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	<title>www.der-wirtschaftsingenieur.de &#187; Technische Mechanik</title>
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		<title>Bücherempfehlung &#8211; Technische Mechanik</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 17:48:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Technische Mechanik]]></category>

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		<description><![CDATA[Technische Mechanik ist ein Pflichtfach in den meisten Wirtschaftsingenieur-Studiengängen und ein Kernfach im Maschinenbau. Die Technische Mechanik zählt zum Gebiet der Physik und ist sehr komplex. Um ein gutes Buch über die Technische Mechanik kommt kaum ein Student dieser Studiengänge herum. Buchempfehlungen von www.der-wirtschaftsingenieur.de:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Technische Mechanik</strong> ist ein Pflichtfach in den meisten Wirtschaftsingenieur-Studiengängen und ein Kernfach im Maschinenbau. Die <strong>Technische Mechanik</strong> zählt zum Gebiet der Physik und ist sehr komplex. Um ein gutes Buch über die <strong>Technische Mechanik </strong>kommt kaum ein Student dieser Studiengänge herum.</p>
<p>Buchempfehlungen von www.der-wirtschaftsingenieur.de:</p>
<p><center></p>
<table border="0">
<tbody>
<tr style="text-align: center;">
<td><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=FFFFFF&#038;IS2=1&#038;npa=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=5B5BAD&#038;t=isnochinarbei-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;asins=3540683941" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>
</td>
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</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p></center></p>
<p><br /><br />
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		</item>
		<item>
		<title>Streckenlast</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/streckenlast/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Apr 2008 08:08:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technische Mechanik]]></category>

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		<description><![CDATA[Statiker sind häufig mit auf einer Fläche (oder vereinfacht, auf einer Linie) verteilte Kräfte, die sogenannte Streckenlast, konfrontiert. Im Grunde ist jedes Objekt eine Streckenlast, für die Berechnung in der Statik unter Berücksichtigung z.B. des Eigengewichts wird i.d.R. eine Resultierende Kraft am Schwerpunkt angesetzt. Auch bei einer verteilten Last, wie etwa ein Wasserbecken oder eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Statiker sind häufig mit auf einer Fläche (oder vereinfacht, auf einer Linie) verteilte Kräfte, die sogenannte <strong>Streckenlast</strong>, konfrontiert.<br />
Im Grunde ist jedes Objekt eine Streckenlast, für die Berechnung in der Statik unter Berücksichtigung z.B. des Eigengewichts wird i.d.R. eine Resultierende Kraft am Schwerpunkt angesetzt.</p>
<p>Auch bei einer verteilten Last, wie etwa ein Wasserbecken oder eine Schneedecke auf einem Dach, wird der Schwerpunkt gesucht und dort die resultierende Kraft (aus der auf der Linie verteilten Lasten) ermittelt.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/streckenlasten/streckenlasten_geo.PNG" alt="Streckenlasten" width="624" height="313" /></p>
<p>Bei geometrisch bekannten Formen, zum Beispiel einem Rechteck oder rechtwinkligem Dreieck, ist sowohl die <a title="Schwerpunktberechnung" href="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/schwerpunktberechnung/" target="_self">Schwerpunktermittlung</a> als auch die Berechnung der resultierenden Kraft <strong>FR</strong> einfach.<span id="more-107"></span></p>
<h4><strong>Rechteck</strong></h4>
<p>Der Schwerpunkt befindet sich beim Rechteck auf der halben Länge.</p>
