Das HGB unterscheidet im §275 HGB dabei zwei Erfassungsmethoden für die Gewinn-/Verlustrechnung:</p>
<blockquote><p>(1) Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem <strong>Gesamtkostenverfahren</strong> oder dem <strong>Umsatzkostenverfahren</strong> aufzustellen. Dabei sind die in Absatz 2 oder 3 bezeichneten Posten in der angegebenen Reihenfolge gesondert auszuweisen.</p>
<p>(2) Bei Anwendung des <strong>Gesamtkostenverfahrens</strong> sind auszuweisen: [...]</p>
<p>(3) Bei Anwendung des <strong>Umsatzkostenverfahrens</strong> sind auszuweisen: [...]</p>
<p>(4) [...]</p></blockquote>
<p>Der §275 HGB zählt die Inhalte nach dem Gesamtkosten- und Umsatzkostenverfahren in Absatz 2 und 3 auf.</p>
<p>Das <strong>Gesamtkostenverfahren</strong> beruht auf der Gegenüberstellung Erträge und Aufwendungen aus einem Abrechnungszeitraum. Es werden beim Gesamtkostenverfahren alle Erträge und Aufwendung, neben den Umsatzerlösen, auch etwa Vertriebs-, Lohn- und Verwaltungskosten und Zinsaufwendungen, berücksichtigt. Dabei gliedert sich die Aufstellung der Leistungen und Kosten nach der Art.</p>
<p>Das <strong>Umsatzkostenverfahren</strong> umfasst weniger Positionen, als das Gesamtkostenverfahren, denn es lässt Lagerleistungen (Bestandsänderungen) und Eigenleistungen aus.<!--more--></p>
<h3>Beispiel: Kleingewerbebetreibender (aber freiwillig eingetragener Kaufmann) und seine GuV nach dem Gesamtkostenverfahren</h3>
<p>Umsatzerlöse 56000<br />
+	Bestandsänderungen an Fertigerzeugnissen 800<br />
-	Bestandsänderungen an unfertigen Erzeugnissen 	     400<br />
+	sonstige betriebliche Erträge 300</p>
<p>-	Materialaufwand 25000<br />
-	Personalaufwand 8000<br />
- 	Abschreibungen 7000<br />
-	sonstige betriebliche Aufwendungen 3500</p>
<p>+	Erträge aus Beteiligungen und Zinsen 200<br />
-	Zinszahlungen und ähnliche Aufwendungen 100</p>
<p>(<strong>=	Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit</strong> 13300)</p>
<p>+	außerordentliche Erträge 50<br />
-	außerordentliche Aufwendungen 250</p>
<p>(<strong>=	außerordentliches Ergebnis</strong> &#8211; 200)</p>
<p>-	Steuern vom Einkommen und Ertrag 4000<br />
-	sonstige Steuern 300</p>
<p><strong>=	Jahresüberschuss</strong> 8800</div>
<p><br /><br />
<center><script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "pub-4204488675913141";
/* der-wirtschaftsingenieur5 (horizontale Reihe) */
google_ad_slot = "6242293900";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script></center></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/gewinn-und-verlustrechnung-guv/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Konten, Eröffnungsbilanzkonto und Schlussbilanzkonto</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/konten-eroffnungsbilanzkonto-und-schlussbilanzkonto/</link>
		<comments>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/konten-eroffnungsbilanzkonto-und-schlussbilanzkonto/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 21:06:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Externes Rechnungswesen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/?p=136</guid>
		<description><![CDATA[Ein Unternehmen ist mit den verschiedensten Geschäftsvorfällen konfrontiert. Wareneinkauf, Verkauf, Bezahlung von Löhnen und Gehältern, verschiedenst Rechnungen von Dritten müssen beglichen und offene Rechnungspositionen von Dritten eingefordert werden. Alle Geschäftsvorfälle über ein einziges Konto ab zu wickeln wäre weder übersichtlich für den/die Unternehmer, noch im Sinne der Gesetzgebung für buchführungspflichtige Unternehmer. Daher werden mehrere Geschäftskonten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Unternehmen ist mit den verschiedensten Geschäftsvorfällen konfrontiert. Wareneinkauf, Verkauf, Bezahlung von Löhnen und Gehältern, verschiedenst Rechnungen von Dritten müssen beglichen und offene Rechnungspositionen von Dritten eingefordert werden.</p>
<p>Alle <strong>Geschäftsvorfälle</strong> über ein einziges Konto ab zu wickeln wäre weder übersichtlich für den/die Unternehmer, noch im Sinne der Gesetzgebung für buchführungspflichtige Unternehmer.</p>
<p>Daher werden mehrere <strong>Geschäftskonten</strong> gepflegt, welche an einen Geschäftsvorfallzweck gebunden sind.<br />
So gibt es beispielsweise ein Konto für Geschäftswagen, Waren oder auch Verbindlichkeiten.<br />
Je nach Größe des Unternehmens und der Menge an Geschäftsvorfällen können die Konten weiter abstrahiert werden. Waren können beispielsweise nach Art sortiert und eigene Konten erhalten. Auch Verbindlichkeiten können nach Gläubiger oder Laufzeit eigene Konten bekommen (&#8220;kurzfristige Verbindlichkeiten&#8221;, &#8220;langfristige Verbindlichkeiten&#8221; oder &#8220;Verbindlichkeiten aus Steuer&#8221;, &#8220;Verbindlichkeiten an Kreditinstitut&#8221;, &#8220;Verbindlichkeiten aus Lieferungen/Leistungen&#8221; u.a.).</p>
<p>Konten, die Positionen der Bilanz repräsentieren, werden <strong>Bestandskonten</strong> genannt. Neben den Bestandskonten, gibt es noch weitere Kontenart.<br />
Nachfolgend wird nur auf Bestandskonten eingegangen.</p>
<p>Die zu erstellende <a title="Bilanz" href="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/2008/05/27/bilanz/" target="_blank">Bilanz</a> ist als eigenes Instrument der Buchführung, welches i.d.R. am Jahresende (Geschäftsjahresabschluss) aufgestellt wird, von den einzelnen Konten entkoppelt. Eine Bilanz ist kein Konto! Auch wenn die Erscheinung der eines Kontos ähnelt.</p>
<p>Der Vermittler zwischen Bilanz und den einzelnen Konten ist das <strong>Eröffnungsbilanzkonto (EBK)</strong> und das <strong>Schlussbilanzkonto (SBK)</strong>. Das Eröffnungsbilanzkonto ist wie auch das Schlussbilanzkonto ein Hilfskonto, welches die Darstellung der Bilanz in einem Konto angesehen werden kann.<span id="more-136"></span><br />
<center><script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "pub-4204488675913141";
/* 250x250, Erstellt 29.10.10 */
google_ad_slot = "2602244316";
google_ad_width = 250;
google_ad_height = 250;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script></center></p>
<h3><strong>Beispiel: Jahresabschluss 2008, Kontenneueröffnung 2009</strong></h3>
