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	<title>www.der-wirtschaftsingenieur.de &#187; Allgemeine VWL</title>
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	<description>Portal für Wirtschaftsingenieure</description>
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		<title>Finanzanalyse &#8211; Technische Analyse</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 19:22:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine VWL]]></category>
		<category><![CDATA[Internes Rechnungswesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Aktienkurse können über die technische sowie über die fundamentale Analyse hinsichtlich zukünftiger Entwicklung bewertet werden. Dieser Artikel befasst sich mit der technischen Analyse von Aktienkursen, welche nur für Trader/Retailer mit Fokus auf kurzfristige Kursgewinne interessant ist. Es geht hierbei um reine Kursgewinne durch Handel von Aktien. Diese Kursgewinne sind völlig losgelöst von der Wertschöpfung, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aktienkurse</strong> können über die technische sowie über die fundamentale Analyse hinsichtlich zukünftiger Entwicklung bewertet werden. Dieser Artikel befasst sich mit der<strong> technischen Analyse von Aktienkursen</strong>, welche nur für Trader/Retailer mit Fokus auf kurzfristige Kursgewinne interessant ist. Es geht hierbei um reine Kursgewinne durch Handel von Aktien. Diese Kursgewinne sind völlig losgelöst von der Wertschöpfung, die sich in der Aktiengesellschaft abspielt.</p>
<p>Der beispielhafte Aktienkurs zur Veranschaulichung nachfolgender Beispiele ist der Aktienkurs von der SAP AG (gehandelt an der NYSE).</p>
<h2>Technische Analyse</h2>
<p>Die technische Analyse (auch: Chart-Analyse) beschränkt sich auf die reine Betrachtung der Stock-Performance. Ausschlaggebend ist nur der reine Wechselkurs, nicht die Unternehmensgeschichte oder sich aus dem Geschäftsbetrieb ergebende Chancen und Risiken des Unternehmens, dessen Aktien betrachtet werden. Die technische Analyse besteht aus drei Teilgebieten:</p>
<ul>
<li><strong>Technische Trendanalyse</strong> &#8211; Kennzahlen und -linien, welche Kursschwankungen voraussagen können</li>
<li><strong>Technische Indikatoren</strong> &#8211; markierende Graphen zur Trend-Muster-Erkennung</li>
<li><strong>Risikomanagement</strong> &#8211; die technische Chart-Analyse verlangt Sachlichkeit und einen &#8220;kühlen Kopf&#8221;</li>
</ul>
<p><span id="more-2734"></span></p>
<p><br /><br />
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<h3>Technische Trendanalyse</h3>
<p>Bei einer technischen Analyse werden <strong>Trendlinien</strong> (Trendlines) gesucht, welche kurzfristige Trends zum Aufstieg oder Fall eines Aktienkurses zeigen. Trendlines markieren Trendkanäle (Trand Canals) um den <strong>Aktienkurs</strong> (nach Abschlusskursen &#8211; Closing Prices) mit einer unteren Trendline (Support Trend Line) und einer oberen Trendlinie (Resistance Trend Linie). Trendlinien können genau berechnet werden, jedoch reicht es für die Trenderkennung bereits aus, Linien mit dem Lineal zu ziehen.</p>
<p><img title="Trendlinien" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/wirtschaft/investition/trendlines.png" alt="" width="670" /></p>
<p>Trader streben an, Kurse näher der unteren Trendlinie zu kaufen und nahe der oberen Trendlinie wieder zu verkaufen. Gebrochene Trendlinien zeigen Trendänderungen auf. Schwierig ist die Erkennung von typischen Aktienkurs-Mustern, welche auf Grund menschlicher Psychologie immer wieder auftreten und daher im gewissen Rahmen vorhergesagt werden können. Erfahrene Trader haben eine hohe Quote wiedererkannter Muster, welche sich &#8211; richtig interpretiert &#8211; zu ihren Gunsten nutzen lassen. Sogar naive Annahmen können den Kurs beeinflussen, wenn diese Naivität in Massen unter den Tradern auftritt &#8211; eine sich selbsterfüllende Prophezeiung ist hier Alltag.</p>
<p>Die Kursschwankungen geben aber keinen Aufschluss über die Geschäftsleistung (Geschäftsabschlüsse, Produktivität, Investitionen etc.) des Unternehmens. Kursschwankungen über kurze Zeiträume (kleiner als ein Monat) ergeben sich allein aus Handelsgeschäften mit den Aktien des Unternehmens. Das Unternehmen hat kaum bis keinen Einfluss auf die Tageskurse!</p>
<p>Die reine Betrachtung der Tagesabschluss-Kurse (Closing Prices) ist nicht besonders sinnvoll, da die Tagesschwankungen, welche für kurzfristige Kursgewinne von hoher Bedeutung sein können, &#8220;verschluckt&#8221; werden.</p>
<p>Eine sehr gute Darstellung von Aktienkursen sind Charts mit Candle Sticks (Kerzenstil). Candle Sticks sind meistens zweifarbig dargestellt. Der Körper stellt die Tagesschwankung Traditionell bedeutet eine weiße Darstellung des Körpers einen positiven (steigenden) Kurs und ein schwarze Füllung einen negativen Kurs.</p>
<p><img title="Candle Stick Erklärung" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/wirtschaft/investition/candle-stick-explanation.png" alt="" width="437" height="191" /></p>
<p>Der Docht (wick) über/unter dem Körper stellt den Schwankungsrahmen über den betrachteten Zeitraum (Zeitraum des Charts) dar. Ist kein Docht erkennbar, dann ist die Tageskursschwankung gleich der Kursschwankung über den Betrachtungszeitraum.</p>
<p><img title="Candlesticks" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/wirtschaft/investition/candle-sticks.png" alt="" width="431" height="291" /></p>
<h3>Technische Indikatoren</h3>
<p>Technische Indikatoren können sachliche Auslöser für Käufe und Verkäufe von Aktien sein. Die Indikatoren werden berechnet und grafisch in das Chart projiziert.</p>
<p>Eine bedeutende Kennzahl ist der Moving Average. Der <strong>Moving Average</strong> (gleitender Mittelwert) glättet den Aktienkurs über einen Betrachtungszeitraum. Der Moving Average summiert die Durchnittswerte aus Highest und Lowest (jeweils eines Tages) für alle Tage des Betrachtungszeitraums und dividiert diese Summe durch die Anzahl der Tage des Betrachtungszeitraums.</p>
<p>MA (7)   -&gt; Durchschnittskurse (Durchschnitt aus Highest &amp; Lowest) der letzten 7 Tage summieren und durch 7 dividieren<br />
MA (14) -&gt; Durchschnittskurse der letzten 14 Tage summieren, durch 14 dividieren<br />
MA (21) -&gt; Durchschnittskurse der letzten 21 Tage summieren, durch 21 dividieren</p>