<p>Die Kraft verlagert sich bei rechteckiger Lastverteilung über die Länge <strong>L</strong>. Die Resultierende ist demnach der Betrag jeder Einzelkraft <strong>q(0)</strong> über die Länge verteilt, daher das Produkt aus der Kraft und der Länge.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/streckenlasten/streckenlasten_formel4.PNG" alt="" width="213" height="57" /></p>
<h4><strong>(Rechtwinkliges) Dreieck</strong></h4>
<p>Der Schwerpunkt beim rechtwinkligen Dreieck liegt bei einem Drittel der Länge auf der Seite mit den stärksten Kräften.</p>
<p>Die Resultierende ist das Produkt aus der maximalen Einzelkraft <strong>q(max)</strong> und der Länge <strong>L</strong>, dividiert durch den Betrag <strong>2</strong>. (Hinweis: Das rechtwinklige Dreieck ist ein halbes Rechteck)</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/streckenlasten/streckenlasten_formel5.PNG" alt="" /></p>
<h3><strong>Geometrisch komplexe Streckenlast</strong></h3>
<p>Die Streckenlast liegt jedoch nicht immer geometrisch bekannt vor, sondern kann z.B. wellenartig über eine Fläche (vereinfacht: Länge) verteilt sein. Die Schwierigkeit ist, dass die Einzelkräfte nicht gleich groß sind und auch nicht linear ansteigen.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/streckenlasten/streckenlasten1.PNG" alt="Streckenlast" width="296" height="149" /></p>
<p>Der Schwerpunkt ist mittels umfangreicher Schwerpunktberechnung zu ermitteln, auf welche hier nicht  weiter eingegangen wird. Nachfolgend ist der Schwerpunkt, an welchem die Resultierende wirkt, vorgegeben.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/streckenlasten/streckenlasten2.PNG" alt="Streckenlast" /></p>
<p>Mit der Integralrechnung kann die Resultierende <strong>FR</strong> ermittelt werden, in dem alle Einzelkräfte der Länge nach zusammengefasst werden.<br />
<strong> q(x)</strong> und <strong>dx</strong> spannen eine Fläche auf, <strong>dx</strong> ist dabei ein differenziell kleiner Betrag, so dass diese Fläche sich als Linie vorzustellen ist, die sich der Einzelkraft annähert.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/streckenlasten/streckenlasten_formel1.PNG" alt="Streckenlast" /></p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/streckenlasten/streckenlasten3.PNG" alt="Streckenlast" width="296" height="153" /></p>
<h3><strong>Beispiel</strong></h3>
<p>Angenommen, an den Punkten <strong>A</strong> und <strong>B</strong> befinden sich Festlager, so kann z.B. das Moment am Punkt <strong>A</strong> ermittelt werden.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/streckenlasten/streckenlasten4.PNG" alt="Streckenlast" /></p>
<p>Für das Moment am Punkt <strong>A</strong> ist die Kraft <strong>By</strong> sowie die Resultierende der Streckenlast relevant.<br />
Die Lagerkraft <strong>By</strong> wirkt über den Hebel der Länge <strong>L</strong>, doch über welchen Hebel wirkt die Resultierende <strong>FR</strong>?</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/streckenlasten/streckenlasten_formel2.PNG" alt="" width="330" height="75" /></p>
<p>Die Resultierende wirkt über den Hebel von dem Punkt<strong> A</strong> bis zum Schwerpunkt. Dies ist bei einer Streckenlast jedoch ein unglücklicher Weg, denn die Streckenlast besteht tatsächlich aus sehr vielen Einzelkräften, welche alle einen unterschiedlichen Hebel nutzen.<br />
Beim Weg über die Integralrechnung kann dieser, von den Einzelkräften abhängige, Hebel genutzt werden.<br />
Der Hebel ist die Länge <strong>x</strong>, er ist der Weg zwischen dem Punkt <strong>A</strong> und dem Punkt, an welchem die jeweilige Einzelkraft auftrifft.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/streckenlasten/streckenlasten_formel3.PNG" alt="" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Elastizitäts-Modul (E-Modul)</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/elastizitats-modul-e-modul/</link>