<p>Vorliegend eine Jahresabschlussbilanz aus dem Jahr 2008. Das Jahr 2009 ist angebrochen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/wirtschaft/ebksbkbilanz1.PNG" alt="Bilanz 2008" /></p>
<p>Bestände aus dem Vorjahr werden in das <strong>Eröffnungsbilanzkonto</strong> übernommen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/wirtschaft/ebk.PNG" alt="EBK" /></p>
<p>Die Positionen des <strong>Eröffnungsbilanzkontos</strong> werden dann in die jeweiligen Konten übernommen.</p>
<p style="text-align: center;"><strong> Aktivkonten an EBK 11100</strong><br />
<strong>EBK an Passivkonten 11100<br />
</strong></p>
<p>bzw. als <strong>Einzelbuchungssätze</strong>:</p>
<p style="text-align: center;">[a] <strong>Waren an EBK 5550<br />
</strong>[b] <strong>Forderungen an EBK 1600<br />
</strong> [c] <strong>Bank an EBK 2800<br />
</strong> [d] <strong>Kasse an EBK 1150</strong></p>
<p style="text-align: center;">[e]<strong> EBK an Eigenkapital 10600<br />
</strong>[f]<strong> EBK an Darlehen 500</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Konten:</strong></span></p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/wirtschaft/ebksbk1.PNG" alt="" /></p>
<p>Die Übernahme der Positionen aus dem EBK in die jeweiligen Aktiv-/Passivkonten sind als Anfangsbestände zu sehen. Daher werden diese Positionen in den Konten mit dem Kürzel &#8220;AB&#8221; für &#8220;Anfangsbestand&#8221; markiert.</p>
<p>Im Laufe des Geschäftsjahres 2009 geschehen nun Geschäftsvorfälle, die auf die Konten einwirken.</p>
<p>[a] Eine Warenbestellung im Wert von 1500 Euro wird mittels Banküberweisung bezahlt</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bank an Waren 1500</strong></p>
<p>[b] Ein Darlehen wird i.H.v. 500 Euro getilgt, zu Lasten des Bankkontos</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Darlehen an Bank 500</strong></p>
<p>[c] Der Unternehmer überführt 1000 Euro, davon jeweils die Hälfte aus dem Bargeldbestand und dem Bankkonto, an sein Privatvermögen</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Eigenkapital 1000 Euro an Kasse 500<br />
<span style="color: #ffffff;">_____________________</span>Bank 500</strong></p>
<p>[d] Eine weitere Warenbestellung im Wert von 800 Euro wird mit Banküberweisung bezahlt, die Ware darauf hin geliefert</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bank an Waren 800</strong></p>
<p>[e] Ein Kunde macht von der versprochenen Umtauschgarantie bei Nichtgefallen einer gekauften Ware Gebrauch, der Unternehmer nimmt die Ware an und erstattet den Kaufpreis von 200 Euro bar</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Waren an Kasse 200</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Konten:</strong></span></p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/wirtschaft/ebksbk2.PNG" alt="" /></p>
<p>Das Geschäftsjahr 2009 ist nun vergangen, Geschäftsfälle in 2009 sind nun auszuschließen; Die Konten werden daher abgeschlossen. Der Abschlusserfolgt bei Aktivkonten mit einem <strong>Soll-Saldo</strong> (Kürzel: &#8220;<strong><span style="color: #800000;">SS</span></strong>&#8220;), bei Passivkonten mit einem <strong>Haben-Saldo</strong> (&#8220;<strong><span style="color: #800000;">HS</span></strong>&#8220;).</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Konten:</strong></span></p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/wirtschaft/ebksbk3.PNG" alt="" /></p>
<p style="text-align: left;">Die Salden der für das Geschäftsjahr 2009 geschlossenen Konten sind nun in das <strong>Schlussbilanzkonto</strong> zu überführen.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>SBK an Aktivkonten 9600<br />
Passivkonten an SBK 9600</strong></p>
<p>bzw. als Einzelbuchungssätze:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>SBK an Waren 3450<br />
SBK an Forderungen 1600<br />
SBK an Bank 4100<br />
SBK an Kasse 450</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Eigenkapital an SBK 9600</strong><br />
<strong>Darlehem an SBK 0</strong> (darf entfallen)</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/wirtschaft/sbk.PNG" alt="SBK" /></p>
<p style="text-align: left;">Die Positionen aus dem <strong>Schlussbilanzkonto</strong> können dann wieder in die Jahresabschlussbilanz für das Jahr 2009 übernommen werden. Der Unterschied zwischen dem Schlussbilanzkonto und der Bilanz geht hier sicherlich nicht deutlich hervor. Faktisch unterscheidet sich ein Konto (und so auch das Eröffnungs-/Schlussbilanzkonto) von der Bilanz. Ein Konto verzeichnet Zu- und Abflüsse von Geldbeträgen, es dokumentiert die Geldtransferierung. Die Bilanz ist ein Verzeichnis des Vermögens zum Zeitpunkt des Geschäftsjahresabschluss.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/wirtschaft/ebksbkbilanz2.PNG" alt="Bilanz 2009" /></p>
<p style="text-align: left;">Die Bilanzpositionen aus der Bilanz 2009 sind die  neuen Positionen für die Anfangsbestände der Bestandskonten des Jahres 2010 und somit auch die Positionen für das Eröffnungsbilanzkonto 2010. Auf diese Weise gelangen die Bilanzpositionen wieder in den Kontenbestand für das folgende Geschäftsjahr.</p>
<p><br/>
<center><script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "pub-4204488675913141";
/* 468x60, Erstellt 29.10.10 */
google_ad_slot = "3124331424";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script></center></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/konten-eroffnungsbilanzkonto-und-schlussbilanzkonto/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bilanz und Buchungssätze</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/bilanz/</link>
		<comments>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/bilanz/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 May 2008 18:39:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Externes Rechnungswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Ext. Rechnungswesen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://85.214.110.73/wtblog/index.php/2008/02/06/bilanz/</guid>
