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MTM – Universelles Analysier System

Veröffentlicht in Fabrikplanung, Prozessgestaltung, Zusatzqualifikation am 5. Apr. 2012

MTM steht fĂŒr Methods-Time Measurement und gilt heute als Maßstab mit international anerkannten Standards fĂŒr die Optimierung von Prozessen, insbesondere in der Fertigung und Montage. Das MTM-Grundsystem (MTM-1) hat seinen Ursprung in der Industrialisierung und wurde fĂŒr die BedĂŒrfnisse in der Massen- und Großserienfertigung entwickelt. (mehr…)


Fabrikplanung – Grob- und Detailplanung des Real-Layouts

Veröffentlicht in Fabrikplanung am 25. Mar. 2012

Das Real-Layout ist ein Werkslayout in der Layoutplanung mit Darstellung der Werkshallen, RĂ€umlichkeiten, PufferflĂ€chen, Transportwegen, Maschinen usw. Die Real-Layoutplanung beginnt in der Regel mit einer Standortplanung/Bebauungsplanung. Die meisten Projekte in der Fabrikplanung sind jedoch keine Neu-Planungen, sondern Umstrukturierungsmaßnahmen, so dass zumindest eine Standortplanung weitgehend entfĂ€llt. Die Grob- und Detailplanung setzen auf den Anforderungen aus dem Ideal-Layout auf. Bei Neu-Planungen erfolgen in der Praxis die Standort- und Bebauungsplanung oft parallel mit der Grobplanung, auch wenn dies keine planungstechnisch optimale Vorgehensweise darstellt. Da die Standort-/Bebauungsplanung langwierig ist, das Groblayout jedoch Bottom-Up entsteht (ausgehend von den inneren Anforderungen der Fabrik unter BerĂŒcksichtigung ihres Zweckes), können beide Planungen teilweise parallelisiert werden. Die aufwĂ€ndige Detailplanung beginnt jedoch erst, wenn die Grobplanung komplett abgeschlossen ist. Die Detailplanung ist eine technische Zeichnung, welche jedoch nicht oder nicht vollstĂ€ndig die bauingenieurwissenschaftlichen Belange der Fabrik berĂŒcksichtigt, sondern die technische Anordnung und Infrastruktur der Produktionsmittel und -bereiche beschreibt. (mehr…)


Real-Layoutplanung

Veröffentlicht in Fabrikplanung am 11. Jan. 2012

Die Layoutplanung wird mit einem detaillierten Reallayout abgeschlossen, es nimmt eine entscheidende Rolle in der Fabrikplanung ein. Das Reallayout ist ein Werkslayout mit Darstellung der Werkshallen, RÀumlichkeiten, PufferflÀchen, Transportwegen, Maschinen usw. Die Real-Layoutplanung gliedert sich in drei Bereiche:

  1. Standortplanung
  2. Grobplanung
  3. Detailplanung

Die Grob- und Detailplanung sind das HerzstĂŒck der Real-Layoutplanung.

Jedem Reallayout sollte unbedingt im Sinne der vorausschauenden Fabrikplanung ein Ideal-Layout voran gehen, denn nur so können Planungsfehler effektiv reduziert werden. Den Ergebnissen aus der Ideal-Layoutplanung sollte sich in der Realplanung angenĂ€hert werden. Jedoch werden technische, wirtschaftliche und nicht zuletzt auch rechtliche Rahmenbedingungen die Realisierung des Ideal-Layouts in der Regel nicht im vollen Umfang ermöglichen. Die Möglichkeiten der Realplanung werden durch Restriktoren begrenzt, welche von Standort zu Standort (Stadt, Land, Union) völlig unterschiedlich sein können. FĂŒr eine Fabrik in Guangzhou (China) gelten andere Restriktionen als z. B. in Berlin.