		<comments>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/elastizitats-modul-e-modul/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 19:56:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technische Mechanik]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstofftechnik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/?p=105</guid>
		<description><![CDATA[Die Elastizität (E-Modul) und die Poissonzahl sind wichtige Kennzahlen in der Festigkeitslehre.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Umwelt sind Körper nie absolut starr, anders als man es bei der Berechnung z.B. in der Statik gerne hätte. Die Körper aus bestimmten Materialien sind unterschiedlich beschaffen und reagieren auf Beanspruchung unterschiedlich.</p>
<p>Für Ingenieure ist es jedoch von äußerster Wichtigkeit, das Verhalten eines Materials bei Beanspruchung einschätzen zu können.</p>
<p>Bei Zug reagieren Körper mehr oder weniger (da materialabhängig) mit Dehnung. Welcher Grad der Dehnung und wann welche Dehnstufe (elastische Dehnung, plastische Dehnung, Bruch) erreich wird, wird mit einem <strong>Zugversuch </strong>im Labor getestet.<br />
Beim Zugversuch werden Objekte eingespannt und an ihnen nach einem standarisiertem Verfahren gezogen.</p>
<p>Der Zugversuch setzt die <strong>Dehnung </strong><strong>δ</strong> und die <strong>Spannung</strong> <strong>ε</strong> ins Verhältnis, es resultiert ein Wert (<strong>E-Modul</strong>) der Auskunft über die <strong>Elastizität</strong> bei Spannungsanstieg gibt. Der E-Modul wird i.d.R. mit der Einheit  kN/mm<sup>2</sup> angegeben.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/e-modul.png" alt="" /></p>
<p><span id="more-105"></span><br />
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Die Dehnung<strong> ε</strong> ist wiederum das Verhältnis aus der durch eine Beanspruchung entstandenen Längenänderung und der Ausgangslänge, die vor der Beanspruchung existierte.<br />
<img class="alignleft" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/elastizitaet.PNG" alt="Elastizitätsmodul" width="388" height="273" /></p>
<p>Mit dem <strong>Zugversuch</strong> können die Zugfestigkeit, Bruchdehnung, Streckgrenze und Proportionalitätsgrenze eines Materials bzw. eines Objekts aus einem bestimmten Material ermittelt werden. Mit dem Zugversuch bzw. den Ergebnissen aus dem Zugversuch kann ein Spannungs-Dehnungs-Diagramm konstruiert werden.</p>
<p>Die Spannung <strong>δ</strong> ist das Verhältnis aus einwirkende Kraft <strong>F</strong> und die Fläche <strong>A</strong>, auf die die Kraft wirkt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/spannung.PNG" alt="Spannung" width="160" height="123" /></p>
<p>Das Lese-Prinzip des <strong>Spannungs-Dehnungs-Diagramm</strong> ist einfach: Bei steigender Spannung, steigt die Dehnung. Die Dehnung kann beispielsweise linear ansteigen oder auch sehr ruckartig voranschreiten.</p>
<p>Grundsätzlich beginnt die Dehnung mit einem linearen Verhalten. In dem linearen Bereich gilt das <strong>Gesetz von Hooke</strong> (<strong>Hookesche Gesetz</strong>).</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/e-modul.png" alt="" /></p>
<p>Der Wert des E-Moduls selbst ist also die anfängliche Steigung des Graphen im Spannungs-Dehnungs-Diagramm.</p>
<p><strong>Spannungs-Dehnungs-Diagramm</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/zugversuch.JPG" alt="Zugversuch - Spannungs-Dehnungs-Diagramm" /></p>
<p>Der Winkel <strong>α</strong> ist abhängig von der <strong>Sprödigkeit</strong>. Ein kleinerer Winkel <strong>α</strong> bedeutet, dass das Material eher <a title="Duktilität" href="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/2008/02/12/duktilitat/" target="_self"><strong>duktil</strong></a> ist.</p>
<p>Ein weiterer interessanter Faktor ist die <strong>Querdehnung</strong>, dies ist die Dehnung, die senkrecht zur Beanspruchungsrichtung  geschieht.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/querdehnung.JPG" alt="Querdehnung" width="374" height="222" /></p>