		<description><![CDATA[Die Bilanz ist eine Beurteilung der Lage und Entwicklung einer Unternehmung. Wie die Buchführung allgemein kommt auch die Bilanz aus dem alten Italien. Der Begriff &#8220;Bilanz&#8221; kommt von &#8220;bilancia&#8221;, was etwa &#8220;Gleichgewicht&#8221; bedeutet (das zweiseitige Gleichgewicht, wie das einer Waage). Die Pflicht für den Unternehmer, sofern er Kaufmann i.S.d. HGB ist, regelt das HGB unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong>Bilanz</strong> ist eine Beurteilung der Lage und Entwicklung einer Unternehmung. Wie die Buchführung allgemein kommt auch die Bilanz aus dem alten Italien. Der Begriff &#8220;Bilanz&#8221; kommt von &#8220;bilancia&#8221;, was etwa &#8220;Gleichgewicht&#8221; bedeutet (das zweiseitige Gleichgewicht, wie das einer Waage).</p>
<p>Die Pflicht für den Unternehmer, sofern er Kaufmann i.S.d. HGB ist, regelt das HGB unter §242:</p>
<blockquote><p>§ 242 HGB:<br />
Pflicht zur Aufstellung</p>
<p>(1) Der <strong>Kaufmann</strong> hat zu Beginn seines Handelsgewerbes und für den Schluß eines jeden Geschäftsjahrs einen das Verhältnis seines Vermögens und seiner Schulden darstellenden Abschluß (Eröffnungsbilanz, <strong>Bilanz</strong>) aufzustellen. Auf die Eröffnungsbilanz sind die für den Jahresabschluß geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit sie sich auf die Bilanz beziehen.</p>
<p>(2) [...Gewinn-/Verlustrechnung...]</p>
<p>(3) Die <strong>Bilanz</strong> und die Gewinn- und Verlustrechnung bilden <strong>den Jahresabschluß</strong>.</p></blockquote>
<h3><strong>Was ist eine Bilanz?</strong></h3>
<p>Eine Bilanz ist eine IST-Analyse, zu einem Stichtag (Momentbetrachtung). Die Bilanz bezieht sich auf diesen Stichtag, dieser ist in der Regel der letzte Tag des ablaufenden Geschäftjahres im Jahresabschluss. Die Bilanz ist eine Darstellung in Konto-Form, eine Gegenüberstellung von <strong>Vermögen </strong>(<strong><span style="text-decoration: underline;">Aktiva</span></strong> &#8211; Mittelverwendung, auch: Aktivseite) und <strong>Kapital</strong> (<span style="text-decoration: underline;"><strong>Passiva</strong></span> &#8211; Mittelherkunft, auch: Passivseite).</p>
<p><span id="more-27"></span><img src="http://85.214.110.73/wtblog/bilder/bilanz.JPG" alt="" align="middle" /><br />
<br/>
<center><script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "pub-4204488675913141";
/* 300x250, Erstellt 29.10.10 */
google_ad_slot = "0665743902";
google_ad_width = 300;
google_ad_height = 250;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script></center></p>
<h2><span style="text-decoration: underline;">Beispiel einer Bilanz</span></h2>
<blockquote><p>Klaus Meyer, ein Student des Wirtschaftsingenieurwesens, hat zum 31.12.2007 seine eigene, private Bilanz erstellt. Er hat ein Auto, welches gerade noch den nötigsten Studentenansprüchen gerecht wird, natürlich noch einen Computer und Hifi-Anlagen, wie es sich für einen jungen Menschen gehört. Klaus hat nicht viel Sachvermögen und noch weniger Geldvermögen, immerhin hat Klaus auch Forderungen gegen einen Kumpel i.H.v. 450 Euro, aber das hat Zeit, ist ja nun mal ein Kumpel.<br />
Leider steht Klaus noch ziemlich &#8220;in der Kreide&#8221;. Für das Auto hatte er einen Bankkredit aufgenommen, außerdem hat Klaus falsch geparkt und wurde dabei leider erwischt, so dass er noch in das Jahr 2008 Strafzettelschulden i.H.v. 30 Euro mitbringt, welche das Ordnungsamt von ihm fordert. Außerdem sind noch GEZ-Gebühren, immerhin 80 Euro, fällig, eine mögliche GEZ-Befreiung wollte Klaus schon lange abklären, nun hat er es wieder auf das neue Jahr verschieben müssen.<br />
Ansonsten wären da noch die zinslosen Schulden bei den Großeltern, ach ja und die bei seiner Freundin, welche ihm bei der letzten Tankstelle ausgeholfen hat, die Spritpreise sind ja &#8220;nicht ohne&#8221;.</p></blockquote>
<p>Seine kleine Bilanz zeigt sein Vermögen und seine Schulden, Beträge in Euro €:</p>
<h2><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/wirtschaft/bilanz.PNG" alt="Bilanz" /></h2>
<p>(Vbk. = Verbindlichkeit)</p>
<p>Alle Bilanzpositionen lassen sich der Umwelt entnehmen. Gegenstände über einen Beleg, Bankguthaben über einen Kontoauszug und Barvermögen durch Nachzählen. Schulden werden meist mit einem Schuldschein bzw. Kreditvertrag belegt, bei familiären/freundschaftlichen Verbindlichkeiten oder Forderungen gibt es zwar nicht unbedingt ein Schriftstück, die Absprache reicht für die private Bilanz von Klaus aber aus.</p>
<p>Nur das <strong>Eigenkapital</strong> ist nicht so einfach zu entnehmen, denn dann Eigenkapital stellt das <strong>Gesamtkapital</strong> (Summe der Bilanz), bereinigt um das <strong>Fremdkapital</strong> (Schulden bzw. Verbindlichkeiten).</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #008000;">Eigenkapital</span></strong> = <strong>Gesamtkapital</strong> &#8211; <strong><span style="color: #800000;">Fremdkapital</span></strong></p>
<p><br/>
<center><script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "pub-4204488675913141";
/* 468x60, Erstellt 29.10.10 */
google_ad_slot = "3124331424";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script></center></p>
<h2>Buchungssätze</h2>
<p>Buchungssätze sind die Dokumentation von Geschäftsvorfällen. Buchungssätze verändern die Bilanzpositionen und sprechen mindestens zwei Konten an.</p>
<p>Ein <strong>Geschäftsvorfall</strong> könnte z.B. so aussehen:</p>
<p style="text-align: center;">Kasse: + 100<br />
Bank:  &#8211; 100</p>
<p style="text-align: left;">Hier wurden dem Bankguthaben 100 Euro entnommen und ins Bargeldvermögen übernommen (z.B. an einem Geldautomaten).</p>
<p style="text-align: left;">Der entsprechende<strong> Buchungssatz </strong>ist immer nach dem Schema &#8220;<em>Soll</em> [Betrag] an <em>Haben</em> [Betrag]&#8221; gestaltet, also beispielsweise:</p>
<p style="text-align: center;">Kasse 100 an Bank 100</p>
<p style="text-align: left;">Ein einfacher Buchungssatz kann auch nach dem Schema  &#8220;<em>Soll</em> an <em>Haben</em> [Betrag]&#8220;, mit nur einer Betragsaufführung, gebildet werden, bezogen auf das Beispiel:</p>
<p style="text-align: center;">Kasse an Bank 100</p>
<h4><strong>Wie kommt es zu der Konstellation <em>Kasse an Bank</em>?</strong></h4>
<p>&#8220;Die Kasse bekommt doch 100 Euro, die Bank verliert 100 Euro&#8221; ist eine gängige Argumentation, welche das Missverständnis untermauern soll.</p>
<p>Um den Aufbau der Buchungssätze zu verstehen, ist etwas Kenntnis über das Instrument<strong> <em>Konto</em></strong> notwendig.<br />
