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	<title>www.der-wirtschaftsingenieur.de &#187; Allgemeine BWL</title>
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	<description>Portal für Wirtschaftsingenieure</description>
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		<title>Aufstand gegen die Massenproduktion &#8211; Buchempfehlung</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 21:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeine BWL]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeine VWL]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Welt ist im Wandel &#8211; Während die aufstrebenden Schwellenländer ihre Massenproduktion expandieren, um ihre Bevölkerung von der Unterversorgung in eine Wohlstandsgesellschaft bringen zu können, entdecken entwickelte Industrieländer einen neuen Trend: Back to the roots. Der Trend geht weg von Massenware hin zu individuellen Produkten, zu personalisierten Produkten und zu Produkten mit Charakter. Das Buch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt ist im Wandel &#8211; Während die aufstrebenden Schwellenländer ihre Massenproduktion expandieren, um ihre Bevölkerung von der Unterversorgung in eine Wohlstandsgesellschaft bringen zu können, entdecken entwickelte Industrieländer einen neuen Trend: Back to the roots. Der Trend geht <strong>weg von Massenware hin zu individuellen Produkten</strong>, zu personalisierten Produkten und zu Produkten mit Charakter.</p>
<p>Das Buch <em>Marke Eigenbau</em> von Holm Friebe und Thomas Ramge geht auf genau diesen Trend ein und behandelt ihn nicht nur aus Kunden-, sondern auch aus Unternehmersicht.</p>
<p><center><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/offer-listing/3593386755/ref=as_li_tf_il?ie=UTF8&#038;tag=isnochinarbei-21&#038;linkCode=am2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3593386755"><img border="0" src="http://ws.assoc-amazon.de/widgets/q?_encoding=UTF8&#038;Format=_SL160_&#038;ASIN=3593386755&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=AsinImage&#038;WS=1&#038;tag=isnochinarbei-21&#038;ServiceVersion=20070822" ></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=isnochinarbei-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3593386755" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
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</center><br />
<span id="more-2553"></span><br />
Vom eigenen Nahrungsmittelanbau im Garten über Eigenentwicklung von Produkten bis hin zur <a title="Kundenindividuelle Produktion" href="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/kundenindividuelle-massenproduktion/">kundenindividuellen Produktion</a> &#8211; Das Spektrum ist sehr breit und bietet viel Potenzial. Das Buch greift dabei die Wirtschaftsgeschichte ab der frühen Industrialisierung auf und geht auf deren Trends ein. Es wurde gut recherchiert und wissenschaftlich fundiert geschrieben, ist jedoch kein Lehrbuch sondern hat dezent unterhaltenden Aufklärungscharakter.  Das Buch ist chancenorientiert und eine sehr gute Inspiration für unternehmerisch denkende Menschen. Es werden viele Fallbeispiele beschrieben, welche die Phantasie anregen und für <strong>ideensuchende Jungunternehmer</strong> inspirierend sein können.</p>
<p><strong>Fazit</strong>: Ein Buch mit großer Empfehlung für Jungunternehmer, Studenten (nicht nur der Wirtschaftslehre) und alle Anderen, die sich für eine mögliche <strong>Wirtschaft 3.0</strong> begeistern könnten.</p>
<p><br /><br />
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]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Operative und strategische Betriebswirtschaft</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/operative-und-strategische-betriebswirtschaft/</link>
		<comments>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/operative-und-strategische-betriebswirtschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 21:10:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeine BWL]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/?p=2243</guid>
		<description><![CDATA[In der Betriebswirtschaft wird die Handlungsfähigkeit nach zeitlichem Rahmen und damit nach Bedeutung der Aufgaben unterschieden. Die Betriebswirtschaft kennt für ihre Bereiche operative und strategische Handlungsspielräume. Kurz-/Mittelfristige Betrachtung Mittel-/Langfristige Betrachtung Bereich Abteilung Beispiel-Aufgaben Abteilung Beispiel-Aufgaben Einkauf Operativer Einkauf Bestellungen, Lieferkontrolle Strategischer Einkauf Lieferantenmanagement, Schaffung Kostentransparenz, Findung von Kostensenkungspotenzialen Controlling Operatives Controlling Kennzahlen, Budgetierung, Cash Flow, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der <strong>Betriebswirtschaft </strong>wird die Handlungsfähigkeit nach zeitlichem Rahmen und damit nach Bedeutung der Aufgaben unterschieden.</p>
<p>Die Betriebswirtschaft kennt für ihre Bereiche <strong>operative </strong>und <strong>strategische Handlungsspielräume</strong>.<span id="more-2243"></span></p>
<table border="1">
<tbody>
<tr>
<th></th>
<th colspan="2">Kurz-/Mittelfristige Betrachtung</th>
<th colspan="2">Mittel-/Langfristige Betrachtung</th>
</tr>
<tr>
<th>Bereich</th>
<th>Abteilung</th>
<th>Beispiel-Aufgaben</th>
