Business Model Generation – Buchempfehlung
Jeder GrĂŒnder und Jungunternehmer, aber auch jede strategische GeschĂ€ftsplanung etablierter Unternehmen muss sich mit GeschĂ€ftsmodellierung (oder GeschĂ€ftsmodellgenerierung) befassen. GeschĂ€ftsmodellierung ist ein Kerngebiet im Unternehmertum. Das Buch Business Model Generation befasst sich mit der Beschreibung von GeschĂ€ftsmodellen fĂŒr das Business Planning und fĂŒr die spĂ€tere Umsetzung gemeinsam mit Partnern und Investoren. Im Buch werden Grundlagen vermittelt, die bei den ersten Ăberlegungen und dem Brainstorming helfen. Es werden konkrete Tipps fĂŒr die Ideenfindung und der Teambildung gegeben. Dabei bleibt das Buch immer sehr visuell, mit bunten Skizzen und Grafiken sowie vielen Beispielen erfolgreicher GeschĂ€ftsmodelle zur Anregung und Orientierung.
Business Model Generation: Ein Handbuch fĂŒr VisionĂ€re, SpielverĂ€nderer und Herausforderer
Das Buch ist von der Ă€uĂeren und inneren Gestaltung nur schwer als Wirtschaftsbuch zu identifizieren, es sieht eher nach einem Buch fĂŒr Designer und Kreative aus. Letztendlich sind gute Unternehmer aber auch immer kreativ und werden von diesem Buch positiv ĂŒberrascht sein.
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Technologiemonitoring
Technologiewissen wĂ€chst international von Minute zu Minute an, es wird jedoch auch immer schwieriger, dieses Wissen verwalten und ĂŒberblicken zu können. Ein gutes Wissensmanagement fĂŒr Technologiewissen ist jedoch ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor. Technologisches Know-How und zugehörige Kompetenzen können in allen Industriebranchen ĂŒber Erfolg/Misserfolg im Wettbewerb entscheiden.
Gerade GroĂunternehmen arbeiten anwendungsorientiert und forschen fĂŒr – nicht selten gesellschaftspolitisch motivierte – neue Anwendungsziele. Dabei stellt sich immer wieder die Frage: “Welche Technologien werden notwendig sein, um eine zukĂŒnftig geforderte Anwendung realisieren zu können?”
Technologiemonitoring ist eine Disziplin aus dem Technologiemanagement und befasst sich mit der Entwicklung und Planung von Technologien, die von einem oder mehreren Unternehmen beherrscht werden (sollen). Die Technologiestrategie soll entwickelt oder ĂŒberdacht werden und die Technologieentwicklung soll auf neue Herausforderungen eingestellt werden.

Technologiemonitoring sollte im Unternehmen von zentraler Stelle angeleitet und koordiniert werden, muss unternehmensĂŒbergreifend jedoch als dezentrale Aufgabe unter Einbeziehung aller Mitarbeiter verstanden werden. Sollte die Wirkung des Technologiemonitorings abflachen, können Fortschritte mit speziellen Technologiemonitoring-Projekten angeregt werden. ZusĂ€tzliche UnterstĂŒtzung können externe Experten aus technologieorientierten Beratungsunternehmen bieten. (mehr…)
Kaizen
Kaizen æčć (ăăăă – “Wandel zum Besseren”) ist ein japanischer Ansatz zur Hervorbringung von Ideen fĂŒr und Umsetzungen von stĂ€ndiger Verbesserung. Im industriellen Kontext ist Kaizen eine Vorgehensweise zur betriebsinternen Prozessoptimierung zur Verbesserung der Kundenzufriedenheit, Kundenorientierung, Kundenbindung sowie Kunden-/MitarbeiterloyalitĂ€t durch Verbesserung der Produkt-, Prozess- und ServicequalitĂ€t.

Langfristiges Ziel ist die Erhaltung der erreichten ZustÀnde, wenn diese vorteilhaft sind, und die Erreichung weiterer Verbesserung. Verbesserung ist im Sinne des Kaizen immer möglich und das Streben nach Verbesserung darf niemals aufhören. Selbstzufriedenheit gibt es demnach nicht. Im Gegensatz zum Re-Engineering ist jedoch keine sprunghafte Verbesserung das Ziel, sondern die langfristig-schrittweise Innovation im Unternehmen. Der Weg des Kaizen folgt der schrittweisen Perfektionierung von Prozessen, Prozessketten und -netzwerken.