Ähnlich einer Bilanz, ist ein <strong>Konto</strong> eine Aufteilung der zwei Seiten <strong>Soll</strong> und <strong>Haben</strong>.</p>
<p><strong>Soll (Linke Seite)</strong> &#8211; zeigt die von Dritten (der Bank) gestellten Forderungen bzw. die eigenen Verpflichtungen (Schulden)</p>
<p><strong>Haben (Rechte Seite) </strong>- zeigt die eingezahlten Geldbeträge, das Guthaben, bzw. die eigenen Forderungen an Dritten (die Bank)</p>
<p>Der Grundsatz, mit welchem ein Buchungssatz leicht zu bilden ist, lautet:</p>
<p><em><strong><span style="text-decoration: underline;">Wachsen Bilanzpositionen der Aktiva</span>, so gehören diese in den Soll-Bereich</strong><br />
<strong><span style="text-decoration: underline;">Wachsen Bilanzpositionen der Passiva</span>, so gehören diese dem Haben-Bereich an<br />
</strong></em></p>
<p>Diese Regel ist umkehrbar, so dass sich eine verringerte Bilanzposition der Aktiva im Haben-Bereich wiederfindet.</p>
<p>Zurück zum Beispiel mit der Barauszahlung vom Bankkonto:</p>
<p>Der Kassenbestand (Aktiva) vergrößert sich -&gt; <strong>Soll</strong><br />
Das Bankkonto (Aktiva) verringert sich -&gt; <strong>Haben</strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Soll</em> an <em>Haben</em> [Betrag]<br />
Kasse an Bank 100</p>
<h3><strong>Bilanzveränderung durch Buchungssätze</strong></h3>
<p>Buchungssätze können nach der Einwirkung auf die Bilanz differenziert werden.<br />
Dabei werden die Buchungssätze in vier Varianten unterschieden:</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>1. Aktiv-Tausch:</strong></span></p>
<p style="text-align: left;">Klaus kauft bei einem Discounter weitere Nahrungsmittel im Wert von 50 Euro ein:</p>
<p style="text-align: center;">Nahrungsmittel +50<br />
Bargeld -50</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Nahrungsmittel 50 an Bargeld 50</strong></p>
<p style="text-align: left;">Beim Aktiv-Tausch werden Werte von Bilanzpositionen (nur) auf der Aktivseite verändert bzw. vertauscht.</p>
<p style="text-align: left;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>2. Passiv-Tausch:</strong></span></p>
<p style="text-align: left;">Die Freundin von Klaus benötigt dringend ihr Geld,  Klaus kann dies jedoch nicht  zurückzahlen, so dass wieder die Großeltern einspringen müssen.</p>
<p style="text-align: center;">Vbk. Freundin &#8211; 20<br />
Vbk. Oma/Opa + 20</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Vbk. Freundin 20 an Vbk. Oma/Opa 20</strong></p>
<p style="text-align: left;">Die Bilanzposition Vbk. Freundin fällt somit nach diesem Buchungssatz weg.</p>
<p style="text-align: left;">Beim Passiv-Tausch werden Werte der Bilanzpositionen (nur) auf der Passivseite verändert bzw. vertauscht.</p>
<p style="text-align: left;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>3. Aktiv-Passiv-Minderung</strong></span>:</p>
<p style="text-align: left;">Das Ordnungsamt fordert Klaus auf, die Forderungen von 30 Euro umgehend zu begleichen und droht mit Mahnverfahren. Klaus überweist dem Ordnungsamt die 30 Euro.</p>
<p style="text-align: center;">Vbk. Ordnungsamt &#8211; 30<br />
Bank &#8211; 30</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Vbk. Ordnungsamt 30 an </strong><strong>Bank</strong><strong> 30</strong></p>
<p style="text-align: left;">Die Bilanzposition Vbk. Ordnungsamt fällt somit nach diesem Buchungssatz weg.</p>
<p style="text-align: left;">Bei der Aktiv-Passiv-Minderung wird eine Bilanzposition auf der Aktiv- sowie eine auf der Passivseite gemindert.</p>
<p style="text-align: left;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>4. Aktiv-Passiv-Mehrung:</strong></span></p>
<p style="text-align: left;">Oma geht mit Klaus einkaufen und da Klaus weder Bargeld noch EC-Karte oder ein anderes Zahlungsmittel dabei hat, kauft Oma für ihn einen Lautsprecher im Wert von 100 Euro für seine Hifi-Anlage.</p>
<p style="text-align: center;">Hifi +100<br />
Vbk. Oma/Opa +100</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Hifi 100 an Vbk. Oma/Opa 100</strong></p>
<p style="text-align: left;">Bei der Aktiv-Passiv-Mehrung wird eine Bilanzposition auf der Aktiv- sowie eine auf der Passivseite erhöht.</p>
<h3><strong>Zusammengesetze Buchungssätze</strong></h3>
<p style="text-align: left;">Grundsätzlich werden bei einfachen Buchungssätzen zwei Konten angesprochen. Alle Geschäftsvorfälle lassen sich mit einfach Buchungssätzen formulieren.</p>
<p style="text-align: left;">Zusammengesetzte Buchungssätze, sind Buchungssätze, welche mehr als zwei Konten ansprechen.</p>
<p style="text-align: left;">Beispiel:</p>
<p style="text-align: left;">Es wird ein Studentenauto im Wert von 5000 Euro gekauft; 2000 Euro werden sofort bar (an-)gezahlt, die restlichen 3000 Euro verbleiben vorerst als Zahlungsziel.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Studentenauto 5000 an Bargeld 2000<br />
<span style="color: #ffffff;">__________________________</span>Verbindlichkeiten 3000</strong></p>
<p style="text-align: left;">Anderes Beispiel:</p>
<p style="text-align: left;">Der Student hat Forderungen i.H.v. 2000 Euro gegenüber einem Freund. Sein Freund muss diese Schulden nun unbedingt begleichen, dieser hat jedoch nicht so viel Geld auf dem Konto, lediglich 500 Euro kann er aufbringen. Der Freund kann/möchte auch keine weiteren Schulden bei Dritten aufnehmen. Daher begleicht er seine Schuld, indem er unserem Studenten 500 Euro überweist und ihm zusätzlich seinen Computer (1500 Euro) schenkt.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ffffff;">___________________</span><strong>Bank 500 <span style="color: #ffffff;">_____</span>an Forderungen 2000<br />
Computer 1500</strong></p>
<p style="text-align: left;">
<h3><strong>Erfolgswirkung von Buchungssätzen/Geschäftsvorfällen</strong></h3>
<p>Ein Buchungssatz kann eine Wirkung auf den <strong>Erfolg</strong> haben. Ein Erfolg kann sowohl ein möglicher Gewinn (positiver Erfolg) als auch ein möglicher Verlust (negativer Erfolg) sein.</p>
<p>Ein positiver Erfolg entsteht durch die Erhöhung des Eigenkapitals, ein negativer Erfolg die Minderung des Eigenkapitals.</p>
<p><strong>Grundsatz:</strong> Verändert sich durch einen Geschäftsvorfall das Eigenkapital, bringt der Geschäftsvorfall eine Erfolgswirkung mit sich.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Wirkungen beispielhafter Geschäftsvorfälle:</span></strong></p>