<p><img class="alignnone" title="Moving Average " src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/wirtschaft/investition/moving_average.png" alt="" width="631" height="291" /></p>
<p>Je weiter der Betrachtungszeitraum des Moving Average, desto glatter wird der Graph und desto mehr entfernt sich der Graph von täglichen Schwankungen und tendiert zu mittelfristigen Verläufen. Es ist sinnvoll, Moving Averages mit verschiedenen Betrachtungszeiträumen in ein Chart zu projizieren, um leichter Trends erkennen zu können.</p>
<h3>Spezielle Formen des Moving Average</h3>
<ul>
<li><strong>Simple Moving Average (SMA)</strong><br />
Der SMA ist ein Moving Average, jedoch in diesem Kontext kalkuliert durch die Summe von Tagesabschlusskursen (Closing Prices). Die Summe wird dividiert durch die Anzahl der Betrachtungsperioden. Gewöhnlicherweise werden 15 und 50 Betrachtungstage herangezogen.</li>
<li><strong>Exponential Moving Average (EMA)</strong><br />
Der EMA basiert auf dem SMA und beginnt mit derselben Anzahl an Betrachtungstagen. Jedoch wird mehr Gewichtung auf die letzten Tage gegeben, so dass sich der EMA gegen Ende des aktuellen Aktienkurses vom SMA trennt. Der EMA nähert sich über z. B. die letzte Woche (siehe Beispiel) dem tatsächlichen Tageskurs an.</li>
</ul>
<p><img title="SMA und EMA im Chart im Vergleich zum Aktienkurs (Closing)" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/wirtschaft/investition/sma-ema.png" alt="" width="631" height="291" /></p>
<p>Im obigen Chart wird deutlich, dass der EMA und SMA zu Beginn deckungsgleich verlaufen, sich der EMA in der letzten Woche dem tatsächlichen Kursverlauf immer weiter annähert. Der Wert des EMA und des Abschlusskurses (Closing) sind am letzten betrachteten Tag (19.05.2011) exakt gleich.<br />
Die Annäherung kann in der Berechnung dadurch erreicht werden, dass der Betrachtungszeitraum in der letzten Woche von Tag zu Tag kleiner und der Durschnitt somit genauer wird.</p>
<p><strong>Moving Average Convergence Divergence (MACD)</strong></p>
<p>Der <strong>MACD</strong> wird durch die Subtraktion eines EMA(26) von einen EMA (12) berechnet. Ein weiterer EMA (9) auf den MACD ergibt eine sogenannte <strong>Signal Line</strong>.</p>
<p>Der MACD und die Signal Line werden nicht in das Chart des Aktienkurses projiziert, da hier eine eigene Skala mit Negativwerten benötigt wird. In der Regel findet sich das Chart mit dem MACD und der Signal Line direkt unter dem Aktienkurs-Chart.</p>
<p><img title="MACD und Signal Line" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/wirtschaft/investition/macd.png" alt="" width="670" /></p>
<ul>
<li>Ein positiver MACD-Wert deutet auf einen fallenden Aktienkurs hin.</li>
</ul>
<ul>
<li>Ein negativer MACD-Wert deutete auf einen steigenden Aktienkurs hin.</li>
</ul>
<ul>
<li>Schneidet der MACD die Signal Line von unten nach oben, könnte ein Aktienkauf sinnvoll sein.</li>
</ul>
<ul>
<li>Schneidet der MACD die Signal Linie von oben nach unten, könnte ein Verkauf sinnvoll sein.</li>
</ul>
<p><strong>Technische Indikatoren</strong> sind wichtige Hilfsmittel für die technische Analyse, jedoch können diese Indikatoren als alleiniges Kriterium schnell fehlleiten. Die Kombination dieser Indikatoren mit Trendanalysen und gutem Risikomanagement ist sinnvoll und notwendig.</p>
<h3>Risikomanagement</h3>
<p>Die<strong> technische Analyse</strong> bietet keinen Platz für &#8220;Spieler&#8221;, auch wenn die Psychologie immer ein Begleiter der Finanzanalyse sein wird. Spielsucht führt hier schnell zum finanziellen Ruin. Für die Chart-Analyse ist Logik, Aufmerksamkeit, Mathematik und Sachlichkeit gefragt und nur Trader mit diesen Grundsätzen haben langfristigen Erfolg.</p>
<p>Das Risikomanagement im Rahmen der technischen Analyse ist sehr kurzfristig ausgelegt und bezieht sich nicht selten sogar nur auf einer stündlichen Betrachtung. Ein Kernelement zur Absicherung von Kursschwankungsrisiken ist die Handelsoption <strong>Stop-Loss</strong>. Durch Stop-Loss (ein Zusatz beim Kauf von Aktien oder als separater Stop-Loss-Auftrag nach dem Kauf) wird eine Kursuntergrenze gesetzt. Wird die Kursuntergrenze unterschritten, erfolgt ein automatischer Verkauf zum nächst möglichen Verkaufszeitpunkt. Der Verkauf erfolgt also zum nächst handelbaren Aktienkurs, der in der Regel leicht unterhalb der auslösenden Kursuntergrenze liegt.<br />
Der Nachteil dieser und anderer Handelsoptionen sind die Gebührenaufschläge auf die Transaktionskosten beim Handel mit Aktien.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Börsengang &#8211; Initial Public Offering</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/borsengang-initial-public-offering/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 11:16:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine VWL]]></category>
		<category><![CDATA[Internes Rechnungswesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wertpapierbörsen spielen eine wichtige Rolle in der heutigen Geschäftswelt. Eine Aktienbörse (engl. Sock Market oder Stock-Exchange oder Equity Market) ist ein privater oder öffentlicher realer oder virtueller Marktplatz, bei welchem Aktien und Derivate zu einem vordefinierten, übereinkommenden Preis gehandelt werden. Die Hauptakteure im Aktienhandel waren in der Vergangenheit die sogenannten Trader. Trader (engl. für &#8220;Händler&#8221;) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wertpapierbörsen</strong> spielen eine wichtige Rolle in der heutigen Geschäftswelt. Eine Aktienbörse (engl. Sock Market oder Stock-Exchange oder Equity Market) ist ein privater oder öffentlicher realer oder virtueller Marktplatz, bei welchem Aktien und Derivate zu einem vordefinierten, übereinkommenden Preis gehandelt werden.</p>
<p>Die Hauptakteure im Aktienhandel waren in der Vergangenheit die sogenannten <strong>Trader</strong>. Trader (engl. für &#8220;Händler&#8221;) handeln mit <strong>Wertpapieren</strong>, insbesondere mit <strong>Aktien</strong>. Heute hat sich die Gewichtung zu Gunsten der institutionellen Investoren (Kreditinstitute, Rentenversicherungen, Fondgesellschaften, Investorengruppen etc.) verschoben. Der individuelle Investor (Retail) spielt in der globalen Aktiengeschäftswelt nur noch eine kleine Rolle.</p>
<p>Aktien sind bei Aktienbörsen gelistet und dürfen dort gehandelt werden. Aktienbörsen sind Einrichtungen, die darauf spezialisiert sind, Käufer und Verkäufer von Aktienpapieren zusammen zu bringen. Aktienbörsen wurden international durch die USA sehr geprägt. Die größten Börsen befinden sich in den USA, bekannt sind hier allen voran die New York Stock Exchange (NYSE), NASDAQ und Amex. Die wichtigsten Aktienbörsen in Europa sind die London Stock Exchange, die Deutsche Börse AG (Frankfurt am Main) sowie die Paris Bourse.</p>