<p>Die <strong>Poissonzahl</strong> <strong>v</strong> (oder <em>μ)</em>, oder auch Querdehnzahl v (<em>μ)</em>, ist das Verhältnis aus der Elastizität des Querschnitts <strong>εq </strong>und der Elastizität (in Beanspruchungsrichtung) <strong>ε</strong>.<br />
Die Querschnittselastizität berechnet sich aus den Verhältnis des ursprünglichen Durchmessers und der Änderung des Durchmessers nach der Beanspruchung kurz vor Bruch.</p>
<p>Die Poissonzahl ist eine Materialkonstante und dimensionslos (wie auch z.B. der Reibungskoeffizient).</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/querdehnzahl.PNG" alt="Querdehnzahl, Poissonzahl" width="374" height="123" /></p>
<p>Die <strong>Elastizität</strong> (E-Modul) und die <strong>Poissonzahl</strong> sind wichtige Kennzahlen in der Festigkeitslehre.</p>
<p>Beispiele für E-Modul-Werte und Poissonzahlen:</p>
<ul>
<li>Titan mit 105  kN/mm<sup>2</sup> und einer Poissonzahl von 0,34</li>
<li>Glas mit zwischen 50 und 90 kN/mm<sup>2</sup> und einer Poissonzahl zwischen 0,18 und 0,30</li>
<li>Stahl (Ferrit) mit 210 kN/mm<sup>2</sup> und einer Poissonzahl zwischen 0,26 und 0,28</li>
</ul>
<p><strong>Hinweise:</strong></p>
<p>Die Elastizität ist nicht nur von der beanspruchenden Kraft abhängig, sondern auch von der Temperatur.<br />
Die Ursache einer Dehnung kann, neben einer Krafteinwirkung, auch eine veränderte Material-Temperatur sein.</p>
<p>Die Zähigkeit des Materials wird nicht mit dem Zugversuch, sondern mit dem Kerbschlagversuch zur Überprüfung der Kerbschlagzähigkeit in Erfahrung gebracht.<br />
<br/>
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		</item>
		<item>
		<title>Schnittlasten: Innere Kräfte am Balken</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/schnittlasten-innere-krafte-am-balken/</link>
		<comments>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/schnittlasten-innere-krafte-am-balken/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 16:53:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technische Mechanik]]></category>
		<category><![CDATA[Mechanik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/2008/03/30/schnittlasten-innere-krafte-am-balken/</guid>
		<description><![CDATA[Der Balken ist gelagert durch ein Festlager am Punkt A und ein Loslager am Punkt B. Auf den Balken wirken zwei Kräfte F1 und F2 ein. Um die Gleichungen ohne Trigonometrie zu lösen wird die im Winkel α angreifende Kraft schon in der Skizze in die Kräfte F1x und F1y eingeteilt. Es stehen zudem drei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Balken ist gelagert durch ein Festlager am Punkt <strong>A</strong> und ein Loslager am Punkt <strong>B</strong>.</p>
<p>Auf den Balken wirken zwei Kräfte <strong>F1</strong> und <strong>F2</strong> ein.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schnittlasten/schnittlasten_beispiel_1.bmp" alt="Schnittlasten" height="105" width="237" /></p>
<p>Um die Gleichungen ohne Trigonometrie zu lösen wird die im Winkel <strong>α</strong> angreifende Kraft schon in der Skizze in die Kräfte <strong>F1x</strong> und <strong>F1y</strong> eingeteilt.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schnittlasten/schnittlasten_formel1.PNG" height="83" width="174" /></p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schnittlasten/schnittlasten_beispiel_2.bmp" alt="Schnittlasten" /></p>
<p>Es stehen zudem drei Längen <strong>a</strong>, <strong>b</strong> und <strong>c </strong>zur Verfügung.<span id="more-102"></span></p>
<h3><strong>Berechnung der Lagerkräfte </strong></h3>
<p>Als einzelne Aufgabe ist die Berechnung der Lagerkräfte zwar nicht unbedingt notwendig, jedoch hilfreich.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schnittlasten/schnittlasten_beispiel_3.bmp" alt="Schnittlasten" /></p>
<p>Der Balken befindet sich in Ruhe, es ist die Statik gegeben, daher gleichen sich alle Kräfte gegenseitig aus.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schnittlasten/schnittlasten_formel2.PNG" /></p>