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Ideal-Layoutplanung

Veröffentlicht in Fabrikplanung, Logistik, Prozessgestaltung am 16. Oct. 2011

Das Ideallayout ist eine Kerndisziplin in der Fabrikplanung und der Grundstein fĂŒr die spĂ€tere Realplanung. Auch fĂŒr die Arbeitsplanung und Unternehmenslogistik kann die Idealplanung eine Rolle spielen. Die Idealplanung ist eine Vorgabe fĂŒr die Gestaltung der Realplanung. Ziel ist die optimale rĂ€umliche Zuordnung der Maschinen bzw. ArbeitsplĂ€tze sowie der Abbildung der MaterialflĂŒsse und ArbeitsablĂ€ufe. Als Datengrundlage dienen ArbeitsplĂ€ne. Die Idealplanung ist grafisch einfach gehalten und wird zweidimensional dargestellt. (mehr…)


Layoutplanung in der Fabrikplanung

Veröffentlicht in Fabrikplanung am 10. Oct. 2011

Layout (kommt von “lay out” -> auslegen) ist eine grafische Darstellung von Objekten und/oder FlĂ€chen im rĂ€umlichen Bezug. Speziell fĂŒr die Fabrikplanung wird unter Layout die Darstellung der Anordnung von Fabrikbereichen verstanden. Die Darstellung kann zwei- oder dreidimensional aufgebaut sein. ZweckabhĂ€ngig werden unterschiedliche Ebenen und Details dargestellt z. B. Standorte, GebĂ€ude, Bereiche/Hallen, ArbeitsplĂ€tze bis hin zu einzelnen Betriebsmitteln.

Die Layoutplanung erfolgt mithilfe von Optimierungsverfahren, die Ergebnisse werden in Form von grafischen Darstellungen prÀsentiert. Die Darstellungsmöglichkeiten reichen von einer einfachen Handskizze bis hin zu fotorealistischen 3D-Welten. Die Virtuelle RealitÀt (VR) findet in der Fabrikplanung seine AusprÀgung als Digitale Fabrik.

Die Layoutplanung ist eine Kernaufgabe in der Fabrikplanung. Die Layoutplanung kann unterschieden werden in:

Ziele der Layoutplanung sind die optimale FlĂ€chennutzung sowie die Minimierung von Transportwegen. Die Optimierung wird dabei insbesondere in der Idealplanung herausgearbeitet, welche dann in der Realplanung so weit wie möglich umgesetzt werden soll. Die Idealplanung befasst sich demnach – wie der Name vermuten lĂ€sst – mit der Ideallösung, welche als Orientierung fĂŒr das Real-Layout dient. Einem Real-Layout sollte immer ein Ideal-Layout voran gehen. (mehr…)


Fertigungsmittelanordnung

Veröffentlicht in Fabrikplanung, Prozessgestaltung am 18. Jun. 2011

Die Fertigungsmittelanordnung ist immer dann Thema, wenn ein Produkt von der Produktgestaltung entworfen wurde und von der Prozessgestaltung in einen Fertigungsablauf gegliedert wurde.

Ausgangssituation sind die Prozesse und deren Prozessfolge/Prozesskette (PK) um ein zu fertigendes Produkt. Die nÀchste Frage ist dann, wie die Prozesse nach der Prozessfolge abgearbeitet werden und dabei mit den Fertigungsprozessen anderer (parallel oder nacheinander produzierter Produkte) in Einklang gebracht werden.

Die Fertigungsmittelanordnung wird in grundlegender Form durch das Fertigungsprinzip bestimmt. Ein Fertigungsprinzip beschreibt die rĂ€umliche Anordnung der Betriebsmittel – also die generelle Betriebsmittel-Struktur im Fabrik-Layout. Die Betriebsmittelanordnung folgt der Logik einer angestrebten Funktion. Mit der Wahl eines Fertigungsprinzips werden indirekt Durchlaufzeiten (Potenzial) von WerkstĂŒcken festgelegt. Die Bestimmung des Fertigungsprinzips ist eine Disziplin aus der Fabrikplanung und hĂ€ngt auch von der Fertigungsart ab. (mehr…)