<p>Weltweite Hochburgen für Wertpapierbörsen sind in Amerika und Kanada, der Europäischen Union sowie in Asien zu finden. In Asien sind (in Reihenfolge des Handelsvolumens) Hongkong, Singapur, Tokyo und Shanghai von hoher Bedeutung in der Finanzwelt.</p>
<p><span id="more-2720"></span></p>
<p><br /><br />
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<h2>Initial Public Offering (IPO)</h2>
<p><strong>Initial Public Offerung</strong> (IPO &#8211; &#8220;Erstmaliger öffentliche Ausschüttung&#8221;) bezeichnet den <strong>Börsengang</strong> &#8211; oder spezieller: die <strong>Aktienerstemission</strong> &#8211; eines Unternehmens. Bei der IPO erfolgt die erstmalige Ausschüttung von Aktien (Wertpapiere) von einem Unternehmen. Das Unternehmen musste dafür &#8220;an die Börse gehen&#8221;, was mit einen langen bürokratischen und kostenintensiven Prozess verbunden ist. In Deutschland können nur <strong>Aktiengesellschaften</strong> und ihre Sonderformen (Kommanditgesellschaft auf Aktien &#8211; auch eine Kapitalgesellschaft) mit Aktien handeln.</p>
<p>Mit der IPO bezweckt ein Unternehmen die Beschaffung von Eigenkapital in Form von Aktienausschüttung um Investitionen durchführen zu können. Ein börsennotiertes Unternehmen möchte eine erleichterte Kapitalbeschaffung erreichen und sein Geschäft erweitern.</p>
<h3>Beispiel &#8211; IPO:</h3>
<p>200 Millionen € &#8211; Eigenkapital in der Bilanz vor der IPO<br />
10 Millionen frei handelbare Aktien (Common Stocks) zu einem Erstemissionspreis von 20,00 € pro Aktie -&gt; Eigenkapital von 200 Millionen €.</p>
<p>Nach dem Börsentag der IPO des Unternehmens resultiert auf Grund von Spekulationen seitens der Investoren ein Abschlusspreis (Closing Price) von 22,10 €.<br />
Die Mehrpreis pro Aktie resultiert aus der Spekulationslust der Aktionäre/Investoren, welche den höheren Preis in Kauf nehmen, wenn diese sich Gewinne aus späteren Kurssteigerungen erhoffen. Daraus ergibt sich zum Börsenschluss am Tag der IPO eine <strong>Marktkapitalisierung</strong> (Marktwert) von 10 Millionen x 22,10 € = 221 Millionen €.</p>
<p>Die Differenz von 21 Million € wird im Eigenkapital des Unternehmens als Firmenwert (Goodwill) verzeichnet. Goodwill ist ein Sammelbegriff für immaterielle Vermögenswerte im bilanzierendem Unternehmen. Goodwill beinhaltet theoretisch den Wert des Markennamen, des technologischen Potenzials, der Geschäftspartner, der Reputation oder auch der Fähigkeiten des Managements. Der Differenzbetrag zwischen der Marktkapitalisierung zu Beginn und Ende der Erstemission wird durch die Spekulationslust der Aktionäre jedoch stark verfälscht und korreliert damit wenig mit der Realität.</p>
<h2>Bedeutung des Börsengangs für ein Unternehmen</h2>
<p>Der Börsengang ist nicht nur im Vorfeld langwierig und kostspielig, er birgt auch (bei und nach der IPO) <strong>Risiken</strong>. Es ist schwierig vorherzusagen, wie sich der Handel der geplant auszuschüttenden Aktien verhalten wird. Nach der Ausschüttung hat das Eigenkapital einen realen Marktwert, der vom Aktienhandel abhängig ist. Für die Bilanz ist der Aktienpreis unmittelbar zur IPO maßgebend. Der spätere Handel von Aktien eines Unternehmens beeinflusst das Eigenkapital, welches in der Bilanz verzeichnet ist, nicht unmittelbar.</p>
<p>Dennoch hat jede Aktiengesellschaft hohes Interesse an einem steigend-hohen Aktienkurs, denn ein hoher Aktienkurs schafft Wettbewerbsvorteile:</p>
<ul>
<li>Ein hoher Aktienkurs schützt vor feindlichen Übernahmen. Eine <strong>feindliche Übernahme</strong> bezeichnet den Aufkauf von Aktien einer Aktiengesellschaft durch ein anderes Unternehmen. Ist der Aktienkurs hoch (= teuer), ist die feindliche Übernahme sehr teuer und damit unattraktiv.</li>
<li>Die Kapitalbeschaffung ist mit einem hohen Aktienkurs besser. Zum Einen ist das <strong>Potenzial des Unternehmens für Investoren</strong> deutlich erkennbar, zum Anderen ist die Bewertung des Unternehmens auch bei der Beschaffung von Fremdkapital hilfreich. Ein hoher, nicht zu stark schwankender Aktienkurs spiegelt zum Teil auch den Glauben der Gesellschaft/Wirtschaft an das Unternehmen wieder.</li>
<li>Medien berichten über hochbewertete Unternehmen tendenziell eher und öfter. Ein hoher Aktienkurs kann also auch für <strong>Aufmerksamkeit in den Medien</strong> sorgen und damit beinahe kostenlose Werbung bedeuten. Aktiengesellschaften mit hohen Aktienkursen sind eher im Gespräch als andere Unternehmen.</li>
<li>In vielen Aktiengesellschaften ist eine Beteiligung von Arbeitnehmern in Form von Aktien als Bonus üblich. Ein <strong>hoher Aktienkurs bedeutet hier eine tendenziell höhere Identifikation mit dem Unternehmen</strong> und Motivation seitens der Mitarbeiter.</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Aufstand gegen die Massenproduktion &#8211; Buchempfehlung</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/aufstand-gegen-die-massenproduktion-buchempfehlung/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 21:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeine BWL]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeine VWL]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Welt ist im Wandel &#8211; Während die aufstrebenden Schwellenländer ihre Massenproduktion expandieren, um ihre Bevölkerung von der Unterversorgung in eine Wohlstandsgesellschaft bringen zu können, entdecken entwickelte Industrieländer einen neuen Trend: Back to the roots. Der Trend geht weg von Massenware hin zu individuellen Produkten, zu personalisierten Produkten und zu Produkten mit Charakter. Das Buch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt ist im Wandel &#8211; Während die aufstrebenden Schwellenländer ihre Massenproduktion expandieren, um ihre Bevölkerung von der Unterversorgung in eine Wohlstandsgesellschaft bringen zu können, entdecken entwickelte Industrieländer einen neuen Trend: Back to the roots. Der Trend geht <strong>weg von Massenware hin zu individuellen Produkten</strong>, zu personalisierten Produkten und zu Produkten mit Charakter.</p>
<p>Das Buch <em>Marke Eigenbau</em> von Holm Friebe und Thomas Ramge geht auf genau diesen Trend ein und behandelt ihn nicht nur aus Kunden-, sondern auch aus Unternehmersicht.</p>