Da kleine Schritte auch nur kleine Verbesserungen verursachen, muss diese Anreihung von Verbesserungen immer wieder in einem Kreislauf wiederholt werden. Kaizen steht also fĂŒr eine Evolution im Unternehmen. Sich positiv auswirkend vorhergesagte VerĂ€nderungen, die sich nach Realisierung langfristig als tatsĂ€chlich positiv auswirkend herausstellen, werden beibehalten, jedoch auch immer wieder in Frage gestellt und noch weiter perfektioniert. VerĂ€nderungen, die sich langfristig als doch nicht so vorteilhaft oder zielfĂŒhrend herausstellen, werden wieder verĂ€ndert.
Kaizen verlĂ€uft Bottom-Up: Nach dem Prinzip, dass die Mitarbeiter ihre Arbeit am besten kennen und ihnen daher auch die besten Ideen zur Verbesserung kommen können. Die Verbesserung soll von innen heraus aus dem Unternehmen kommen und zwar von ĂŒberall aus dem Unternehmen. Jeder Mitarbeiter kann und soll zur Verbesserung des Unternehmens beitragen.

Die Einbindung der Mitarbeiter fĂŒhrt in der Regel zu einer höheren Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen. Sich mit dem Unternehmen verbunden fĂŒhlende und motivierte Mitarbeiter sind ein Hauptfaktor fĂŒr die Sicherung der Wettbewerbsposition.
Fertigungsmittelanordnung
Die Fertigungsmittelanordnung ist immer dann Thema, wenn ein Produkt von der Produktgestaltung entworfen wurde und von der Prozessgestaltung in einen Fertigungsablauf gegliedert wurde.
Ausgangssituation sind die Prozesse und deren Prozessfolge/Prozesskette (PK) um ein zu fertigendes Produkt. Die nÀchste Frage ist dann, wie die Prozesse nach der Prozessfolge abgearbeitet werden und dabei mit den Fertigungsprozessen anderer (parallel oder nacheinander produzierter Produkte) in Einklang gebracht werden.
Die Fertigungsmittelanordnung wird in grundlegender Form durch das Fertigungsprinzip bestimmt. Ein Fertigungsprinzip beschreibt die rĂ€umliche Anordnung der Betriebsmittel – also die generelle Betriebsmittel-Struktur im Fabrik-Layout. Die Betriebsmittelanordnung folgt der Logik einer angestrebten Funktion. Mit der Wahl eines Fertigungsprinzips werden indirekt Durchlaufzeiten (Potenzial) von WerkstĂŒcken festgelegt. Die Bestimmung des Fertigungsprinzips ist eine Disziplin aus der Fabrikplanung und hĂ€ngt auch von der Fertigungsart ab. (mehr…)
Kundenindividuelle Massenproduktion
Die Produktion wandelte sich in den letzten Jahrhunderten enorm. WĂ€hrend die Produktion vor 300 Jahren noch in WerkstĂ€tten oder kleinen Manufakturen lokalisiert war, brach ungefĂ€hr 1860 in der westlichen Welt und Deutschland die Industrialisierung an und die Wege der Massenproduktion wurden eingeschlagen. Durch die Massenproduktion konnten GĂŒter produktiver und damit gĂŒnstiger hergestellt werden. Dies sorgte erstmalig dafĂŒr, dass einige westliche LĂ€nder durch die hohe Versorgung von Arbeit und GĂŒtern in flĂ€chendeckenden Wohlstand befördert wurden. Dadurch Ă€nderte sich auch das Konsumverhalten, denn Grundnahrungsmittel standen nicht mehr alleine im Nachfragespektrum der westlichen Gesellschaft.
Ein weiterer Höhepunkt war die darauffolgende Globalisierung nach dem zweiten Weltkrieg. Ressourcen wie Energie und Arbeitskraft wurden in den westlichen LÀndern immer teurer, die Massenproduktion wurde teilweise in DrittweltlÀnder verlagert, wodurch einige zu sogenannten SchwellenlÀndern aufstiegen. In dieser Phase befindet sich die Menschheit noch heute.