<h4><strong>1.</strong> Klaus kauft von seinem Bargeld eine DVD:</h4>
<p style="text-align: center;">Das Bargeld wird vermindert, sonstige Ausstattung wird erhöht</p>
<p>Hier verändert sich das Vermögen nicht, es wird nur Sach- und Geldvermögen vertauscht. Keine Wirkung auf den Erfolg bzw. <strong>keine Erfolgswirkung</strong>.</p>
<h4><strong>2.</strong> Klaus bekommt von seinem Opa Geld geschenkt:</h4>
<p style="text-align: center;">Bargeld wird erhöht, das Eigenkapital ebenso</p>
<p>Das Gesamtkapital hat sich geändert, es wurde erhöht, dieser Geschäftsvorfall hat daher<strong> eine positive Erfolgswirkung</strong>.</p>
<h4><strong>3.</strong> Klaus nimmt einen Kredit bei seiner Mutter auf um den Kredit bei der Oma zurückzuzahlen:</h4>
<p style="text-align: center;">Die Verbindlichkeiten der Oma werden auf 0 reduziert, aber die bei der Mutter entsprechend erhöht.</p>
<p>Betroffen ist nur das Fremdkapital, welches sich jedoch nicht in seiner Höhe verändert hat, lediglich wurden Werte der Bilanzpositionen verändert, daher <strong>keine Erfolgswirkung</strong>.</p>
<h4><strong>4.</strong> Klaus zahlt den Kredit bei seiner Bank zurück:</h4>
<p style="text-align: center;">Das Bankguthaben verringert sich, die Verbindlichkeiten bei der Bank (Bankkredit) aber auch</p>
<p>Dabei wird nicht nur das Bankguthaben verringert, sondern auch die Schulden. Das Eigenkapital bleibt unberührt. <strong>Keine Erfolgswirkung.</strong></p>
<h4><strong>5. </strong>Klaus verbrennt als Reaktion auf Lernstress und Frust seine Bücher:</h4>
<p style="text-align: center;">Der Wert der Bücher verringert sich, das Eigenkapital damit auch</p>
<p>Das Eigenkapital hat sich durch den Sachvermögensverlust verringert, dadurch entsteht eine <strong>negative Erfolgswirkung.</strong></p>
<h4><strong>6.</strong> Die Mutter von Klaus erlässt Klaus Schulden:</h4>
<p style="text-align: center;">Die Verbindlichkeiten bei der Mutter verringern sich, dadurch erhöht sich das Eigenkapital</p>
<p>Da sich das Eigenkapital erhöht und sich das Fremdkapital verringert, liegt hier eine <strong>positive Erfolgswirkung</strong> vor.</p>
<h3><strong>Belege</strong></h3>
<p>Belege sind zwar für die kleine private Bilanz von Klaus nicht so wichtig, bei einer ordnungsgemäßen Bilanz nach den gesetzlichen Vorschriften jedoch aber von äußerster Relevanz.<br />
Belege sind die Grundlage für Buchungssätze und die Bilanz, ja für das gesamte externe Rechnungswesen.</p>
<p>Unterschieden werden Belege für gewöhnlich nach dem Aussteller:</p>
<p><strong>Eigenbelege:</strong><br />
Eigenausgestellte Belege des Kaufmanns, z.B. Lohn-/Gehaltsabrechnungen, Rechnungen an Kunden, Verkaufverträge an Dritten usw. Eigenbelege sind meistens Einnahmen (nicht aber beispielsweise ausgestellte Gutschriften).</p>
<p><strong>Fremdbelege:</strong><br />
Von Dritten (bzw. von Außenstehenden) ausgestellte Belege, wie Kontoauszüge, Rechnungen von Lieferern, Energiekostenrechnungen usw. Fremdbelege sind meistens Aufwände (nicht aber beispielsweise ausgestellte Gutschriften).</p>
<p>(3) Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung bilden den Jahresabschluß.</p></blockquote>
<p><br /><br />
<center><script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "pub-4204488675913141";
/* der-wirtschaftsingenieur5 (horizontale Reihe) */
google_ad_slot = "6242293900";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script></center></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/bilanz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Terminologie-&quot;Crash-Kurs&quot; für das externe Rechnungswesen</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/begriffs-crash-kurs-fur-das-externen-rechnungswesen/</link>
		<comments>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/begriffs-crash-kurs-fur-das-externen-rechnungswesen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 May 2008 22:29:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Externes Rechnungswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Rechnungslegung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/?p=134</guid>
		<description><![CDATA[Auszahlung und Einzahlung (Zahlungen) Eine Zahlung meint eine Geldbewegung bzw. Zu-/Abfuhr von Geldeinheiten. Die Auszahlung ist eine Zahlung, welche die Zahlungsmittelbestände reduziert und ist somit ein Ausdruck für den Zahlungsmittelabfluss. Die Einzahlung ist der Zahlungsmittelzufluss und hat eine vergrößernde Wirkung auf die Zahlungsmittelbestände. Ein- und Auszahlungen verändern immer die Liquidität. Ausgabe und Einnahme Eine Ausgabe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong><span style="color: #800000;">Auszahlung</span></strong> und <span style="color: #154303;"><strong>Einzahlung </strong>(Zahlungen)<br />
</span></h3>
<p>Eine Zahlung meint eine Geldbewegung bzw. Zu-/Abfuhr von Geldeinheiten. Die Auszahlung ist eine Zahlung, welche die Zahlungsmittelbestände reduziert und ist somit ein Ausdruck für den Zahlungsmittelabfluss.</p>
<p>Die Einzahlung ist der Zahlungsmittelzufluss und hat eine vergrößernde Wirkung auf die Zahlungsmittelbestände.</p>
<p>Ein- und Auszahlungen verändern immer die Liquidität.</p>
<h3><strong><span style="color: #800000;">Ausgabe</span></strong> und <strong><span style="color: #0f5605;">Einnahme</span></strong></h3>
<p>Eine Ausgabe ist eine Minderung eines Geldvermögens. Einnahmen sind die Erhöhung eines Geldvermögens.</p>
<p>Einnahmen und Ausgaben machen den/die Betroffenen nicht unbedingt &#8220;ärmer&#8221;, denn Einnahmen und Ausgaben sind ggf. mit einem Tauschgeschäft und somit mit einem Gegenwert verbunden. Allerdings ist dem nicht immer so, außerdem können Einnahmen höher als Ausgaben sein und umgekehrt, so dass sich das Geldvermögen in die positive oder negative Richtung verändert (Aufwendungen und Erträge).</p>
<p>Einnahmen bzw. Ausgaben können Einzahlungen bzw. Auszahlungen sein, wenn die Liquidität verändert wird (bei Bezahlung). Werden hingegen nur Forderungen oder Verbindlichkeiten erhöht/verringert, handelt es sich um eine Einnahme/Ausgabe, nicht aber um eine Ein-/Auszahlung.</p>
<h3><strong><span style="color: #800000;">Aufwand</span></strong> und <strong><span style="color: #046104;">Ertrag</span></strong></h3>