<p><center><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/offer-listing/3593386755/ref=as_li_tf_il?ie=UTF8&#038;tag=isnochinarbei-21&#038;linkCode=am2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3593386755"><img border="0" src="http://ws.assoc-amazon.de/widgets/q?_encoding=UTF8&#038;Format=_SL160_&#038;ASIN=3593386755&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=AsinImage&#038;WS=1&#038;tag=isnochinarbei-21&#038;ServiceVersion=20070822" ></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=isnochinarbei-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3593386755" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3593386755/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&#038;tag=isnochinarbei-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3593386755">Marke Eigenbau: Der Aufstand der Massen gegen die Massenproduktion</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=isnochinarbei-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3593386755" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
</center><br />
<span id="more-2553"></span><br />
Vom eigenen Nahrungsmittelanbau im Garten über Eigenentwicklung von Produkten bis hin zur <a title="Kundenindividuelle Produktion" href="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/kundenindividuelle-massenproduktion/">kundenindividuellen Produktion</a> &#8211; Das Spektrum ist sehr breit und bietet viel Potenzial. Das Buch greift dabei die Wirtschaftsgeschichte ab der frühen Industrialisierung auf und geht auf deren Trends ein. Es wurde gut recherchiert und wissenschaftlich fundiert geschrieben, ist jedoch kein Lehrbuch sondern hat dezent unterhaltenden Aufklärungscharakter.  Das Buch ist chancenorientiert und eine sehr gute Inspiration für unternehmerisch denkende Menschen. Es werden viele Fallbeispiele beschrieben, welche die Phantasie anregen und für <strong>ideensuchende Jungunternehmer</strong> inspirierend sein können.</p>
<p><strong>Fazit</strong>: Ein Buch mit großer Empfehlung für Jungunternehmer, Studenten (nicht nur der Wirtschaftslehre) und alle Anderen, die sich für eine mögliche <strong>Wirtschaft 3.0</strong> begeistern könnten.</p>
<p><br /><br />
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		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kundenindividuelle Massenproduktion</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/kundenindividuelle-massenproduktion/</link>
		<comments>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/kundenindividuelle-massenproduktion/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 17:02:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine VWL]]></category>
		<category><![CDATA[Fabrikplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Trends & Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Produktion wandelte sich in den letzten Jahrhunderten enorm. Während die Produktion vor 300 Jahren noch in Werkstätten oder kleinen Manufakturen lokalisiert war, brach ungefähr 1860 in der westlichen Welt und Deutschland die Industrialisierung an und die Wege der Massenproduktion wurden eingeschlagen. Durch die Massenproduktion konnten Güter produktiver und damit günstiger hergestellt werden. Dies sorgte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Produktion wandelte sich in den letzten Jahrhunderten enorm. Während die Produktion vor 300 Jahren noch in Werkstätten oder kleinen <strong>Manufakturen</strong> lokalisiert war, brach ungefähr 1860 in der westlichen Welt und Deutschland die <strong>Industrialisierung</strong> an und die Wege der Massenproduktion wurden eingeschlagen. Durch die Massenproduktion konnten Güter produktiver und damit günstiger hergestellt werden. Dies sorgte erstmalig dafür, dass einige westliche Länder durch die hohe Versorgung von Arbeit und Gütern in flächendeckenden Wohlstand befördert wurden. Dadurch änderte sich auch das Konsumverhalten, denn Grundnahrungsmittel standen nicht mehr alleine im Nachfragespektrum der westlichen Gesellschaft.<br />
Ein weiterer Höhepunkt war die darauffolgende <strong>Globalisierung</strong> nach dem zweiten Weltkrieg. Ressourcen wie Energie und Arbeitskraft wurden in den westlichen Ländern immer teurer, die Massenproduktion wurde teilweise in Drittweltländer verlagert, wodurch einige zu sogenannten Schwellenländern aufstiegen. In dieser Phase befindet sich die Menschheit noch heute.</p>
<p>Es zeichnet sich jedoch in den Industrieländern ein neuer Trend ab, welcher ein neues Produktionszeitalter einleiten könnte. Westliche Volkswirtschaften tendieren daher zur <strong>kundenindividuellen Massenproduktion</strong> (engl.: <strong>Mass Customization</strong>). Die Grundbedürfnisse der Menschen in den entwickelten Industrieländern sind weitgehend befriedigt und sowohl private Haushalte als auch Unternehmen geben sich nicht länger nur mit Standardprodukten zufrieden.<span id="more-2468"></span></p>
<p>Bei Standardprodukten muss der Kunde jenes Standardprodukt aussuchen, welches seine speziellen und individuellen Anforderungen am ehesten gerecht wird, für alle weiteren Anforderungen muss der Kunde Kompromisse eingehen und sich selbst an die Produkteigenschaften anpassen. Wird ein Produkt benötigt, welches ganz spezielle Anforderungen zu hohem Grad erfüllt, musste der Nachfrager eine Einzelproduktion in Auftrag geben, was sehr kostenintensiv und daher kaum wirtschaftlich ist.</p>
<p>Der Trend geht dahin, dass Produkte vordefinierte Grundeigenschaften und -funktionen erfüllen, jedoch zu einem gewissen Grad an kundenindividuelle Anforderungen angepasst werden können.</p>
<ul>
<li style="text-align: left;"><strong>&#8220;Weiche&#8221; kundenindividuelle Massenproduktion (Soft Mass Customization)</strong><br />
Das produkt wird durch kundenindividuellen Einstellungen personalisiert, die Produktion selbst wird nicht individualisiert, es gibt also keine alternativen Fertigungswege.<br />
Beispielsweise können verschiedene Programme installiert oder das Produkt durch Schnittstellen nach Bedarf umgestaltet oder erweitert werden. Die Soft Mass Customization wird in der Konzeptionierungs-/Entwicklungs-/Konstruktionsphase festgelegt.</li>
<li style="text-align: left;"><strong>&#8220;Harte&#8221; kundenindividuelle Massenproduktion (Hard Mass Customization)</strong><br />