Kundenindividuelle Massenproduktion

Veröffentlicht in Allgemeine VWL, Fabrikplanung, Logistik, Trends & Zukunft am 6. Jun. 2011

Die Produktion wandelte sich in den letzten Jahrhunderten enorm. WĂ€hrend die Produktion vor 300 Jahren noch in WerkstĂ€tten oder kleinen Manufakturen lokalisiert war, brach ungefĂ€hr 1860 in der westlichen Welt und Deutschland die Industrialisierung an und die Wege der Massenproduktion wurden eingeschlagen. Durch die Massenproduktion konnten GĂŒter produktiver und damit gĂŒnstiger hergestellt werden. Dies sorgte erstmalig dafĂŒr, dass einige westliche LĂ€nder durch die hohe Versorgung von Arbeit und GĂŒtern in flĂ€chendeckenden Wohlstand befördert wurden. Dadurch Ă€nderte sich auch das Konsumverhalten, denn Grundnahrungsmittel standen nicht mehr alleine im Nachfragespektrum der westlichen Gesellschaft.
Ein weiterer Höhepunkt war die darauffolgende Globalisierung nach dem zweiten Weltkrieg. Ressourcen wie Energie und Arbeitskraft wurden in den westlichen LÀndern immer teurer, die Massenproduktion wurde teilweise in DrittweltlÀnder verlagert, wodurch einige zu sogenannten SchwellenlÀndern aufstiegen. In dieser Phase befindet sich die Menschheit noch heute.

Es zeichnet sich jedoch in den IndustrielĂ€ndern ein neuer Trend ab, welcher ein neues Produktionszeitalter einleiten könnte. Westliche Volkswirtschaften tendieren daher zur kundenindividuellen Massenproduktion (engl.: Mass Customization). Die GrundbedĂŒrfnisse der Menschen in den entwickelten IndustrielĂ€ndern sind weitgehend befriedigt und sowohl private Haushalte als auch Unternehmen geben sich nicht lĂ€nger nur mit Standardprodukten zufrieden. (mehr…)


Buchempfehlung – Fabrikplanung

Veröffentlicht in BĂŒcher, Fabrikplanung am 11. Apr. 2011

Die Fabrikplanung gehört zu den Kernaufgaben des Wirtschaftsingenieurwesens. Zur Fabrikplanung gehören grundlegende Aufgaben wie die Standortplanung und die Erkennung der rechtlichen Rahmen, in welchen die Fabrik agieren darf. Dieses Buch hilft nicht nur bei den grundlegenden Aufgaben, sondern auch bei der Feinabstimmung der Fabrik, ĂŒber die Bestimmung des geeigneten Fertigungsprinzips, der FlĂ€chenplanung, optimalen Betriebsmittelanordnung und der Logistikplanung. Das Buch geht auf das Groblayout ein und hilft bis zur Erstellung des Feinlayouts und gibt Anregungen fĂŒr die Fabriksimulation.



Zur Zielgruppe dieser Literatur, welche theoretischen Hintergrund hat, jedoch auf die Praxis in der Fabrikplanung abzielt, gehören IngenieurbĂŒros, welche sich mit Fabrikplanung auch als Randthema (beispielsweise fĂŒr die Fertigungs- oder Arbeitsplanung) beschĂ€ftigen. GrĂ¶ĂŸere Unternehmen mit eigenen ProduktionsstĂ€tten haben oft auch interne FabrikplanungsbĂŒros, welche ebenfalls mit diesem Buch angesprochen werden.
In der Lehre fĂŒr angehende staatlich geprĂŒfte Techniker sowie Hochschulstudenten ist dieses Buch eine beliebte Einstiegsliteratur in das komplexe und interdisziplinĂ€re Sachgebiet der Fabrikplanung.