Es zeichnet sich jedoch in den IndustrielĂ€ndern ein neuer Trend ab, welcher ein neues Produktionszeitalter einleiten könnte. Westliche Volkswirtschaften tendieren daher zur kundenindividuellen Massenproduktion (engl.: Mass Customization). Die GrundbedĂŒrfnisse der Menschen in den entwickelten IndustrielĂ€ndern sind weitgehend befriedigt und sowohl private Haushalte als auch Unternehmen geben sich nicht lĂ€nger nur mit Standardprodukten zufrieden. (mehr…)
ABC und XYZ – Analyse
Eine sehr verbreitete Analyse in der Logistik ist die ABC-XYZ-Analyse. Diese Analyse spielt vor allem in der Beschaffungslogistik sowie in der Distributionslogistik eine entscheidende Rolle bei der Festlegung von Strategien zu Reduzierung des Einkaufaufwandes sowie der LagerbestÀnde (Kapitalbindung).
- Beschaffungslogistik (Einkauf): Es sollen möglichst wenige, wertschaffende Teile/Rohstoffe eingekauft werden, welche möglichst regelmĂ€Ăig eingekauft werden (hohe VersorgungsstabilitĂ€t entspricht geringes Einkaufsrisiko)
- Distributionslogistik (Verkauf): Es sollen möglichst nur Teile im Lager stehen, welche einen hohen Wert (hohe Marge pro Verkaufstransaktion) haben und möglichst regelmĂ€Ăig von der Kundschaft abgenommen werden (hohe VertriebsstabilitĂ€t entspricht geringes Abnahmerisiko)
FĂŒr die ABC-XYZ-Analyse ist die DurchfĂŒhrung von vorhergehenden ABC- und XYZ-Analysen notwendig. Diese sind mit gĂ€ngigen ERP-Systemen oft mit wenigen Klicks machbar, können jedoch auch per Excel errechnet werden. (mehr…)
Buchempfehlung – Fabrikplanung
Die Fabrikplanung gehört zu den Kernaufgaben des Wirtschaftsingenieurwesens. Zur Fabrikplanung gehören grundlegende Aufgaben wie die Standortplanung und die Erkennung der rechtlichen Rahmen, in welchen die Fabrik agieren darf. Dieses Buch hilft nicht nur bei den grundlegenden Aufgaben, sondern auch bei der Feinabstimmung der Fabrik, ĂŒber die Bestimmung des geeigneten Fertigungsprinzips, der FlĂ€chenplanung, optimalen Betriebsmittelanordnung und der Logistikplanung. Das Buch geht auf das Groblayout ein und hilft bis zur Erstellung des Feinlayouts und gibt Anregungen fĂŒr die Fabriksimulation.
Zur Zielgruppe dieser Literatur, welche theoretischen Hintergrund hat, jedoch auf die Praxis in der Fabrikplanung abzielt, gehören IngenieurbĂŒros, welche sich mit Fabrikplanung auch als Randthema (beispielsweise fĂŒr die Fertigungs- oder Arbeitsplanung) beschĂ€ftigen. GröĂere Unternehmen mit eigenen ProduktionsstĂ€tten haben oft auch interne FabrikplanungsbĂŒros, welche ebenfalls mit diesem Buch angesprochen werden.
In der Lehre fĂŒr angehende staatlich geprĂŒfte Techniker sowie Hochschulstudenten ist dieses Buch eine beliebte Einstiegsliteratur in das komplexe und interdisziplinĂ€re Sachgebiet der Fabrikplanung.
Fabrik
Eine -Fabrik- (lat. fabrica = WerkstĂ€tte bzw. Werkstatt) bezeichnet nach der VDI-Richtlinie 5200 fĂŒr Fabrikplanung den Ort, an dem Wertschöpfung durch Produktion, unter Einsatz von Produktionsfaktoren wie Personal, Material, Betriebsmittel, Medien bzw. Energie, Informationen, Wissen, GebĂ€ude bzw. GelĂ€nde stattfindet. Dies bedeutet, dass in einer Fabrik alle fĂŒr die Produktion notwendigen Prozesse stattfinden, angefangen bei der Beschaffung, ĂŒber Einzelteilfertigung, Kommissionierung und Montage, QualitĂ€tskontrolle bis zur Verpackung und Logistik.