Die Produktion arbeitet mit vordefinierten, jedoch kundenbeeinflussten Vorprodukten und Fertigungsprozessen, indem der Kunde sich das Produkt nach (vom Hersteller vorgegebenen) Optionen selbst zusammenstellt bzw. personalisiert. Beispiele: Der Kunde stellt sich für eine Bestellung die Ausstattung für ein Automobil oder einen Computer zusammen. Die Lieferzeit ist tendenziell umso höher, je tiefer die Optionen in die Produktinstehungsprozesse eingreifen. Die Herausforderungen hierbei ist die komplexe Planung von Produktion und Logistik. Die Produktion ist auftragsbezogen, der Produzent geht jedoch mit vordefinierten Teilen, Baugruppen und Features in Vorleistung.</li>
</ul>
<p><br /><br />
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</script></center></p>
<p>Noch zu Zeiten der Industrialisierung gab es im Grunde nur die kundenindividuelle Einzel- oder Kleinserienproduktion in Werkstätten oder die kapitalintensive Massenproduktion. Heute können mehr Produktionsarten unterschieden werden, mit Zwischenstufen (welche teilweise fließend ineinander übergehen) zwischen diesen beiden Extremen:</p>
<ol>
<li style="text-align: left;">Ebene &#8211; <strong>Neuentwicklung nach Kundenauftrag (Engineer-To-Order) </strong>| Einzel- bis Kleinserien | Beispiele: Software-Entwicklung, Anlagenbau</li>
<li style="text-align: left;">Ebene &#8211; <strong>Auftragsfertigung (Make-To-Order)</strong> | Klein- bis Mittelserien | Beispiele: Erneuerbare Energien, Werkzeugmaschinenbau, Fahrzeugtechnik (Zuliefererindustrie)</li>
<li style="text-align: left;">Ebene &#8211; <strong>Auftragsmontage (Assemble-To-Order) </strong>| Mittel- bis Großserien | Beispiele: Automobilbau, PCs</li>
<li style="text-align: left;">Ebene &#8211; <strong>Auftragsbezogene Konfiguration (Configure-To-Order)</strong> | Großserien- bis Massenproduktion | Beispiele: Standardsoftware</li>
<li style="text-align: left;">Ebene &#8211; <strong>Auftragsneutrale, lagerbezogene Produktion (Make-To-Stock)</strong> | Mittelserien- bis Massenproduktion |  Beispiele: Lebensmittelindustrie, Pharmaindustrie</li>
</ol>
<p>In den Industrieländern ist die Preisakzeptanz für individuelle Produkte höher, die potenziellen Kunden haben für individuelle Produkte eine höhere Zahlungsbereitschaft.<br />
In den Drittwelt- und Schwellenländern mit Versorgungsknappheit ist die Massenproduktion weiterhin vorherrschend, jedoch zumindest die Schwellenländer werden zukünftig diesem Trend der kundenindividuellen Produktion folgen.</p>
<h3>Wann ist eine kundenindividuelle Massenproduktion sinnvoll?</h3>
<p>Die Massenproduktion ist sehr kapitalintensiv, denn es werden maschinelle Anlagen mit entsprechenden Kapazitäten und die Produktion erfolgt ins Lager, was hohe Lagerkosten und Kapitalbindung bedeutet.  Eine tiefgehende kundenindividuelle Produktion kann die Ausmaße einer Massenproduktion erreichen, wird dann jedoch nicht die Produktivität und Stückkostenreduzierung erreichen können, wie bei der linearen Massenproduktion. Die Kundenindividualität wird mit höheren Stückkosten erkauft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="alignnone" title="Kundenindividuelle Massenproduktion" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/wirtschaft/masscostumization.png" alt="" width="671" height="364" /></p>
<p>Die Massenproduktion setzt eine hohe Anfangsinvestition voraus und lohnt sich damit erst ab einer hohen jährlichen Produktionsmenge. Sinken die Produktionskosten bei steigender Produktionsmenge unter die Kosten der kundenindividuellen Produktion, wird letztere wirtschaftlich unattraktiver. Bei sehr hoher Produktionsmenge ist eine Hard Mass Customization daher selten zu finden und die Personalisierung bleibt bei einer Soft Mass Customization.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Unternehmensrating nach Basel II und Basel III</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/unternehmensrating-nach-basel-ii-und-basel-iii/</link>
		<comments>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/unternehmensrating-nach-basel-ii-und-basel-iii/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 May 2011 12:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine VWL]]></category>
		<category><![CDATA[Internes Rechnungswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Rating von Unternehmen ist ein Gebiet aus der Unternehmensanalyse des betriebswirtschaftlichen Managements mit dem Hintergrund der Sicherstellung einer Fremdfinanzierung. Basel II ist ein Instrument der Sicherung der nötigen Eigenkapitalausstattung und damit der Vermeidung von wirtschaftsschädigenden Kreditausfällen. Es handelt sich hierbei um die Einschätzung eines Kreditinstitutes darüber, ob ein potenzieller Schuldner den Zahlungsverpflichtungen nicht oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>Rating von Unternehmen</strong> ist ein Gebiet aus der Unternehmensanalyse des betriebswirtschaftlichen Managements mit dem Hintergrund der Sicherstellung einer <a title="Fremdfinanzierung (langfristige Fremdfinanzierung)" href="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/langfristige-fremdfinanzierung/">Fremdfinanzierung</a>.</p>
<p><strong>Basel II</strong> ist ein Instrument der Sicherung der nötigen Eigenkapitalausstattung und damit der Vermeidung von wirtschaftsschädigenden Kreditausfällen. Es handelt sich hierbei um die Einschätzung eines Kreditinstitutes darüber, ob ein potenzieller Schuldner den Zahlungsverpflichtungen nicht oder nur unzureichend (unter Heranziehung von Sicherheiten) nachkommen können wird. Ein ernster Verzug von Zahlungen besteht in diesem Sinne nach Verstreichen einer Frist von 90 Tagen nach Fälligkeit.</p>
<p>Gemäß §18 KWG (Kreditwesengesetz) sind deutsche Kreditinstitute zur Prüfung der Vermögensverhältnisse des Kreditnehmers verpflichtet, aus welchen Eigenmittel als Sicherheit in nach diesem Gesetz festgelegter Höhe für den Kredit bei dem Kreditinstitut hinterlegt werden müssen.</p>
<p>Basel II fasst Eigenkapitalvorschriften zusammen, die vom<strong> Basler Ausschuss für Bankenaufsicht</strong> beschlossen wurden. Die Regelungen finden gemäß EU-Richtlinien 2006/48/EG und 2006/49/EG in Deutschland und der gesamten Europäischen Union (EU) Anwendung. Die USA, welche diese Regelungen als Erstidee  vorschlug, hat diese Regelungen bisher nicht übernommen, strebt die Übernahme entsprechender Regeln jedoch langfristig an.</p>