<th>Abteilung</th>
<th>Beispiel-Aufgaben</th>
</tr>
<tr>
<td><strong>Einkauf</strong></td>
<td>Operativer Einkauf</td>
<td>Bestellungen, Lieferkontrolle</td>
<td>Strategischer Einkauf</td>
<td>Lieferantenmanagement, Schaffung Kostentransparenz, Findung von Kostensenkungspotenzialen</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Controlling</strong></td>
<td>Operatives Controlling</td>
<td>Kennzahlen, Budgetierung, Cash Flow, Rentabilitätsrechnung</td>
<td>Strategisches Controlling</td>
<td>Marktanalyse, Unternehmensanalyse, Blickpunkt: Shareholder Value</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Logistik</strong></td>
<td>Operative Logistik</td>
<td>Lieferwegverfolgung</td>
<td>Strategische Logistik</td>
<td>Lieferweg-Optimierung, Liefermittel-Optimierung</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Verkauf</strong></td>
<td>Vertrieb</td>
<td>Kundenansprache, Verkäufe abwickeln, Kundensupport</td>
<td>Marketing</td>
<td>Langfristige Umsatzentwicklung, Corporate Identity, Management von Werbemitteln/Werbeträger</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die Unterscheidung erfolgt bei Großunternehmen in eigenen Abteilungen. Konzerne haben in der Regel noch eine viel feinere Unterscheidung, beispielsweise wird die operative Logistik nochmals unterschieden und in (Unter-)Abteilungen gekapselt, beispielsweise in Lieferkontrolle, Qualitätssicherung im Eingang/Ausgang und der Lagerbestandskontrolle.</p>
<p>Mittelständische Unternehmen sind hingegen häufig gröber gegliedert, der Verkauf als eine Abteilung befasst sich sowohl mit den täglichen Verkäufen als auch mit Marketingstrategien.</p>
<p><br /><br />
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<h3>Operative Betriebswirtschaft</h3>
<p>Ein Unternehmen ist täglich mit plötzlich auftretenden Problemen konfrontiert, welche, in operative Aufgaben gepackt, täglich erkannt und gelöst werden müssen. Beispielsweise müssen im Controlling Budgets festgelegt und Kennzahlen aktualisiert werden, im Einkauf müssen Bestellungen und Bestellprognosen (Forecast) an die Lieferanten geschickt werden und es müssen Verkäufe und sonstige Verträge im Vertrieb abgewickelt werden. Auch das externe Rechnungswesen ist operativ geprägt.</p>
<p>Dieser operative Handlungsspielraum reicht bis in den mittelfristigen Planungszeitbereich bis 2 Jahre, die meisten dieser Tätigkeiten betrachten jedoch nicht mehr als drei Monate.</p>
<p>Herausforderungen in der operativen Betriebswirtschaft:  Kurzfristige Ziele &#8211; welche größtenteils aus plötzlichen Problemen resultieren &#8211; müssen kurzfristig gelöst werden. Hier ist oft Flexibilität gefordert.</p>
<h3>Strategische Betriebswirtschaft</h3>
<p>Die strategische Betriebswirtschaft dient der langfristigen Existenzsicherung des Unternehmens. Strategisches Controlling befasst sich beispielsweise mit dem Umfeld des Unternehmens, den Märkten und Wettbewerbern. Es werden Chancen und Risiken im Umfeld sowie Stärken und Schwächen des Unternehmens betrachtet und gegeneinander abgewogen und daraus Strategien abgeleitet.<br />
Strategische Einkäufer befassen sich mit Lieferantenmanagement (Suche nach neuen Lieferanten, Lieferantenbewertung, Verhandlung von Rahmenverträgen und der Betrachtung einzukaufender Güter und eingesetzter Logistik hinsichtlich Kostenreduzierung).<br />
Der Verkauf ist grundlegend gespalten. Zwar befasst sich auch der Vertrieb mit langfristigen Prognosen, die strategische Komponente des Vertriebs liegt jedoch vor allem im Marketing.</p>
<p>Herausforderungen in der strategischen Betriebswirtschaft: Langfristige Planung ist notwendig, jedoch schwierig, da Informationen für die Zukunft nicht alle zuverlässig und vollständig vorliegen. Die strategische Planung basiert daher zu großen Teilen auf Schätzungen, welche so gut wie möglich sein müssen.</p>
<h3>Gegenüberstellung und Abgrenzung</h3>
<p>Zeitlich grenzt sich die operative Betriebswirtschaft recht gut, jedoch mit Überschneidungsbereich in der mittelfristigen Planung, von der strategischen Betriebswirtschaft ab.</p>
<p><a title="Operativer und strategischer Betrachtungszeitraum " href="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/wirtschaft/operative-strategische-planung.png"><img class="alignnone" title="Operative und strategische Planung in der Betriebswirtschaftslehre - Untererscheidung nach Betrachtungszeitraum" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/wirtschaft/operative-strategische-planung.png" alt="" width="670" height="125" /></a></p>
<p>Operative Aufgaben sind nicht mit strategischen Aufgaben gleichgestellt, denn strategische Aufgaben geben die Richtung vor, betrachten die Chancen und Risiken, Stärken und Schwächen, leiten daraus neue Regeln ab. Diese Regeln betreffen die operativen Bereiche direkt, wenn auch oftmals mit Verzögerung.</p>
<p>Der operative Bereich ist geprägt von ausführenden Tätigkeiten, der strategische Bereich hat eher analytischen, aber auch politischen Charakter.</p>
<h3>Herausforderungen bei der Prioritätensetzung</h3>
<p>Unternehmen müssen den Aufgaben bei gegebenen Ressourcen (dazu zählen auch Mitarbeiter!) angemessene Prioritäten geben.</p>