<p>Aufwendungen sind Minderungen des Vermögens. Erträge die Erhöhung des Vermögens.  Unter Vermögen fällt hierbei nicht nur Geldvermögen, sondern auch Sachvermögen.</p>
<p>Erträge bzw. Aufwendungen sind Kennzahlen des Erfolges. Anders als bei Ausgaben und Einnahmen, verändern Aufwendungen und Erträge den Besitzstand immer.<br />
Ein Ertrag entsteht, wenn eine Einnahme größer ist, als eine gegenüberstehende Ausgabe oder gar keine gegenüberstehende Ausgabe existiert. Ein Aufwand entsteht im umgekehrten Fall. Es handelt sich also um Differenzen aus Ausgaben und Einnahmen.</p>
<p>Materialverbrauch und Abschreibungen sind beispielsweise Aufwendungen, Zinserträge und Mieteinnahmen Erträge.<br />
Grundsätzlich werden alle Aufwendungen und Erträge in die <a title="Gewinn- und Verlustrechnung" href="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/2008/07/09/gewinn-und-verlustrechnung-guv/">GuV</a> gebucht.</p>
<p><span id="more-134"></span></p>
<p><strong>Hinweis:</strong> Abzugrenzen sind die Begriffe <strong>Kosten</strong> und <strong>Erlöse</strong>, welche eher Begriffe aus dem Controlling bzw. internen Rechnungswesen sind und sich auf den Betriebszweck beschränken.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/begriffs-crash-kurs-fur-das-externen-rechnungswesen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Herstellungskosten</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/herstellungskosten/</link>
		<comments>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/herstellungskosten/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 May 2008 20:15:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Externes Rechnungswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Rechnungslegeung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/?p=133</guid>
		<description><![CDATA[Die Herstellungskosten sind wie Anschaffungskosten sind eine wichtige Größe im Rechnungswesen. Beide Kostenarten sind im HGB definiert. Herstellungskosten sind im produzierenden Gewerbe bzw. im Handel mit dem produzierenden Gewerbe interessant. Sie sind ein Bewertungsmaßstab für Fertigungserzeugnisse aus Sicht des Erzeugers. Herstellungskosten setzen sich, soweit die Herstellung sich nicht nur aus reiner Eigenleistung zusammensetzt, u.a. aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <span style="color: #3366ff;"><strong><span>Herstellungskosten</span></strong></span> sind wie <a title="Anschaffungskosten" href="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/2008/05/22/anschaffungskosten/">Anschaffungskosten</a> sind eine wichtige Größe im Rechnungswesen. Beide Kostenarten sind im <strong>HGB</strong> definiert.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong><span>Herstellungskosten</span></strong></span> sind im produzierenden Gewerbe bzw. im Handel mit dem produzierenden Gewerbe interessant. Sie sind ein Bewertungsmaßstab für Fertigungserzeugnisse aus Sicht des Erzeugers.<br />
<strong><span style="color: #3366ff;">Herstellungskosten</span></strong> setzen sich, soweit die Herstellung sich nicht nur aus reiner Eigenleistung zusammensetzt, u.a. aus Anschaffungskosten zusammen.</p>
<blockquote><p>§255 (2) S.1 HGB:<br />
<span style="color: #3366ff;"><strong>Herstellungskosten</strong></span> sind die Aufwendungen, die durch den <strong>Verbrauch von Gütern</strong> und die <strong>Inanspruchnahme von Diensten</strong> für die <strong>Herstellung</strong> eines Vermögensgegenstands, seine <strong>Erweiterung</strong> oder für eine über seinen ursprünglichen Zustand hinausgehende <strong>wesentliche Verbesserung</strong> entstehen.</p></blockquote>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Herstellungskosten</strong></span> umfassen demnach Aufwände, welche im Zusammenhang mit der Herstellung/Verbesserung eines Gegenstandes entstehen. Das Handelsgesetzbuch wird recht konkret, welche Kosten die <span style="color: #3366ff;"><strong>Herstellungskosten</strong></span> umfassen sollen.</p>
<blockquote><p>§255 (2) S. 2 und 3 HGB:<br />
Dazu gehören die <strong>Materialkosten</strong>, die <strong>Fertigungskosten</strong> und die <strong>Sonderkosten der Fertigung</strong>. Bei der Berechnung der Herstellungskosten dürfen auch <strong>angemessene Teile der notwendigen Materialgemeinkosten</strong>, der <strong>notwendigen Fertigungsgemeinkosten</strong> und des <strong>Wertverzehrs des Anlagevermögens</strong>, <span style="text-decoration: underline;">soweit er durch die Fertigung veranlasst ist</span>, eingerechnet werden.<span id="more-133"></span></p></blockquote>
<p><strong><span style="color: #3366ff;">Herstellungskosten</span></strong>-Zusammenstellung:<br />
Die Gestaltung der Herstellungskosten ist nicht nur in der Handelsgesetzgebung, sondern auch steuerrechtlich relevant. Außerdem lässt sowohl das Handelsrecht, als auch das Steuerrecht einen gewissen Spielraum (freiwillige Berücksichtigung bestimmter Kosten) übrig.</p>
<blockquote><p>§255 (2) S. 4 HGB:<br />
Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung <strong>brauchen nicht</strong> eingerechnet zu werden.</p></blockquote>
<p>Einige Kosten brauchen nicht, dürfen aber angerechnet werden.</p>
<h3><span style="text-decoration: underline;">Kalkulation:</span></h3>
<p><strong><em><span style="color: #888888;">[1. Abschnitt: Pflicht nach Handelsrecht u. Steuerrecht]</span></em><br />
Materialeinzelkosten</strong><br />
+ <strong>Fertigungseinzelkosten</strong><br />
+ <strong>Sondereinzelkosten<br />
</strong><span style="color: #999999;"><strong><span>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</span></strong></span><br />
= Gesamteinzelkosten und <strong>Wertuntergrenze nach dem Handelsrecht (minimale Herstellungskosten nach dem Handelsrecht)<br />
</strong></p>
<p><em><strong><span style="color: #888888;">[2. Abschnitt: Pflicht nach Steuerrecht, optional nach Handelsrecht]</span></strong></em><br />
+ <strong><span style="color: #800000;">notwendige Materialgemeinkosten</span></strong><br />
+ <strong><span style="color: #800000;">notwendige Fertigungsgemeinkosten</span></strong><br />
+ <strong><span style="color: #800000;">notwendige Abschreibungen<br />
</span></strong><span style="color: #999999;"><strong><span>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</span></strong></span><br />