Fabrik

Veröffentlicht in Fabrikplanung am 10. Feb. 2011

Eine -Fabrik- (lat. fabrica = WerkstĂ€tte bzw. Werkstatt) bezeichnet nach der VDI-Richtlinie 5200 fĂŒr Fabrikplanung den Ort, an dem Wertschöpfung durch Produktion, unter Einsatz von Produktionsfaktoren wie Personal, Material, Betriebsmittel, Medien bzw. Energie, Informationen, Wissen, GebĂ€ude bzw. GelĂ€nde stattfindet. Dies bedeutet, dass in einer Fabrik alle fĂŒr die Produktion notwendigen Prozesse stattfinden, angefangen bei der Beschaffung, ĂŒber Einzelteilfertigung, Kommissionierung und Montage, QualitĂ€tskontrolle bis zur Verpackung und Logistik.

In der funktionalen Sichtweise ist eine Fabrik ein GebĂ€ude-System mit einem Input, einer aus verschiedenen, prozessbeeinflussenden ZustĂ€nden bestehender “Fabrik-Einstellung” und einen Output, dessen vorgegebene QuantitĂ€t und QualitĂ€t Ziel der Fabrik ist.

Fabriken haben eine lange Geschichte der Manufaktur, welche das gesellschaftliche Leben mit strikter Trennung von Arbeit und Privatleben revolutionierte. Heute wird die Manufaktur zwar noch von der Fabrik unterschieden, eine Manufaktur ist jedoch auch eine Fabrik. Die Unterscheidung zwischen Fabrik und Manufaktur ist in der Regel nur durch die technische Ausstattung bedingt. WĂ€hrend als Manufaktur gewöhnlicherweise nur WerkstĂ€tten bezeichnet werden, die wenig maschinelle Arbeit einschließen, gelten Fabriken oft als moderne, technisch hochentwickelte WerkstĂ€tten.

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Buchempfehlung – Wertstromdesign

Veröffentlicht in BĂŒcher, Fabrikplanung, Logistik, Prozessgestaltung am 28. Jan. 2011

Das Wertstromdesign ist eine Methode zur Optimierung einer Produktion und aus der Prozessgestaltung und Fabrikplanung nicht mehr wegzudenken und wird entsprechend hĂ€ufig von Hochschuldozenten empfohlen. Dieses Buch “Wertstromdesign: Der Weg zur schlanken Fabrik” wurde vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) veröffentlicht. Der Preis fĂŒr dieses Buch ist etwas hoch, hĂ€lt jedoch höchsten QualitĂ€tsansprĂŒchen stand. Mit vielen Zusatzinformationskomplexen, wie das Vorgehensmodell zur Fabrikplanung nach der VDI-Richtlinie 5200, Taktabstimmungsdiagrammen und Exkursen zu OEE und REFA ist der hohe Preis absolut gerechtfertigt.

Das Buch beschreibt nachvollziehbar Methoden der effektiven Produktionsablaufanalyse, der produktfamilienorientierten Produktionsstrukturierung und geht auf die ideale Produktion als Soll-Ziel ein. Es werden weiterhin zehn Gestaltungsrichtlinien fĂŒr eine Produktionsoptimierung erlĂ€utert, wofĂŒr das Buch zahlreiche leichtverstĂ€ndliche Formeln und Grafiken sowie Industriebeispiele zur Untermauerung auffĂŒhrt.


Der Autor Klaus Erlach ist Mann vom Fach, kommt vom Fraunhofer-Institut fĂŒr Produktionstechnik und Automatisierung (Stuttgart) und hat Maschinenbau und Philosophie studiert. Zielgruppe des Autors Klaus Erlachs sind vor allem Experten der Fertigungs- und Fabrikplanung, Studenten mit ingenieurwissenschaftlicher Ausrichtung und Techniker, welche in der Produktionsplanung arbeiten. Fabrikplanung ist eines der KernfĂ€cher fĂŒr Wirtschaftsingenieure, fĂŒr welches dieses Buch eine besondere Bedeutung hat.




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