<p><a title="Operativer und strategischer Handlungsspielraum" href="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/wirtschaft/operativer-strategischer-handlungsspielraum.png"><img class="alignnone" title="Operativer und strategischer Handlungsspielraum in der Betriebswirtschaft" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/wirtschaft/operativer-strategischer-handlungsspielraum.png" alt="" width="674" height="218" /></a></p>
<p>Wenn 10 Mitarbeiter dem Einkauf zur Verfügung stehen, wie viele Einkäufer sollen operative Aufgaben übernehmen und wie viele sollen sich strategischen Aufgaben widmen?</p>
<p>Hier gibt es kein Patentrezept. Ein typischer Fehler ist jedoch, den strategischen Aufgaben zu wenig Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Auch hat es sich als sehr schlechte Wahl herausgestellt, wenn dieselben Personen sich sowohl operativen als auch strategischen Aufgaben zuwenden müssen.</p>
<p>Operative Aufgaben sind für das tägliche Überleben des Unternehmens wichtig. Ohne Buchhaltung, täglichen Bestellungen, der Lieferannahme, dem Verkauf sowie dem funktionierenden Lieferausgang kann kein Unternehmen überleben, nicht mal kurzfristig.</p>
<p>Strategische Aufgaben müssen aber auch ernst genommen werden, damit sich das Unternehmen weiter entwickelt, eingeschlagene Richtungen im Kontext der Branche hinterfragt werden und sich das Unternehmen nicht an einer Richtung &#8220;klammert&#8221;. Nur so kann die Wettbewerbsfähigkeit und somit die Existenz langfristig gewährleistet werden.</p>
<blockquote><p>Ohne operative Betriebswirtschaft überleben wir dieses Jahr nicht mehr, ohne strategische Betriebswirtschaft die nächsten 5 Jahre nicht.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Buchempfehlung &#8211; BWL &amp; VWL</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/buchempfehlung-bwl-vwl/</link>
		<comments>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/buchempfehlung-bwl-vwl/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 19:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine BWL]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeine VWL]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/?p=1110</guid>
		<description><![CDATA[Grundvoraussetzung für das Absolvieren der Studiengänge zum Wirtschaftsingenieur und Wirtschaftsinformatiker ist ein fundiertes Wissen über die Betriebswirtschaftlehre (BWL) und zumindes ein Grundwissen über die Volkswirtschaftslehre (VWL). www.der-wirtschaftsingenieur.de möchte jeweils ein Buch über die allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Grundvoraussetzung für das Absolvieren der Studiengänge zum Wirtschaftsingenieur und Wirtschaftsinformatiker ist ein fundiertes Wissen über die <strong>Betriebswirtschaftlehre</strong> (BWL) und zumindes ein Grundwissen über die <strong>Volkswirtschaftslehre</strong> (VWL).</p>
<p>www.der-wirtschaftsingenieur.de möchte jeweils ein Buch über die <strong>allgemeine Betriebswirtschaftslehre</strong> und <strong>Volkswirtschaftslehre</strong>.</p>
<p><center></p>
<table>
<tr>
<td>
<iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=isnochinarbei-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3867074755&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=818187&#038;bc1=FFFFFF&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr&#038;npa=1" " style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>
</td>
<td>
<iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=isnochinarbei-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3812006464&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=7A7A81&#038;bc1=FFFFFF&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr&#038;npa=1" " style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>
</td>
</tr>
</table>
<p></center></p>
<p>Für <strong>weiterführende Kenntnisse </strong>und komplexeres Wissen über s<strong>tatistische Methoden in der VWL und BWL</strong> kann dieses Buch empfohlen werden:</p>
<p><center><br />
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</center></p>
<p><br /><br />
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		</item>
		<item>
		<title>Betriebswirtschaftliche Kennzahlen</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/kennzahlen/</link>
		<comments>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/kennzahlen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Oct 2008 23:25:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine BWL]]></category>
		<category><![CDATA[Internes Rechnungswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Kennzahlen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/2008/02/07/kennzahlen/</guid>
		<description><![CDATA[Betriebswirtschaftliche Kennzahlen dienen dem Vergleich von Geschäftprozessen untereinander oder im zeitlichen oder situationsbezogenem Kontext. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen dienen der Messbarmachung und Kontrolle von Geschäftsprozessen um diese verbessern zu können. Die wichtigsten/häufigsten Kennzahlen sind neben einigen anderen die, welche sich auf folgende Aspekte beziehen: Produktivität Wirtschaftlichkeit Rentabilität Liquidität Produktivität und Wirtschaftlichkeit Die Produktivität ist das Verhältnis zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Betriebswirtschaftliche Kennzahlen dienen dem Vergleich von Geschäftprozessen untereinander oder im zeitlichen oder situationsbezogenem Kontext.<br />