<p>Basel II wird bis 2013 schrittweise durch neue Regelungen nach <strong>Basel III</strong> teilweise ersetzt oder ergänzt. Basel III nimmt damit auch ganz neue Themenbereiche auf und schlägt, ergänzend zu den bisherigen Regeln nach Basel II, in einer Richtung der Eigenkapital-Bewertung ein.<span id="more-2228"></span></p>
<p><br/>
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</script></center></p>
<h3>Verlustquote bei Kredit-Ausfall (LGD &#8211; Loss Given Default)</h3>
<p>In der Regel tritt bei einem Kreditausfall nicht der Worst-Case für das Kreditinstitut ein. Banken verlieren selten die gesamte ausstehende Kreditforderung. Vor Abschluss des Darlehensvertrages werden von der Bank Sicherheiten geprüft und in den Vertrag eingebracht.</p>
<p>Bei Kreditausfall kann, wenn nicht die gesamte, dann die teilweise Forderung durch Verwertung von Sicherheiten gerettet werden. Auch kann es erfreulicherweise passieren, dass die Zahlungsfähigkeit wieder vom Schuldner zurück gewonnen wird.</p>
<blockquote><p>Verlustquote = 1 &#8211; Verwertungsrate</p></blockquote>
<p>Die Verwertungsrate (engl. Recovery Rate) ist der prozentuale Anteil eines Kreditvolumens, welcher durch Verwertung von Sicherheiten übrig bleibt. Idealerweise bleibt die Verlustquote gleich null. Da die anzunehmende Verlustquote jedoch &#8211; abhängig von dem Kreditvolumen, den Sicherheiten und dem Kreditzweck &#8211; nicht immer bei null liegen kann, nimmt die Verlustquote bzw. die Verwertungsrate Einfluss auf die Kreditkonditionen.</p>
<h3>Berechnung des tatsächlichen Verlustes</h3>
<p>Höhe des <strong>Kreditausfall</strong>s, beschränkt auf das haftende Kapital zum Zeitpunkt des Verzuges</p>
<p>- Erlöse aus materiellen Sicherheiten</p>
<p>- Erlöse aus nicht-materiellen Sicherheiten</p>
<p>- Insolvenzdividende</p>
<p>- Sonstige Tilgungseingänge</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">= Kapitalverlust</span></p>
<p>+ Zinskosten</p>
<p>+ Abwicklungskosten (Gebühren etc.)</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">= Ökonomischer Verlust</span></strong></p>
<p>Der Kapitalverlust fällt nach Verwertung der vertraglich zugesicherten materiellen/immateriellen Sicherheiten niedriger aus, als der eigentliche Kreditausfall.</p>
<p>Bei Insolvenz eines Unternehmens kann auch die Insolvenzdividende (auch: Konkursdividende, Konkursquote) hinzu kommen. Sie ist ein Prozentsatz auf die Forderung der Gläubiger, welcher bei Abwicklung der Insolvenz durch den Konkursverwalter festgelegt wird. Da der Fiskus ein (bestrittenes) Vorzugsrecht hat, fällt diese Dividende jedoch oft weg.</p>
<h3>Unternehmensrating</h3>
<p>Unter Unternehmensrating ist die Einschätzung der Wahrscheinlichkeit eines Kreditausfalls (Probability of Default) zu verstehen.</p>
<p>Ein Ansatz des Unternehmensrating ist der interne Rating-Ansatz (IRB &#8211; <strong>I</strong>nternal <strong>R</strong>atings <strong>B</strong>ased Approach), nach dem Basler Ausschuss für Bankaufsicht (2003b). Nach dem IRB-Ansatz wird die notwendige Eigenmittelhinterlegung für Staaten, Kreditinstitute und Unternehmen durch ein internes Rating festgelegt. Staaten, Kreditinstitute und sonstige Unternehmen werden dabei grundsätzlich gleichbehandelt, kleinere Unterschiede ergeben sich aus unterschiedlichen Ober- und Untergrenzen für einige Kennzahlen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Es gibt zwei IRB-Ansätze:</span></p>
<p>Der <strong>Basisansatz</strong> ist günstiger und damit insbesondere für kleine Banken interessant, da hier mit Vorgaben für Unternehmen und Branchen von Aufsichtsbehörden gearbeitet wird. Die Untersuchung ist daher größtenteils ein Soll-/Ist-Vergleich.</p>
<p>Der <strong>fortgeschrittene IRB-Ansatz</strong> ist aufwändiger und für größere Banken geeignet, welche jedoch bereits vor Basel II schon interne Rating-Methoden verwendeten.</p>
<table border="1" width="656" height="222">
<tbody>
<tr>
<th colspan="2">Risikokomponente</th>
<th colspan="2">IRB Ansatz</th>
</tr>
<tr>
<th>Deutsch</th>
<th>Englisch</th>
<th>Basis</th>
<th>Fortgeschritten</th>
</tr>
<tr>
<td>Ausfallwahrscheinlichkeit (für ein Jahr)</td>
<td>Probability of Default (<strong>PD</strong>)</td>
<td>Einschätzung durch Bank</td>
<td>Einschätzung durch Bank</td>
</tr>
<tr>
<td>Restforderungshöhe (bei Ausfall erwartet)</td>
<td>Exposure at Default (<strong>EAD</strong>)</td>
<td>Vorgabe des Ausschusses</td>
<td>Einschätzung durch Bank</td>
</tr>
<tr>
<td>Verlustquote bei Ausfall</td>
<td>Loss Given Default (<strong>LGD</strong>)</td>
<td>Vorgabe des Ausschusses</td>
<td>Einschätzung durch Bank</td>
</tr>
<tr>
<td>Effektive Restlaufzeit</td>
<td>Maturity (<strong>M</strong>)</td>
<td>Vorgabe des Ausschusses oder Einschätzung der Bank<br />
(kreditabhängig)</td>
<td>Einschätzung durch Bank</td>
</tr>
<tr>
<td>Jahresumsatz</td>
<td>Sales (<strong>S</strong>)</td>
<td>Umsatz des Unternehmens</td>
<td>Umsatz des Unternehmens</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die Ausfallwahrscheinlichkeit (PD) wird immer bankenintern bestimmt und befasst sich insbesondere mit einer möglichen Insolvenz des Kreditnehmers. Die Einschätzung einer Bank erfolgt dabei auf Basis unternehmensinterner und -externer Daten. Die Ausfallwahrscheinlichkeit wird eingeschätzt, durch Betrachtung des Unternehmens (Kennzahlen, Unternehmensmodell) und der Branche.</p>
<p>Zudem gibt es noch den IRB-Retail-Ansatz für Privatpersonen und Unternehmen mit einem Umsatz kleiner als eine Million Euro.</p>
<h3>Was bedeutet das Rating für die Unternehmen?</h3>
<p>Jedes Unternehmen benötigt Liquidität, welche über Eigenkapital (Gesellschafter, Aktien usw.) eingeholt oder in Form von Fremdkapital als Bankkredit (verschiedenste Formen) zur Verfügung gestellt werden kann. Die Unternehmen werden von außen bewertet, eine negative Bewertung ist ein Wettbewerbsnachteil. Die Unternehmen können dieses Rating daher nicht ignorieren, sondern müssen möglichst gut abschneiden. Durch präventive Strategien zur Beeinflussung des Ratingergebnisses ist langfristig die Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten.</p>
<p>Schneiden Unternehmen im Rating schlecht ab, bekommen diese Unternehmen keine Kredite zu günstigen Konditionen mehr. Besteht laut Rating ein hohes Ausfallrisiko, ist ein &#8220;Risikozuschlag&#8221; unausweichlich. Zudem ist auch der Kreditrahmen (= die Kredithöhe) eingeschränkt.</p>