= Gesamtproduktionskosten und <strong>Wertuntergrenze nach dem Steuerrecht (minimale Herstellungskosten nach dem Steuerrecht)<br />
</strong></p>
<p><em><strong><span style="color: #888888;">[3. Abschnitt: Optional nach Handelsrecht u. Steuerrecht]</span></strong></em><br />
+ <strong><span style="color: #666699;">Kosten für die allgemeine Verwaltung</span></strong><br />
+ <span style="color: #666699;"><strong>Aufwände für soziale Einrichtungen des Betriebs</strong></span><br />
+ <span style="color: #666699;"><strong>Aufwände für freiwillige soziale Leistungen</strong></span><br />
+<span style="color: #666699;"><strong> Aufwände für betriebliche Altersversorgung</strong></span><br />
+ <strong><span style="color: #666699;">Fremdkapitalzinsen zur Herstellungsfinanzierung<br />
<span style="color: #999999;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</span></span></strong><br />
= <span style="color: #3366ff;"><strong><span>Herstellungskosten</span></strong></span> und <strong>Wertobergrenze nach dem Handelsrecht und Steuerrecht.<br />
</strong></p>
<p>Die <strong>Gesamteinzelkosten</strong> sind zwingend in den <span style="color: #3366ff;"><strong>Herstellungskosten</strong></span> nach dem Handelsrecht und nach dem Steuerrecht vorhanden, alle weiteren Kosten sind im Sinne des Handelsrechts optionale Komponenten.</p>
<p>Die <strong><span style="color: #800000;">Gesamtproduktionskosten</span></strong> (Gesamteinzelkosten + Gesamtgemeinkosten) sind Pflichtbestandteil der Herstellungskosten nach dem Steuerrecht, alle weiteren Kosten sind auch im Sinne des Steuerrechts optional.</p>
<p>Die <span style="color: #3366ff;"><strong>Herstellungskosten</strong></span> können im Handelsrecht also kleiner gehalten werden, als nach dem Steuerrecht, da die Gemeinkosten im handelsrechtlichen Sinne <strong>nicht</strong> zwingend zu den Herstellungskosten zählen.</p>
<p>Hier und nachfolgenden Artikeln wird auf das Steuerrecht nicht weiter eingegangen, es wird sich auf das Handelsrecht beschränkt.</p>
<h4>Welche Kosten dürfen nicht für die <span style="color: #3366ff;"><strong>Herstellungskosten</strong></span> berücksichtigt werden?</h4>
<p>Eine Umsatzsteuer auf Leistungen für den Herstellungsprozess wirken sich nicht auf die <strong><span style="color: #3366ff;">Herstellungskosten</span></strong> aus, wenn sie durch einen Vorsteuerabzug abziehbar sind.</p>
<blockquote><p>§255 (2) S. 4,5 und 6 HGB:<br />
Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung brauchen nicht eingerechnet zu werden.<strong> Aufwendungen im Sinne der Sätze 3 und 4 dürfen nur insoweit berücksichtigt werden, als sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Vertriebskosten dürfen nicht in die Herstellungskosten einbezogen werden.</strong></p></blockquote>
<p>Die Kosten, die optional nach dem Handels- und Steuerrecht in die <strong><span style="color: #3366ff;">Herstellungskosten</span></strong> einbezogen werden können [3. Abschnitt], sind <strong>allgemeine Kosten</strong>,  welche nur optional berücksichtigt werden dürfen, wenn sie im zeitlichen Zusammenhang mit dem Herstellungsprozess stehen.</p>
<p>Außerdem dürfen <strong>Vertriebs-/Marketing-Kosten</strong> nicht in die <strong><span style="color: #3366ff;">Herstellungskosten</span></strong> eingegliedert werden.</p>
<blockquote><p>§255 (3) HGB:<br />
Zinsen für Fremdkapital gehören <strong>nicht </strong>zu den <strong><span style="color: #3366ff;">Herstellungskosten</span></strong>. Zinsen für Fremdkapital, das<span style="text-decoration: underline;"> zur Finanzierung der Herstellung eines Vermögensgegenstands</span> verwendet wird, dürfen angesetzt werden, <span style="text-decoration: underline;">soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen</span>; in diesem Falle gelten sie als <strong><span style="color: #3366ff;">Herstellungskosten</span></strong> des Vermögensgegenstands.</p></blockquote>
<p><strong>Zinsen auf Fremdkapital</strong> dürfen generell nicht, aber dann verwendet werden, wenn sie im zeitlichen Zusammenhang mit der Herstellung stehen <strong>und</strong> der Finanzierung der Herstellung dienen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/herstellungskosten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Anschaffungskosten</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/anschaffungskosten/</link>
		<comments>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/anschaffungskosten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 May 2008 21:27:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Externes Rechnungswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Rechnungslegung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/?p=132</guid>
		<description><![CDATA[Die Anschaffungskosten sind wie Herstellungskosten sind eine wichtige Größe im Rechnungswesen. Beide Kostenarten sind im HGB definiert. Anschaffungskosten sind ein Wertbewertungsmaßstab. §255 (1) Satz 1 HGB: Anschaffungskosten sind die Aufwendungen, die geleistet werden, um einen Vermögensgegenstand zu erwerben und ihn in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen, soweit sie dem Vermögensgegenstand einzeln zugeordnet werden können. Anschaffungskosten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong><span style="color: #008000;">Anschaffungskosten</span></strong> sind wie <a title="Herstellungskosten" href="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/2008/05/23/herstellungskosten/" target="_self">Herstellungskosten</a> sind eine wichtige Größe im Rechnungswesen. Beide Kostenarten sind im <strong>HGB</strong> definiert.</p>
<p><strong><span style="color: #008000;">Anschaffungskosten</span></strong> sind ein Wertbewertungsmaßstab.</p>
<blockquote><p>§255 (1) Satz 1 HGB:<br />
<strong><span style="color: #008000;"> Anschaffungskosten</span></strong> sind die Aufwendungen, die geleistet werden, um einen Vermögensgegenstand zu erwerben und ihn in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen, soweit sie dem Vermögensgegenstand einzeln zugeordnet werden können.</p></blockquote>