Betriebswirtschaftliche Kennzahlen dienen der Messbarmachung und Kontrolle von Geschäftsprozessen um diese verbessern zu können.</p>
<p>Die wichtigsten/häufigsten Kennzahlen sind neben einigen anderen die, welche sich auf folgende Aspekte beziehen:</p>
<ul>
<li>Produktivität</li>
<li>Wirtschaftlichkeit</li>
<li>Rentabilität</li>
<li>Liquidität</li>
</ul>
<p><span id="more-28"></span></p>
<h3><strong>Produktivität und Wirtschaftlichkeit</strong></h3>
<p>Die Produktivität ist das Verhältnis zwischen Ausstoß (output) zum Einsatz (input) eines Betriebes.</p>
<blockquote><p>P = Produktivität (Output / Input)</p></blockquote>
<p>Die Wirtschaftlichkeit bezeichnet das Verhältnis zwischen Ertrag und Aufwand.</p>
<blockquote><p>W = Wirtschaftlichkeit (Ertrag / Aufwand)</p></blockquote>
<p><img src="http://85.214.110.73/wtblog/bilder/wp.JPG" alt="" width="236" height="178" /></p>
<p>Die Wirtschaftlichkeit wird auch durch den Vergleich von Ist- und Sollkosten, also dem Vergleich zwischen den tatsächlich verursachten Kosten und den ursprünglich eingeplanten Kosten.</p>
<p>Auch ein zeitlicher Vergleich einer Position, z. B. den Kosten vor einem Jahr und den aktuellen Kostenbeträgen, kann als Ermittlungsmethode der Wirtschaftlichkeit herangezogen werden.</p>
<h3><strong>Rentabilität</strong></h3>
<p>Die Rentabilität befasst sich mit dem erwirtschaften Gewinn und dem eingebrachten Kapital oder Umsatz.<br />
Die Kapitalrentabilität benennt, wie effektiv sich das Kapital in Gewinn umsetzt, d.h. wie rentabel das Kapital mit der umgesetzten Arbeit ist. Die Umsatzrentabilität ist der Gewinn in Relation zum erzielten Umsatz.</p>
<blockquote><p>EK-R = <strong>Eigenkapitalrentabilität</strong> (Gewinn im Verhältnis zum Eigenkapital)</p></blockquote>
<blockquote><p>FK-R = <strong>Fremdkapitalrentabilität</strong> (Zinsaufwand im Verhältnis zum Fremdkapital)</p></blockquote>
<blockquote><p>GK-R = <strong>Gesamtkapitalrentabilität</strong> ( Zinsaufwand + Gewinn im Verhältnis zum Gesamtkapital)</p></blockquote>
<blockquote><p>U-R = <strong>Umsatzrentabilität</strong> (Gewinn im Verhältnis zum Umsatz)</p></blockquote>
<p><img src="http://85.214.110.73/wtblog/bilder/rentabilitaet.JPG" alt="" /></p>
<h3><strong>Liquidität</strong></h3>
<p>Die Liquidität ist eine sehr entscheidende Kennzahl für ein Unternehmen. Ist die Liquidität nicht mehr dauerhaft gewährleistet, läuft das Unternehmen Gefahr in die Insolvenz zu geraten.</p>
<p>Es stellt sich mit der Ermittlung der Liquidität &#8220;Können alle kurzfristigen Verbindlichkeiten spontan beglichen werden?&#8221;.</p>
<p>Die Liquidität bezeichnet die Zahlungsfähigkeit. Die Zahlungsunfähigkeit kann trotz guter Kennzahlen der Wirtschaftlichkeit und Rentabilität gefährdet sein, wenn das Unternehmen zwar formal eine gute Auftragslage macht und hohe Gewinne erwirtschaftet, die Forderungen des Unternehmens aber nicht von den Gläubigern beglichen werden.</p>
<blockquote><p>1.L = Liquidität 1. Grades (Liquide Mittel: Geldvermögen &#8211; Forderungen)</p></blockquote>
<blockquote><p>2.L = Liquidität 2. Grades (Geldvermögen: Umlaufvermögen &#8211; Vorräte)</p></blockquote>
<blockquote><p>3.L = Liquidität 3. Grades ( Umlaufvermögen: Geldvermögen + Vorräte)</p></blockquote>
<p><img src="http://85.214.110.73/wtblog/bilder/liquiditaet.JPG" alt="" width="479" height="322" /><br /><br />
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</script></center></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/kennzahlen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Personalcontrolling (HR-Controlling)</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/personalcontrolling-hr-controlling/</link>
		<comments>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/personalcontrolling-hr-controlling/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 16:32:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine BWL]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitswissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/?p=143</guid>
		<description><![CDATA[Personalcontrolling (auch Human Ressource Controlling, kurz: HR-Controlling) ist der Hauptfunktionsbereich des Personalmanagements, eine Querschnittsfunktion zur Analyse, Planung, Steuerung und Kontrolle der Personalwirtschaft. Personalcontrolling wird auch als Informationssammelwerk für personalwirtschaftlich relevante Daten unter Hinzunahme von Methoden zur Datenauswertung verstanden. Es soll eine weitmöglichste Transparenz der Wertschöpfungsprozesse erreicht werden. Als Querschnittsfunktion interagiert Personalcontrolling mit den Fachgebieten: Personalmarketing [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Personalcontrolling</strong> (auch <strong>Human Ressource Controlling</strong>, kurz: <strong>HR-Controlling</strong>) ist der Hauptfunktionsbereich des Personalmanagements, eine Querschnittsfunktion zur Analyse, Planung, Steuerung und Kontrolle der Personalwirtschaft. Personalcontrolling wird auch als Informationssammelwerk für personalwirtschaftlich relevante Daten unter Hinzunahme von Methoden zur Datenauswertung verstanden. Es soll eine weitmöglichste Transparenz der Wertschöpfungsprozesse erreicht werden.</p>