<p>Basel II und III standen (und stehen immer noch) in Kritik, mittelständische Unternehmen zu stark zu benachteiligen. Mittelständische Unternhemen sind selten gut mit Eigenmitteln ausgestattet. Durch das sogenannte &#8220;KMU-Paket&#8221; &#8211; im Rahmen der Konsultationsprozesse zu Basel II &#8211; werden insbesondere Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 50 und 5 Mio. Euro entlastet, indem eine Größenanpassung der Risikogewichtungsfunktion geschieht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Buchempfehlung &#8211; BWL &amp; VWL</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/buchempfehlung-bwl-vwl/</link>
		<comments>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/buchempfehlung-bwl-vwl/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 19:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine BWL]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeine VWL]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/?p=1110</guid>
		<description><![CDATA[Grundvoraussetzung für das Absolvieren der Studiengänge zum Wirtschaftsingenieur und Wirtschaftsinformatiker ist ein fundiertes Wissen über die Betriebswirtschaftlehre (BWL) und zumindes ein Grundwissen über die Volkswirtschaftslehre (VWL). www.der-wirtschaftsingenieur.de möchte jeweils ein Buch über die allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Grundvoraussetzung für das Absolvieren der Studiengänge zum Wirtschaftsingenieur und Wirtschaftsinformatiker ist ein fundiertes Wissen über die <strong>Betriebswirtschaftlehre</strong> (BWL) und zumindes ein Grundwissen über die <strong>Volkswirtschaftslehre</strong> (VWL).</p>
<p>www.der-wirtschaftsingenieur.de möchte jeweils ein Buch über die <strong>allgemeine Betriebswirtschaftslehre</strong> und <strong>Volkswirtschaftslehre</strong>.</p>
<p><center></p>
<table>
<tr>
<td>
<iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=isnochinarbei-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3867074755&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=818187&#038;bc1=FFFFFF&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr&#038;npa=1" " style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>
</td>
<td>
<iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=isnochinarbei-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3812006464&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=7A7A81&#038;bc1=FFFFFF&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr&#038;npa=1" " style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>
</td>
</tr>
</table>
<p></center></p>
<p>Für <strong>weiterführende Kenntnisse </strong>und komplexeres Wissen über s<strong>tatistische Methoden in der VWL und BWL</strong> kann dieses Buch empfohlen werden:</p>
<p><center><br />
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</center></p>
<p><br /><br />
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		</item>
		<item>
		<title>Magisches Viereck</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/magisches-viereck/</link>
		<comments>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/magisches-viereck/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 19:06:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine VWL]]></category>
		<category><![CDATA[VWL]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/2008/04/01/magisches-viereck/</guid>
		<description><![CDATA[Das wirtschaftliche Oberziel in der sozialen Marktwirtschaft ist fixiert auf ein gesamtwirtschaftliches Gleichgewicht. Um dieses Ziel zu erreichen, werden verschiedene Unterziele definiert, die vier wichtigsten werden gemeinsam oft als &#8220;Magisches Viereck&#8221; bezeichnet. &#8220;Magisch&#8221;, weil die Unterziele teilweise gegeneinander konkurrierende Ziele sind. Unterziele des Magischen Vierecks: Preisniveaustabilität: Die In-/Deflation soll möglichst eingegrenzt werden, so dass nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das wirtschaftliche Oberziel in der sozialen Marktwirtschaft ist fixiert auf ein <strong>gesamtwirtschaftliches Gleichgewicht</strong>. Um dieses Ziel zu erreichen, werden verschiedene Unterziele definiert, die vier wichtigsten werden gemeinsam oft als &#8220;Magisches Viereck&#8221; bezeichnet. &#8220;Magisch&#8221;, weil die Unterziele teilweise gegeneinander konkurrierende Ziele sind.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/magisches_viereck.PNG" alt="magisches Viereck" width="605" height="285" /></p>
<p>Unterziele des Magischen Vierecks:</p>
<ul>
<li><strong>Preisniveaustabilität:</strong><br />
Die In-/Deflation soll möglichst eingegrenzt werden, so dass nur für die Wirtschaft &#8220;gesunde&#8221; Preisschwankungen eintreten. Einfluss nehmen, auf die Preisniveaustabilität, kann der Staat durch die eigenen Staatsausgaben, der Fiskalpolitik sowie die Steuerung von Mindestreserven der Banken und Anpassungen des Leitzinses durch die Institution der Zentralbank.<br />
Überwacht wird das Preisniveau z.B. mit dem Warenkorb-Verfahren.</li>
<li><strong>Stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum</strong>:<br />
Der Markt soll sich möglichst nicht überhitzen, das Wirtschaftswachstum jedoch auch nicht stagnieren oder in die Rezession verfallen.<br />
Bemessen wird das Wirtschaftswachstum vor allem am Bruttoinlandsprodukt.</li>
<li><strong>Hoher Beschäftigungsstand</strong>:<br />
Ein hoher Beschäftigungsstand sichert die Wirtschaftskraft, die Finanzierung des Sozial(versicherungs)systems und den sozialen Frieden in der Bevölkerung.<br />
Es gibt verschiedene Kennzahlen (u.a. die Arbeitslosenquote), mit welchen der Beschäftigungstand eingeschätzt werden kann.</li>
<li><strong>Außenwirtschaftliches Gleichgewicht</strong>:<br />
Einseitige Abhängigkeiten gegenüber dem Ausland sind zu vermeiden. Der Export soll gefördert werden.<br />
Einer der Indikatoren für die Einschätzung des außenwirtschaftlichen Gleichgewichts ist die Außenbeitragsquote.</li>
</ul>
<h3><strong> Magisches Sechseck</strong></h3>
<p>Oft ist auch vom &#8220;Magischen Sechseck&#8221; die Rede. Dieses ist das Magische Viereck, erweitert um die folgenden Aspekte:</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<ul>
<li><!--[if gte vml 1]><v:shapetype id="_x0000_t202"  coordsize="21600,21600" o:spt="202" path="m0,0l0,21600,21600,21600,21600,0xe"> <v:stroke joinstyle="miter" /> <v:path gradientshapeok="t" o:connecttype="rect" /> </v:shapetype><v:shape id="_x0000_s1026" type="#_x0000_t202" style="position:absolute;  margin-left:115.5pt;margin-top:3.5pt;width:2in;height:27pt;z-index:-1" mce_style="position:absolute;  margin-left:115.5pt;margin-top:3.5pt;width:2in;height:27pt;z-index:-1"  wrapcoords="0 0 21600 0 21600 21600 0 21600 0 0" filled="f" stroked="f"> <v:textbox style="mso-next-textbox:#_x0000_s1026" mce_style="mso-next-textbox:#_x0000_s1026"> <![if !mso]><br />