<p>Aus dem Gleichungssystem resultieren folgende Lagerkräfte:</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schnittlasten/schnittlasten_formel3.PNG" /></p>
<h3><strong>Berechnung der Schnittgrößen</strong></h3>
<p>Die Schnitte werden zwischen den relevanten Kräften (in diesem Beispiel sind alle Kräfte relevant) gesetzt; Es ergeben sich daher drei Schnitte und sechs Teilsysteme (drei Teilsystempaare, es wird nachfolgend nur auf die jeweils rechte Seite eingegangen).</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schnittlasten/schnittlasten_beispiel_4.bmp" alt="Schnittlasten" /></p>
<p>In diesem Beispiel werden nur die  positiven Schnittufer betrachtet, die Erschließung der Schnittlasten erfolgt von links nach rechts.</p>
<h4><strong>Erstes Teilsystem </strong></h4>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schnittlasten/schnittlasten_beispiel_5.bmp" alt="Schnittlasten" /></p>
<p>Bei der Berechnung des Moments am Schnittpunkt wird die Länge <strong>a</strong> als Hebel verwendet. Der Hebel darf auch kleiner sein (um den Schnittpunkt zu verschieben), jedoch nicht größer als die Länge <strong>a</strong>!</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schnittlasten/schnittlasten_formel4.PNG" /></p>
<p>Mit diesem Gleichungssystem können die gesuchten Kräfte (innere Normal- und Querkraft und das innere Moment) durch mathematische Lösung erschlossen werden.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schnittlasten/schnittlasten_formel5.PNG" /></p>
<p>Es ist nun bekannt, welche Abhängigkeiten der inneren Kräfte von den bekannten Größen (einwirkende Kräfte F1 und F2 sowie die Längenangaben) bestehen. Nach diesem Prinzip ist auch bei den Schnittgrößen an den anderen Schnitten vorzugehen.</p>
<h4><strong><strong>Zweites Teilsystem</strong></strong></h4>
<p>Das zweite Teilsystem nähert sich bis unmittelbar vor der Laberkraft am Punkt B.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schnittlasten/schnittlasten_beispiel_6.bmp" alt="Schnittlasten" /></p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schnittlasten/schnittlasten_formel6.PNG" /></p>
<h4><strong><strong>Drittes Teilsystem </strong></strong></h4>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schnittlasten/schnittlasten_beispiel_7.bmp" alt="Schnittlasten" /></p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schnittlasten/schnittlasten_formel7.PNG" /></p>
<h4><strong>Alternative: Rückschlüsse aus den bereits errechneten Schnittlasten </strong></h4>
<p>Unter Miteinbeziehung negativer Schnittufer ist auch die Betrachtung mit absolutem Freischnitt (die drei imaginären Schnitte haben den Balken komplett in unabhängige Einzelteile zerlegt) möglich.</p>
<p>Dieses Verfahren kommt vor allem dann zur Anwendung, wenn die Konstruktion sehr komplex ist.<br />
Der Nachteil liegt in der Abhängigkeit der inneren Kräfte von anderen inneren Kräften.</p>
<p>Es ist beim (von rechts aus) ersten Schnitt genauso zu verfahren, wie bereits beim ersten Schnitt geschehen.</p>
<p>Das zweite Teilsystem hat dann zwei entgegengesetzte innere Kräfte gleicher Größe (Q1 = Q2, N1 = N2, M1 = M2).</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schnittlasten/schnittlasten_beispiel_6alt.bmp" alt="Schnittlasten" /></p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schnittlasten/schnittlasten_formel8.PNG" /></p>
<p>Das letzte Teilsystem, welches am (von rechts aus) am dritten Schritt beginnt, hat dann wieder nur einen Schnitt (mit negativem Schnittufer).</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schnittlasten</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/schnittlasten/</link>
		<comments>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/schnittlasten/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 12:19:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technische Mechanik]]></category>