<p>Als Querschnittsfunktion interagiert Personalcontrolling mit den Fachgebieten:</p>
<ul>
<li>Personalmarketing</li>
<li>Personalbeschaffung</li>
<li>Personalfreisetzung</li>
<li>Personalentwicklung</li>
</ul>
<p>Allgemein kann zwischen erfolgsbezogenem Personalcontrolling (auch operatives Personalcontrolling) und strategischem Personalcontrolling unterschieden werden.</p>
<p>Das <strong>erfolgsbezogene Personalcontrolling</strong> befasst sich mit <strong>Kosten und Nutzen</strong> und versucht dieses sinnvoll zu vergleichen einen für das Unternehmen interpretierbaren, kausalen Zusammenhang zu klären.<br />
Das <strong>strategische Personalcontrolling</strong> ist eher zukunftsorientiert, versucht <strong>Chancen und Risiken</strong> einzuschätzen.</p>
<p>Aufgabenbereiche des Personalcontrollings sind u.a.:</p>
<ul>
<li>relevante und zuverlässige Kennzahlen zu finden</li>
<li>Recherche der Kostenstrukturen, Kostenanalysen, Verbesserungsvorschläge</li>
<li>Personalentwicklungsanalysen (z.B. für zukünftigen Ausbildungs-/ Fortbildungsbedarf)</li>
<li>Erhebung von Stimmungsbildern der Belegschaft</li>
<li>Personalrisikomanagement</li>
</ul>
<p>Personalcontrolling ist sehr kennzahlenorientiert, beschäftigt sich im Schwerpunkt mit statistischen Themen, der Datenerhebung und -auswertung.<span id="more-143"></span></p>
<p>Daten werden im Personalcontrolling unterschieden in sogenannte <strong><em>harte</em></strong> und <strong><em>weiche</em> Daten</strong>, welche getrennt voneinander bewertet werden.</p>
<p><strong><em>Harte</em> Daten</strong> sind Daten, die quantitativ leicht messbar sind. Beispiele für <strong><em>harte</em> Daten</strong> sind Mitarbeiterzahlen, Frauenanteil, Überstundenquoten, Fluktuationsrate, Kosten, Feedback- (Anzahl an Kritikgebern) und Krankmeldungsquoten.</p>
<p>Personalcontrolling, welches <strong><em>harte</em> Daten</strong> erhebt und verwertet, wird als <strong>quantitatives Personalcontrolling</strong> bezeichnet.</p>
<p><strong><em>Weiche</em> Daten </strong>sind von qualitativer Bedeutung, aber schwer messbar und nicht immer klar in wirtschaftlichen Zusammenhang zu bringen. Beispiele für <strong><em>weiche</em> Daten</strong> sind die Arbeitszufriedenheit, Einsatzbereitschaft oder Vorgesetztenbewertungen.</p>
<p>Personalcontrolling, welches <strong><em>weiche</em> Daten</strong> erhebt und verwertet, wird als <strong>qualitatives Personalcontrolling</strong> bezeichnet.</p>
<p>Personalcontrolling hat bei der Geschäftsführung einen hohen Stellenwert, bei der Belegschaft sieht es meist anders aus. Die statistische Herangehensweise bzw. die Zahlenverliebtheit der Publikationen von Personalcontrollern stößt i.d.R. eher auf Ablehnung bei Mitarbeitern, insbesondere aus Ebenen der unteren Hierarchieebene. Personalcontrolling wird misstrauisch eher als Rationalisierungsinstrument gesehen. Da es hierbei auch um Kostencontrolling geht, ist diese Einschätzung auch nicht ganz unbegründet. Führungspersonen sollten daher sensibel gegenüber der Belegschaft bezüglich dem Personalcontrolling vorgehen und vorsichtig versuchen, der Belegschaft die Angst vor Rationalisierung oder gar dem direkten Stellenabbau zu nehmen.<br /><br />
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		<title>Einführung in die Personalführung</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 20:55:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine BWL]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitswissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Personalführung leitet Mitarbeiter mit Zielvorgaben. Dabei sind einige Feinheiten zu beachten, denn Menschen interpretieren Ziele nicht nur als sachliche Anweisung, sondern auch als Botschaft. Die Führungsposition sollte geübt sein in der zwischenmenschlichen Kommunikation, es gilt das Motto &#8220;der Ton macht die Musik&#8221;. Sicherlich widersprechen strukturell unterlegene Mitarbeiter i.d.R. nicht bei Zielsetzungen, das heißt aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong>Personalführung</strong> leitet Mitarbeiter mit <strong>Zielvorgaben</strong>.</p>
<p>Dabei sind einige Feinheiten zu beachten, denn Menschen interpretieren Ziele nicht nur als sachliche Anweisung, sondern auch als Botschaft.</p>
<p>Die Führungsposition sollte geübt sein in der <strong>zwischenmenschlichen Kommunikation</strong>, es gilt das Motto &#8220;der Ton macht die Musik&#8221;. Sicherlich widersprechen strukturell unterlegene Mitarbeiter i.d.R. nicht bei Zielsetzungen, das heißt aber nicht, dass die Mitarbeiter sich den Zielen und die zur Zielerreichung lösenden Problemen annehmen wie von der Führung gewünscht ist.</p>
<p>Die Führungsposition sollte Vertrauen ausstrahlen und nach Möglichkeit unter Beweis stellen, hierbei gilt es ein Vorbild zu sein. Mit &#8220;zweierlei Maß&#8221; zu messen, zum Beispiel bei der Urlaubsvergabe, rächt sich bei der Vorgesetztenbewertung und dem allgemeinen Gerechtigkeitsgefühl.</p>
<p>Ein Vorgesetzter kann seine Ernsthaftigkeit betonen, in dem er umfassend über bevorstehende Ereignisse informiert, <strong>Feedback</strong> wünscht und Leistung gerecht anerkennt.</p>