<table cellpadding=0 cellspacing=0 width="100%">
<tr>
<td><![endif]></p>
<div>
<p class=MsoNormal><i>magisches Sechseck</i></p>
</div>
<p><![if !mso]></td>
</tr>
</table>
<p><![endif]></v:textbox> <w:wrap type="tight" /> </v:shape><![endif]--><!--[if !vml]-->Soziale Gerechtigkeit bzw. gerechte Verteilung</li>
</ul>
<ul>
<li>Umweltschutz</li>
</ul>
<p>Insbesondere diese zwei erweiternde Punkte stehen im Konflikt mit den Unterzielen des Magischen Vierecks.</p>
<p>Volkswirtschaftler stehen dem Magischen Sechseck (und anderen Erweiterungen) oft kritisch gegenüber.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Produktionsfaktoren</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/produktionsfaktoren-2/</link>
		<comments>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/produktionsfaktoren-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 09:19:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine VWL]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://85.214.110.73/wtblog/index.php/2008/02/07/produktionsfaktoren-2/</guid>
		<description><![CDATA[Produktionsfaktoren (Produktionsmittel) im Sinne der VWL Arbeit (Arbeitskräftepotenzial einer Wirtschaftsgesellschaft, einschließlich der in der Arbeitskraft steckenden Potenziale an Wissen und Fähigkeiten) Boden (die für die Produktion verwendete Bodenfläche einschließlich der von der Natur bzw. Umwelt abgegebenen Nutzungen) Kapital (umfasst die produzierten Produktionsmittel, Werkzeuge, Maschinen, Gebäude, Anlagen und Infrastruktur in Form von Verkehrs- und Kommunikationswege), ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Produktionsfaktoren</strong> (Produktionsmittel) im Sinne der VWL</p>
<ul>
<li><strong>Arbeit</strong> (Arbeitskräftepotenzial      einer Wirtschaftsgesellschaft, einschließlich der in der Arbeitskraft steckenden      Potenziale an Wissen und Fähigkeiten)</li>
</ul>
<ul>
<li> <strong>Boden</strong> (die für die Produktion      verwendete Bodenfläche einschließlich der von der Natur bzw. Umwelt      abgegebenen Nutzungen)</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Kapital</strong> (umfasst die produzierten Produktionsmittel, Werkzeuge, Maschinen, Gebäude, Anlagen und Infrastruktur in Form von Verkehrs- und Kommunikationswege), ist als Realkapital zu sehen nicht als Geldsumme</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Opportunitätskosten</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/opportunitatskosten/</link>
		<comments>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/opportunitatskosten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 21:27:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine BWL]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeine VWL]]></category>
		<category><![CDATA[VWL]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/2008/02/06/opportunitatskosten/</guid>
		<description><![CDATA[Opportunität = Gelegenheit Opportunitätskosten sind entgangene Erlöse, die nur dann entstanden wären, wenn vorhandene Gelegenheiten zur Nutzung von Ressourcen wahrgenommen worden wären. Im Klartext sind es Gewinnverluste, also Gewinne aus nicht durchgeführten Geschäften.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Opportunität = Gelegenheit</p>
<p>Opportunitätskosten sind entgangene Erlöse, die nur dann entstanden wären, wenn vorhandene Gelegenheiten zur Nutzung von Ressourcen wahrgenommen worden wären.</p>
<p>Im Klartext sind es Gewinnverluste, also Gewinne aus nicht durchgeführten Geschäften.</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Komparative Kosten</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/komparative-kosten/</link>
		<comments>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/komparative-kosten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 21:22:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine BWL]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeine VWL]]></category>
		<category><![CDATA[VWL]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/2008/02/06/komparative-kosten/</guid>
		<description><![CDATA[Komperative Kosten sind das Verhältnis der Produktionskosten zweier Güter zueinander. Komperative Kosten sind ein wichtiger Aspekt der Thematik Arbeitsteilung. Eine Arbeitskraft oder ein Unternehmen (oder gar eine Volkswirtschaft) kann nicht mehrere Güter parallel mit gleicher Qualität und in gleicher Quantität herstellen. Es müssen dabei immer Kompromisse eingegangen werden. Die obige Grafik zeigt einen Fall, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Komperative Kosten sind das Verhältnis der Produktionskosten zweier Güter zueinander. Komperative Kosten sind ein wichtiger Aspekt der Thematik Arbeitsteilung.</p>
<p>Eine Arbeitskraft oder ein Unternehmen (oder gar eine Volkswirtschaft) kann nicht mehrere Güter parallel mit gleicher Qualität und in gleicher Quantität herstellen. Es müssen dabei immer Kompromisse eingegangen werden.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/wirtschaft/komparativeKosten.PNG" alt="komperative Kosten" /><span id="more-25"></span></p>
<p>Die obige Grafik zeigt einen Fall, dass eine Wirtschaftseinheit eine Ware A und/oder eine Ware B herstellen kann, zwischen der Ware A und B besteht ein produktionsrelevantes Verhältnis. Die Wirtschaftseinheit kann entweder nur die Ware B herstellen oder die Ware A oder beide Waren. Werden beide Waren hergestellt, muss ein Kompromiss eingegangen werden, denn die Wirtschaftseinheit kann so weniger A Waren herstellen, wenn sie zugleich auch B Waren herstellt.</p>
<p>Der Komparative Kostenfaktor ist nun gegeben, wenn es aus wirtschaftlicher Sicht ratsamer ist, nur eine Ware herzustellen, nämlich diejenige, mit der sich im Bezug auf die herstellbare Menge der höchste monetäre Wert erwirtschaften lässt. Die andere Ware kann dann von anderen Wirtschaftseinheiten eingekauft werden, welche jene Ware am günstigsten produzieren kann.</p>
<p>Ein Kompromiss einzugehen, also beide Waren zu produzieren,  ist nur dann ratsam, wenn die Ware mit dem komparativen Kostenvorteil nicht einzukaufen oder ein Monopol einnehmbar ist.<br /><br />
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