		<category><![CDATA[Mechanik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/2008/03/30/schnittlasten/</guid>
		<description><![CDATA[Die Kräfte, die auf eine Konstruktion einwirken, werden von den Trägern an die Lager weitergegeben. An den Lagern wirken daher die Kräfte und Momente, die auch auf die Träger wirken. Eine Überbelastung einer Konstruktion führt jedoch nicht unbedingt zur Verformung oder zum Zerbrechen an den Lagern, auch die Träger können durch Krafteinwirkungen beschädigt werden, denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kräfte, die auf eine Konstruktion einwirken, werden von den Trägern an die Lager weitergegeben. An den Lagern wirken daher die Kräfte und Momente, die auch auf die Träger wirken.</p>
<p>Eine Überbelastung einer Konstruktion führt jedoch nicht unbedingt zur Verformung oder zum Zerbrechen an den Lagern, auch die Träger können durch Krafteinwirkungen beschädigt werden, denn die Kräfte wirken auch in den Trägern selbst.</p>
<p>Von Bedeutung sind dabei die <strong>inneren Kräfte</strong>.</p>
<p>Mit einem imaginären Schnitt durch einen Träger, können die<strong> inneren Kräfte</strong> bzw. die <strong>Schnittgrößen</strong> skizziert werden.<br />
Die Schnittgrößen spielen sowohl in der <strong>Statik</strong>, als auch in der <strong>Festigkeitslehre</strong> und in der <strong>Dynamik</strong> eine Rolle.<span id="more-101"></span></p>
<p><strong>Beispiel:</strong> Ein Balken, der mit dem einen Ende in eine Wand eingespannt ist, nimmt am anderen Ende eine Kraft <strong>F</strong> auf.<br />
Angenommen, der Träger sei unverformbar und unzerbrechlich, dann würde der Körper die gesamte Kraft an die Wand weitergeben.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schnittlasten/schnittlast_einf.JPG" alt="Schnittlasten" height="166" width="389" /></p>
<p>Tatsächlich ist der Träger natürlich nicht unverformbar/unzerbrechbar. Möglicherweise wird der Träger durch die einwirkende Kraft verbogen. Wie stark die inneren Kräfte sind, kann durch einen Schnitt erfahren werden.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schnittlasten/schnittlast_einf2.JPG" alt="Schnittlasten" /></p>
<p>Durch den Schnitt entstehen zwei Teilsysteme. Es werden die innere Querkraft, die innere Normalkraft sowie das innere Moment am Schnittpunkt beider Teilsysteme freigelegt. Das innere Moment ist das <strong>Biegemoment</strong>.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schnittlasten/schnittlast_einf3.JPG" alt="Schnittlasten" /><br />
Die Schnittgrößen selbst sind resultierende Kräfte, der tatsächlich im Querschnitt flächenverteilten Kräfte.<br />
Die Schnittgrößen eines Teilsystems müssen zusammen mit den restlichen Größen des dazugehörigen Teilsystems im Gleichgewicht stehen, wenn die Statik (Ruhezustand) als sicher gilt.</p>
<p>Berechnet werden, können die Schnittgrößen in jedem Teilsystem. Die Schnittgrößen eines Schnittes sind in den entsprechenden Teilsystemen natürlich gleich!</p>
<p>Wo sollten an einem Träger die Schnittgrößen untersucht werden?</p>
<ul>
<li>Beim Bereichsende, immer kurz vor der Krafteinleitung</li>
<li>bei einem neuen Bereich hinter bzw. vor einer Krafteinleitung</li>
<li>bei Änderung der Geometrie des Trägers</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Flächenmomente (Steiner Satz)</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Mar 2008 19:46:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technische Mechanik]]></category>
		<category><![CDATA[Mechanik]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit den Gleichungen nach dem Steiner Satz können die Flächenträgheitsmomente verschiedener Gebilde unterschiedlicher Geometrie berechnet werden. Beispiel: Rechteck mit Schwerpunkt am Mittelpunkt Flächenträgheitsmoment beim Rechteck, Rotation um die X-Achse Flächenträgheitsmoment beim Rechteck, Rotation um die X-Achse]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit den Gleichungen nach dem Steiner Satz können die Flächenträgheitsmomente verschiedener Gebilde unterschiedlicher Geometrie berechnet werden.</p>