<p>Die Führungsposition verschafft sich insbesondere dann ein Gehör bei seinen Mitarbeitern, wenn sie nicht nur fordert, sondern auch die Mitarbeiter unterstützt, auch gegenüber höheren Vorgesetzten. Sollte ein Konflikt innerhalb der eigenen Abteilung zwischen den Mitarbeitern aufkommen, kann sich der Vorgesetzte als fairer <strong>Schlichter</strong> einbringen.</p>
<p>Vertrauen sollte jedoch nicht vorgetäuscht werden, missbrauchtes Vertrauen ist niederschmetternd für die betroffenen Mitarbeiter und wahrscheinlich nicht wieder gutzumachen.<span id="more-142"></span></p>
<h3><strong>Feedback &#8211; &#8220;Kollegen sind auch nur Menschen&#8221;<br />
</strong></h3>
<p>Vorgesetzte und Mitarbeiter haben ein eigenes Selbstbild von sich und ihrer Arbeit und ein Bild von der Person und der Arbeit der Kollegen und Vorgesetzten.<br />
Diese Bilder stimmen aber in den seltensten Fällen miteinander überein.<br />
So kann ein Vorgesetzter seine Tätigkeit als gut umgesetzt empfinden, die Mitarbeiter auf die Tätigkeit bezogen unzufrieden sein, genauso ist auch der umgekehrte Fall möglich.</p>
<p>Mit Hilfe eines guten Feedback-Systems ist es möglich, dass ein Mitarbeiter bzw. eine Führungsperson über die (Un-)Zufriedenheit der Kollegen aufgeklärt wird.</p>
<p><strong>Öffentliches Feedback</strong> ist allen Beteiligten (z.B. eines Projekts oder einer Abteilung) zugänglich. <strong>Anonymes Feedback</strong> geht nur dem Feedback-Empfänger zu. Komplett anonymes Feedback ist eine Feedback-Form, bei der selbst der Empfänger nicht weiß, wer der Feedback-Sender ist.</p>
<p><strong>Direkter Gewinn durch Feedback:</strong></p>
<ul>
<li>Alle Projektbeteiligten  werden über Meinungen der Kollegen imformiert (nur bei öffentlichen Feedback)</li>
<li>Die von der Kritik betroffene Person erhält ggf. Infos, worüber sie bisher nicht im Klaren war</li>
<li>Bereits bekannte Probleme werden durch Feedback betont bzw. wieder ins Leben gerufen</li>
<li>Positives Feedback motiviert die Betroffenen</li>
</ul>
<p><strong>Indirekter Gewinn durch Feedback:</strong></p>
<ul>
<li>Mitarbeiter fühlen sich &#8220;gehört&#8221; und ernstgenommen</li>
<li>Führungspersonen und/oder Mitarbeiter werden bewertet, welches zu eine bedachteren Handlungs-/Umgehensweise führt</li>
</ul>
<p><strong>Mögliche Probleme eines Feedback-Systems:</strong></p>
<p>Feedback ist jedoch nur als konstruktive Kritik zu verstehen, es besteht die Gefahr, um den Kollegen &#8220;eins auszuwischen&#8221;, dass Feedback als persönliche Kritik missbraucht wird und so das Betriebsklima ins Ungleichgewicht bringt.</p>
<p>Öffentliche Kritik hat oft aus Angst vor persönlichen Gegenangriffen gegen den Feedback-Sender seine Kritikgrenzen. Wenn der Feedback-Sender öffentlich bekannt ist, hat er möglicherweise Sorge, Konsequenzen bei zu starker (aber ehrlicher) Kritik tragen zu müssen, auch wenn (oder gerade weil) die Konseqzenzen sich vielleicht nicht direkt auswirken.</p>
<p>Ein gewisses Risiko bleibt bei Nutzung (und insbesondere bei Neueinführung) eines Feedback-Systems: Es besteht die Gefahr der Frustration kritikbetroffener Mitarbeiter.</p>
<h3><strong>Führungsstile</strong></h3>
<p>Führungsstile sind nicht klar voneinander abgrenzbar, da Führungspositionen in erster Linie Menschen, Menschen aber sehr komplexe Entscheidungsgeber sind und wenn überhaupt, dann nur grob konsequent handeln.</p>
<p>Die verschiedenen Führungsstile können von alleinbestimmend (Führungsposition entscheidet <strong>autoritär</strong>) bis selbstbestimmend (Mitarbeiter entscheidet <strong>autonom</strong>) jede erdenkliche Form annehmen, die Übergänge der Formen sind fließend.</p>
<p>Verschiedene Wirtschaftsexperten und Buchautoren haben versucht, einige Führungsstile grob voneinander abzugrenzen.<br />
Ein Beispiel ist die Abgrenzung der Führungsstile nach <strong>R. Tannenbaum /  W.H. Schmidt (1958), <em>How to choose a leadership pattern</em></strong>.</p>
<p>Demnach lassen sich folgende Führungsstile grob formulieren:</p>
<p><strong>Autoritär</strong> &#8211; Vorgesetzter entscheidet alleinig und von den Mitarbeitern unanfechtbar</p>
<p><strong>Patriachisch</strong> &#8211; Vorgesetzter entscheidet allein, versucht aber eine Überzeugung bei Mitarbeitern zu erreichen</p>
<p><strong>Informierend</strong> &#8211; Vorgesetzter entscheidet allein, versucht aber Akzeptanz zu erreichen und gestattet Rückfragen</p>
<p><strong>Beratend</strong> &#8211; Vorgesetzter entscheidet allein, er informiert jedoch klar und gestattet Meinungen/Anregungen</p>
<p><strong>Kooperativ</strong> &#8211; Mitarbeiter arbeiten kollektiv Vorschläge aus, Vorgesetzter entscheidet sich für einen Vorschlag</p>
<p><strong>Delegativ</strong> &#8211; Mitarbeiter entscheiden kollektiv über Vorschläge, der Vorgesetzte legt im Vorfeld den Entscheidungsspielraum fest</p>
<p><strong>Autonom</strong> &#8211; Mitarbeiter entscheiden kollektiv, der Vorgesetzte entscheidet mit maximal gleichwertigem Stimmenrecht mit und ist Koordinator  im Innen- und Außenverhältnis</p>
<p>Heutige Führungsstile sind selten noch rein autoritär gegenüber den Mitarbeitern. Besonders in mittlerer hierarchischer Ebene in der Unternehmensstruktur (mittleres Management und höher)  mit Projekterfüllung als Hauptzielvorgabe haben sich kollektive Führungsstile etabliert. Ein rein autonomer Führungsstil, d.h. die Mitarbeiter entscheiden und die Führungsposition ist allenfalls noch Berater, ist ebenfalls seltener, da dieses Konzept oft als zu ziellos gesehen wird.</p>