In der funktionalen Sichtweise ist eine Fabrik ein GebĂ€ude-System mit einem Input, einer aus verschiedenen, prozessbeeinflussenden ZustĂ€nden bestehender “Fabrik-Einstellung” und einen Output, dessen vorgegebene QuantitĂ€t und QualitĂ€t Ziel der Fabrik ist.
Fabriken haben eine lange Geschichte der Manufaktur, welche das gesellschaftliche Leben mit strikter Trennung von Arbeit und Privatleben revolutionierte. Heute wird die Manufaktur zwar noch von der Fabrik unterschieden, eine Manufaktur ist jedoch auch eine Fabrik. Die Unterscheidung zwischen Fabrik und Manufaktur ist in der Regel nur durch die technische Ausstattung bedingt. WĂ€hrend als Manufaktur gewöhnlicherweise nur WerkstĂ€tten bezeichnet werden, die wenig maschinelle Arbeit einschlieĂen, gelten Fabriken oft als moderne, technisch hochentwickelte WerkstĂ€tten.

Wie Standardisierung Projekte vereinfachen kann
Jedes Projekt ist individuell (sonst wÀre es kein Projekt!). Damit ergibt sich auch eine individuelle Herangehensweise, welche sich jedes Mal neu erfinden muss. Richtig?
Falsch! Es muss nicht immer das Rad neuerfunden werden. Sicher, eine ganz individuelle Herangehensweise – jedes Mal von Grund auf neu – bietet optimale Chancen auf herausragende Projektergebnisse. Es steht nur niemals die ProjektqualitĂ€t (heiĂt Planungs- und UmsetzungsqualitĂ€t) allein im Vordergrund, sondern auch die Wirtschaftlichkeit (Budget) und die Projektzeit (Meilensteine).

Diese Konflikte können auf verschiedene Art und Weise entschĂ€rft werden. Beispielsweise kann die Projektzeit mit Simultaneous Engineering gesenkt werden, die Ergebnis- und ProzessqualitĂ€t dabei sogar gesteigert werden. Eine weitere Möglichkeit, welche den Einsatz von Simultaneous Engineering fördert, ist die Standardisierung. (mehr…)
Buchempfehlung – Wertstromdesign
Das Wertstromdesign ist eine Methode zur Optimierung einer Produktion und aus der Prozessgestaltung und Fabrikplanung nicht mehr wegzudenken und wird entsprechend hĂ€ufig von Hochschuldozenten empfohlen. Dieses Buch “Wertstromdesign: Der Weg zur schlanken Fabrik” wurde vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) veröffentlicht. Der Preis fĂŒr dieses Buch ist etwas hoch, hĂ€lt jedoch höchsten QualitĂ€tsansprĂŒchen stand. Mit vielen Zusatzinformationskomplexen, wie das Vorgehensmodell zur Fabrikplanung nach der VDI-Richtlinie 5200, Taktabstimmungsdiagrammen und Exkursen zu OEE und REFA ist der hohe Preis absolut gerechtfertigt.
Das Buch beschreibt nachvollziehbar Methoden der effektiven Produktionsablaufanalyse, der produktfamilienorientierten Produktionsstrukturierung und geht auf die ideale Produktion als Soll-Ziel ein. Es werden weiterhin zehn Gestaltungsrichtlinien fĂŒr eine Produktionsoptimierung erlĂ€utert, wofĂŒr das Buch zahlreiche leichtverstĂ€ndliche Formeln und Grafiken sowie Industriebeispiele zur Untermauerung auffĂŒhrt.
Der Autor Klaus Erlach ist Mann vom Fach, kommt vom Fraunhofer-Institut fĂŒr Produktionstechnik und Automatisierung (Stuttgart) und hat Maschinenbau und Philosophie studiert. Zielgruppe des Autors Klaus Erlachs sind vor allem Experten der Fertigungs- und Fabrikplanung, Studenten mit ingenieurwissenschaftlicher Ausrichtung und Techniker, welche in der Produktionsplanung arbeiten. Fabrikplanung ist eines der KernfĂ€cher fĂŒr Wirtschaftsingenieure, fĂŒr welches dieses Buch eine besondere Bedeutung hat.
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