<p>Beispiel: Rechteck mit Schwerpunkt am Mittelpunkt</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/steinersatz/steinersatz.bmp" alt="Flächenträgheitsmoment-Berechnung" height="147" width="132" /><span id="more-100"></span></p>
<h3><strong>Flächenträgheitsmoment beim Rechteck, Rotation um die X-Achse </strong></h3>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/steinersatz/steinersatz2.bmp" alt="Flächenträgheitsmoment-Berechnung" /></p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/steinersatz/formel_Jx_1.JPG" alt="Steiner Satz für Rechtecke" height="166" width="254" /></p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/steinersatz/formel_Jx_2.JPG" alt="Steiner Satz für Rechtecke" /></p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/steinersatz/formel_Jx_3.JPG" alt="Steiner Satz für Rechtecke" /></p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/steinersatz/formel_Jx_4.JPG" alt="Steiner Satz für Rechtecke" /></p>
<h3><strong>Flächenträgheitsmoment beim Rechteck, Rotation um die X-Achse </strong></h3>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/steinersatz/steinersatz3.bmp" alt="Flächenträgheitsmoment-Berechnung" /></p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/steinersatz/formel_Jy_1.JPG" alt="Steiner Satz für Rechtecke" /></p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/steinersatz/formel_Jy_2.JPG" alt="Steiner Satz für Rechtecke" /></p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/steinersatz/formel_Jy_3.JPG" alt="Steiner Satz für Rechtecke" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Berechnung von Schwerpunkt und Flächenträgheitsmoment</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/berechnung-von-schwerpunkt-und-flachentragheitsmoment/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Mar 2008 15:02:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technische Mechanik]]></category>
		<category><![CDATA[Mechanik]]></category>

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		<description><![CDATA[Es soll das Flächenträgheitsmoment eines gegabelten Objekts errechnet werden. Das Objekt hat eine fest definierte Größe, die sich aus der Zusammensetzung aus 18 Quadraten mit der Seitenlänge a ergibt. Es handelt sich um ein komplexes Objekt, da es insgesamt gesehen eine komplexe Geometrie besitzt. Das Objekt kann aber in Objekte mit bekannter Geometrie unterteilt werden; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es soll das <strong>Flächenträgheitsmoment</strong> eines gegabelten Objekts errechnet werden.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/traegheitsmoment_aufgabe.bmp" alt="Trageheitsmoment" height="124" width="72" /></p>
<p>Das Objekt hat eine fest definierte Größe, die sich aus der Zusammensetzung aus <strong>18 Quadraten</strong> mit der Seitenlänge<strong> a</strong> ergibt. Es handelt sich um ein komplexes Objekt, da es insgesamt gesehen eine komplexe Geometrie besitzt. Das Objekt kann aber in Objekte mit bekannter Geometrie unterteilt werden; Es ergeben sich dadurch vier Rechtecke.<br />
Die Verbundstücke (<strong>Winkelstücke</strong>) gehören dem horizontalen Rechteck an.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/traegheitsmoment_aufgabe2.bmp" alt="Trageheitsmoment" align="left" height="124" width="69" /><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/traegheitsmoment_aufgabe3.bmp" alt="Trageheitsmoment" align="middle" height="124" width="67" /><span id="more-99"></span></p>
<h3><strong>Berechnung des Schwerpunkts</strong></h3>
<p>Für das <strong>Flächenträgheitsmoment</strong> muss der Schwerpunkt bekannt sein, dieser muss als Erstes berechnet werden.</p>