<h3><strong>Die Führungsposition gibt sie vor, die Ziele</strong></h3>
<p>Ziele die vom Projektleiter vorgegeben werden, sind Leistungsziele oder Innovationsziele.<br />
<strong>Leistungsziele</strong> beschreiben eine angestrebter <em><strong>Verbesserung</strong></em> einer Sache oder eines Prozesses. <strong>Innovationsziele</strong> befassen sich mit angestrebten <strong>Neuerungen</strong>.</p>
<p>Beispiele:</p>
<p>&#8220;Die Kosten für den Prozess &#8216;Fertigung&#8217; sollen um 15% verringert werden&#8221; &#8211; Leistungsziel</p>
<p>&#8220;Das Produkt soll auf dem ungarischen Markt vordringen&#8221; &#8211; Innovationsziel</p>
<p><strong>Standardziele</strong> werden selten direkt vorgegeben, ergeben sich jedoch im Umkehrschluss aus Innovationszielen, die Standardziele befassen sich mit der <strong>Beibehaltung</strong> einer Sache oder eines Prozesses.</p>
<p>Der <strong>Mitarbeiter</strong> hat eigene, <strong>persönliche Ziele</strong>. Beispielsweise seine Fachkenntnisse weiter auszubauen oder neue Erfahrungen zu sammeln.</p>
<p>Die Ziele sollten komplementär sein, d.h. sich nicht gegenseitig widersprechen.</p>
<h3><strong>Zielsetzung &#8211; Ziele <em>SMART</em> halten</strong></h3>
<p>Führungspositionen geben Ziele als Projektziele vor.</p>
<p>Ziele sind möglichst klar zu formulieren, dürfen nicht unglaubwürdig sein und nicht durch Unerreichbarkeit die Mitarbeiter demotivieren. <strong>SMART</strong> ist ein Konzept zur angemessenen und klaren Zielformulierung.</p>
<p><strong>SMART</strong> ist ein Akronym mit der Bedeutung<strong> </strong>der Adjektive<strong> &#8220;s</strong>pezifisch, <strong>m</strong>essbar, <strong>a</strong>ttraktiv, <strong>r</strong>ealistisch und <strong>t</strong>erminiert&#8221;.</p>
<p><strong>S</strong>pezifisch  	-  Ziele müssen eindeutig definiert, sich nicht gegenseitig überschneidend oder redundant sein<br />
<strong> M</strong>essbar  	-  Ziele müssen messbar sein (quantitativ / qualitativ).<br />
<strong> A</strong>ttraktiv  &#8211;    	Ziele müssen attraktiv und lohnend sein, eine Herausforderung darstellen.<br />
<strong> R</strong>ealistisch  	-  Ziele müssen erreichbar sein, sowohl in Zielbeschreibung als auch Terminnation<br />
<strong> T</strong>erminiert  	-  Ziele benötigen eine klare Terminvorgabe bzw. einen eindeutig eingegrenzten Zeitraum bis zur Erreichung</p>
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		<title>Handelsregister</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 16:10:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine BWL]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Handelsregister ist nach §§8-16 des HGB ein öffentlich einsehbares Verzeichnis, welches vom Amtsgericht geführt wird. Im Handelsregister werden Kaufleute aufgeführt. Grundsätzlich erfolgt eine Eintragung nicht von Amtswegen, sondern auf Antrag. Die Zuständigkeit fällt auf das Amtsgericht mit dem Zuständigkeitskreis, in welchem der Hauptsitz des Gewerbes liegt. Das Handelsregister in zwei Abteilungen/Register unterteilt: Register A: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>Handelsregister</strong> ist nach §§8-16 des HGB ein öffentlich einsehbares Verzeichnis, welches vom Amtsgericht geführt wird. Im Handelsregister werden Kaufleute aufgeführt.</p>
<p>Grundsätzlich erfolgt eine Eintragung nicht von Amtswegen, sondern auf Antrag. Die Zuständigkeit fällt auf das Amtsgericht mit dem Zuständigkeitskreis, in welchem der Hauptsitz des Gewerbes liegt.</p>
<p>Das Handelsregister in zwei Abteilungen/Register unterteilt:</p>
<ul>
<li>Register A: Zuständigkeit für Einzelunternehmen und Personengesellschaften</li>
<li>Register B: Zuständigkeit für Kapitalgesellschaften</li>
</ul>
<p>Außerdem gibt es ein eigenes Register für Genossenschaften.<span id="more-114"></span></p>
<h4><strong>Welchen Nutzen hat die Eintragung im Handelsregister für das Unternehmen?</strong></h4>
<p>Der/Die Unternehmer sichern sich den Firmennamen (Stichwort: Firmenmonopol). Ein Firmenname kann nicht geführt werden, wenn dieser bereits im Handelsregister eingetragen wurde.</p>
<p>Ein weiterer, sehr wichtiger, Punkt ist die konstitutive Rechtswirkung für das Unternehmen. Durch die Eintragung wird z.B. eine GmbH erst zur juristischen Person, welche im Sinne der Unternehmer haftet.<br />
Bis vor der Eintragung, haften die Unternehmer einer GmbH im vollen Umfang!</p>
<p>Für Unternehmungen mit ohnehin mindestens einem unbeschränkt haftendem Gesellschafter, ist die Eintragung deklaratorischer Natur. Das bedeutet, dass das bereits rechtswirksame Unternehmen lediglich bekannt gemacht wird.</p>
<h4><strong>Welchen Nutzen hat das Handelsregister für die Gesellschaft?</strong></h4>
<p>Das Handelsregister ist für jeden Bürger einsehbar und Eintragungen im Bundesanzeiger und Tageszeitungen veröffentlicht. Das Handelsregister erfüllt somit eine Publikations-Funktion.</p>
<p>Diese Publikations-Funktion hat Publikationswirkungen, gem. §15 HGB:</p>
<ul>
<li>Gutgläubige Dritte dürfen auf die Eintragung und Bekanntmachung vertrauen</li>
<li>Eingetragene Tatsachen muss ein Dritter ab 15 Tagen nach Bekanntmachung gegen sich gelten lassen (betrifft zum Beispiel die Haftungsbeschränkung)</li>