<p><strong><span style="color: #008000;">Anschaffungskosten</span></strong> sind aus allen Aufwänden zusammengesetzt, die für den Erwerb und die vorgesehene Inbetriebnahme entstehen. Die Aufwände müssen sich dem Anschaffungsgegenstand einzeln zuordnen können (also keine Gemeinkosten, z.B. Personalkosten für nicht-spezialisiertes Personal, eventuelle Strom-/Kommunikationskosten).</p>
<blockquote><p>§255 (1) Satz 2 HGB:<br />
Zu den <strong><span style="color: #008000;">Anschaffungskosten</span></strong> gehören auch die Nebenkosten sowie die nachträglichen Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen sind abzusetzen.</p></blockquote>
<p>Dabei zählen nur die tatsächlich angefallenen Kosten. Daher ist nicht immer von Listenpreisen auszugehen, sondern von Zahlungsbelegen, auf welchen auch Rabatte, Skonti und sonstige preismildernde Umstände nachgewiesen sind.<span id="more-132"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Achtung</strong></span><strong>:</strong> <span style="color: #008000;"><strong>Anschaffungskosten</strong> </span>sind nicht gleich dem Anschaffungspreis (Kaufpreis)!</p>
<p>Ermittlung der <span style="color: #008000;"><strong>Anschaffungskosten</strong></span>:</p>
<p><strong>Anschaffungspreis</strong> -&gt; Kaufpreis<br />
+ <strong>Kosten für Anschaffungsbeisteuerung</strong> -&gt; z.B. Kosten für Berater, Gutachter oder Anwälte<br />
+ <strong>Anschaffungsnebenkosten</strong> -&gt; z.B.  Zollgebühren, Transportkosten, Provision, sämtliche Logistikkosten<br />
+ <strong>Kosten für Inbetriebnahme</strong> -&gt; u.a. Kosten für Tests, Abnahme und Installation, inkl. Herstellungskosten für Inbetriebnahme<br />
+ <strong>Nachträgliche Anschaffungskosten</strong> -&gt;  Kosten, die nur entstehen, um die Inbetriebnahme zu sichern<br />
<strong><span style="color: #ff0000;">- Anschaffungspreisminderungen</span></strong> -&gt; Skonti, Rabatte, Boni, jegliche Nachlässe, Zuschüsse<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
= <strong><span style="color: #008000;">Anschaffungskosten</span></strong></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="text-decoration: underline;"><strong></strong></span></span>Handelt es sich um ein vorsteuerabzugsberechtigten Unternehmen, ist keine Umsatzsteuer zu berücksichtigen, bzw. diese vom Anschaffungspreis/Kaufpreis und &#8211; sofern vorhanden &#8211; auch von den weiteren Kosten (z.B. Transport) abzuziehen. Ansonsten gilt der Anschaffungspreis inklusive Umsatzsteuer.</p>
<p><strong>Was gehört nicht zu den <span style="color: #008000;">Anschaffungskosten</span>?</strong><br />
Aufwände, die nur wegen eines Erwerbes eines Anschaffungsgegenstandes entstehen und sich diesem einzeln zuordnen lassen, sind generell Bestandteil der Anschaffungskosten. <strong>Gemeinkosten</strong> sind nicht auf die Anschaffungskosten aufzurechnen.</p>
<p>Weitere Punkte:</p>
<p><strong>~Finanzierungskosten</strong><br />
Ausgenommen hiervon sind Kosten (z.B. Zisen, Bearbeitungsgebühren) aus einer Finanzierung des Anschaffungsgegenstandes, weder direkte (Finanzierung beim Hersteller/Händler) noch indirekte (Kreditaufnahme bei einem Kreditinstitut) Finanzierungskosten zählen zu den Anschaffungskosten.</p>
<p><strong>~Umsatzsteuer</strong><br />
Handelt es sich um ein vorsteuerabzugsberechtigten Unternehmen, ist keine Umsatzsteuer zu berücksichtigen, bzw. diese vom Anschaffungspreis/Kaufpreis und &#8211; sofern vorhanden &#8211; auch von den weiteren Kosten (z.B. Transport) abzuziehen. Ansonsten gilt der Anschaffungspreis inklusive Umsatzsteuer.</p>
<p><strong>~Unterhaltungskosten und Wertminderung<br />
</strong>Unterhaltungskosten (Unterhaltung) sind die  laufenden Kosten, entstanden durch Inbetriebnahme (z.B. Energie) oder auch nur durch Eigentum (z.B. Steuern). Unterhaltungskosten sind kein Bestandteil der Anschaffungskosten.<br />
Kosten der Wertminderung sind kein Teil der Anschaffungskosten, sondern dem Abschreibungen als eigene Kostenart zuzuordnen und Teil der Unterhaltungskosten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/anschaffungskosten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Abschreibungen</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/abschreibungen/</link>
		<comments>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/abschreibungen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 21:45:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Externes Rechnungswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeine BWL]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/2008/02/05/abschreibungen/</guid>
		<description><![CDATA[Abschreibungen dienen der Erfassung auf Grund planmäßiger Rechnung ermittelter Beträge, welche die Wertminderung eines Betriebsmittels ausgleichen sollen. Im Klartext: Die Abschreibung soll entgegenwirken, dass Unternehmen keine unerwartet hohen Aufwändungen bei der Neuanschaffungen eines Betriebsmittels haben. Es wird geschätzt, wie lange ein Betriebsmittel im Einsatz bleiben kann und wie viel es bei Veräußerung nach dem Zeitraum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Abschreibungen</strong> dienen der Erfassung auf Grund planmäßiger Rechnung ermittelter Beträge, welche die Wertminderung eines Betriebsmittels ausgleichen sollen.</p>
<p>Im Klartext: Die Abschreibung soll entgegenwirken, dass Unternehmen keine unerwartet hohen Aufwändungen bei der Neuanschaffungen eines Betriebsmittels haben. Es wird geschätzt, wie lange ein Betriebsmittel im Einsatz bleiben kann und wie viel es bei Veräußerung nach dem Zeitraum noch an Wert einbringt. Das Defizit wird in monatlichen/jährlichen Sätzen als laufende Kosten des Betriebsmittels verbucht. So spielt der Wertverlust eines Betriebsmittels eine sehr wichtige Rolle, denn je höher der Wertverlust, desto größer auch die laufenden Kosten (Abschreibungen).</p>
<p>Mögliche <strong>Abschreibungsgründe</strong>:</p>
<p>- Abnutzung / Verbrauch: z.B. Verschleiß von Arbeitsgeräten, welche eine mechanische Abnutzung haben</p>
<p>- Wertverlust: z.B. Computeranlagen, welche nach ca. 10 Jahren überholt sind</p>
<p>- Zeitliche Nutzungsbegrenzung: z.B. bei Leasing (Zeitvertrag)</p>
<p>- Rechtsbedingte Änderung: Falls zukünftige Rechtsvorschriften eine Nutzung untersagen (z.B. zukünftige Umweltschutzbestimmungen)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/abschreibungen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