<li>Bei Eintragung in das Handelsregister mit falschen Angaben, muss sich der/die Unternehmer behandeln lassen, als sei die Eintragung korrekt</li>
</ul>
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		<title>Opportunitätskosten</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 21:27:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine BWL]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeine VWL]]></category>
		<category><![CDATA[VWL]]></category>

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		<description><![CDATA[Opportunität = Gelegenheit Opportunitätskosten sind entgangene Erlöse, die nur dann entstanden wären, wenn vorhandene Gelegenheiten zur Nutzung von Ressourcen wahrgenommen worden wären. Im Klartext sind es Gewinnverluste, also Gewinne aus nicht durchgeführten Geschäften.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Opportunität = Gelegenheit</p>
<p>Opportunitätskosten sind entgangene Erlöse, die nur dann entstanden wären, wenn vorhandene Gelegenheiten zur Nutzung von Ressourcen wahrgenommen worden wären.</p>
<p>Im Klartext sind es Gewinnverluste, also Gewinne aus nicht durchgeführten Geschäften.</p>
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		<title>Komparative Kosten</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 21:22:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine BWL]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeine VWL]]></category>
		<category><![CDATA[VWL]]></category>

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		<description><![CDATA[Komperative Kosten sind das Verhältnis der Produktionskosten zweier Güter zueinander. Komperative Kosten sind ein wichtiger Aspekt der Thematik Arbeitsteilung. Eine Arbeitskraft oder ein Unternehmen (oder gar eine Volkswirtschaft) kann nicht mehrere Güter parallel mit gleicher Qualität und in gleicher Quantität herstellen. Es müssen dabei immer Kompromisse eingegangen werden. Die obige Grafik zeigt einen Fall, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Komperative Kosten sind das Verhältnis der Produktionskosten zweier Güter zueinander. Komperative Kosten sind ein wichtiger Aspekt der Thematik Arbeitsteilung.</p>
<p>Eine Arbeitskraft oder ein Unternehmen (oder gar eine Volkswirtschaft) kann nicht mehrere Güter parallel mit gleicher Qualität und in gleicher Quantität herstellen. Es müssen dabei immer Kompromisse eingegangen werden.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/wirtschaft/komparativeKosten.PNG" alt="komperative Kosten" /><span id="more-25"></span></p>
<p>Die obige Grafik zeigt einen Fall, dass eine Wirtschaftseinheit eine Ware A und/oder eine Ware B herstellen kann, zwischen der Ware A und B besteht ein produktionsrelevantes Verhältnis. Die Wirtschaftseinheit kann entweder nur die Ware B herstellen oder die Ware A oder beide Waren. Werden beide Waren hergestellt, muss ein Kompromiss eingegangen werden, denn die Wirtschaftseinheit kann so weniger A Waren herstellen, wenn sie zugleich auch B Waren herstellt.</p>
<p>Der Komparative Kostenfaktor ist nun gegeben, wenn es aus wirtschaftlicher Sicht ratsamer ist, nur eine Ware herzustellen, nämlich diejenige, mit der sich im Bezug auf die herstellbare Menge der höchste monetäre Wert erwirtschaften lässt. Die andere Ware kann dann von anderen Wirtschaftseinheiten eingekauft werden, welche jene Ware am günstigsten produzieren kann.</p>
<p>Ein Kompromiss einzugehen, also beide Waren zu produzieren,  ist nur dann ratsam, wenn die Ware mit dem komparativen Kostenvorteil nicht einzukaufen oder ein Monopol einnehmbar ist.<br /><br />
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		<title>Produktionsfaktoren</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 12:48:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeine BWL]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionsfaktoren]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Produktionsfaktoren nach der Betriebswirtschaftslehre sind von denen nach der Volkswirtschaftslehre zu unterscheiden. Produktionsfaktoren der Betriebswirtschaft sind: Ausführende Arbeit Dispositive Arbeit Betriebsmittel Werkstoffe Ausführende Arbeit ist die praktische Tätigkeit, welche der Leistungserstellung dient. Die dispositive Arbeit ist die leitende Arbeit (leitende Angestellte, Management, Geschäftsführung,..). Betriebsmittel sind Maschinen, Dienstwagen, Gebäude usw., Werkstoffe sind Verbrauchsgüter (Roh-, Hilfs-, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Produktionsfaktoren nach der Betriebswirtschaftslehre sind von denen nach der Volkswirtschaftslehre zu unterscheiden.</p>
<p>Produktionsfaktoren der Betriebswirtschaft sind:</p>
<ul>
<li>Ausführende Arbeit</li>
<li>Dispositive Arbeit</li>
<li>Betriebsmittel</li>
<li>Werkstoffe</li>
</ul>
<p>Ausführende Arbeit ist die praktische Tätigkeit, welche der Leistungserstellung dient. Die dispositive Arbeit ist die leitende Arbeit (leitende Angestellte, Management, Geschäftsführung,..). Betriebsmittel sind Maschinen, Dienstwagen, Gebäude usw., Werkstoffe sind Verbrauchsgüter (Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe), welche für die Herstellung eines Gutes benötigt werden.</p>
]]></content:encoded>
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