<p>Die Schwerpunktposition in X- und Y-Richtung berechnet sich aus der Summe aller Produkte aus den Schwerpunkpositionen Xsi/Ysi der Teilstücke und den Flächengrößen der entsprechenden Teilstücke, dividiert durch die Flächengröße des gesamten Objekts.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schwerpunkt_formel.PNG" alt="Schwerpunktberechnung" height="280" width="300" /></p>
<p>Für die <strong>Ermittlung des Schwerpunktes</strong> muss noch ein Koordinatenursprung als Orientierungspunkt gesetzt werden. Dieser könnte z.B. unten links gesetzt werden, mit dem Vorteil, dass das gesamte Objekt im positiven Koordinatenbereich liegt.<br />
In diesem Beispiel wird der Ursprung (Punkt 0;0) des Koordinatensystems aber zwischen dem Teilstück 1 und dem Teilstück 2 platziert.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/traegheitsmoment_aufgabe4.bmp" alt="Trageheitsmoment" align="middle" height="114" width="82" /></p>
<p>Es werden die Schwerpunktangaben und die Flächengrößen sowie das Produkt aus beiden Angaben für jedes Teilstück benötigt. Diese Werte sind leicht abzulesen und zu errechnen. Am übersichtlichsten geschieht dies in einer Tabelle.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schwerpunkt_tabelle2.bmp" alt="Schwerpunktberechnung" height="257" width="657" /></p>
<p>Mit der tabellarischen Form können alle Faktoren übersichtlich geordnet werden und unter den Spalten die Summen aus den relevanten Werten gebildet werden. Diese Summen können dann in die Gleichung für die Schwerpunktberechnung eingesetzt werden.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schwerpunkt_traegheit_aufgabe_rechnung.PNG" alt="Schwerpunktberechnung" height="176" width="264" /></p>
<p>Als Ergebnis steht nun ein Schwerpunkt S(0; -1,83) fest, dieser kann für eine bessere Vorstellung der Schwerpunktlage in die Skizze eingefügt werden.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/traegheitsmoment_aufgabe5.bmp" alt="Schwerpunkt" height="124" width="72" /></p>
<h3><strong>Berechnung des Flächenträgheitsmoments</strong></h3>
<p>Das gesamte Objekt ist zusammengesetzt aus mehreren Teilstücken.<br />
Das Flächenträgheitsmoment für das gesamte Gebilde berechnet sich nicht nur aus der Summe aller Flächenmomente der Teilstücke, sondern auch aus den Abständen der Schwerpunkte der jeweiligen Teilstücke von dem (errechneten) Schwerpunkt des gesamten Gebildes.</p>
<p>Diese Abstände werden quadriert und mit der Fläche des dazugehörigen Teilstücks multipliziert.</p>
<p>Jx = Flächenträgheitsmoment, Rotation um die X-Achse<br />
Jy = Flächenträgheitsmoment, Rotation um die Y-Achse</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/traegheitsmoment_formel.PNG" alt="Trägeheitsmomentberechnung" height="152" width="499" /></p>
<p>Das Flächenträgheitsmoment eines einzelnen Objekts mit bekannter Geometrie berechnet sich <a href="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/2008/03/29/flachenmomente-steiner-satz/" title="Flächenträgheitsmoment mit Steiner Satz">mit dem Steiner Satz</a>.<br />
Die vier Teilstücke sind einfache Rechtecke.<br />
In diesem Beispiel müssen daher die Gleichungen zur Errechnung des Flächenträgheitsmoments mit den Rotationsachsen X und Y für Rechtecke verwendet werden.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/steinersatz_rechteck.PNG" alt="Steiner Satz für Rechtecke" height="98" width="395" /><br />
(Diese Gleichungen sind an die Geometrie eines Rechteckes gebunden! Die Flächenträgheitsmomente für Kreise, Halbkreise, Dreiecke, Trapeze etc. werden mit anderen Gleichungen nach dem Steiner Satz berechnet!)</p>
<p>Auch (bzw. insbesondere) bei der Errechnung der Flächenträgheitsmomente für komplexe Gebilde, ist der tabellarische Weg sehr hilfreich.<br />
<img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/traegheitsmoment_tabelle.bmp" alt="trägheitsmoment" height="279" width="817" /></p>
<p>Es werden die Flächenträgheitsmomente mit den Gleichungen nach dem Steiner Satz für alle Teilstücke errechnet. Die Abstände ergeben sich aus der Subtraktion der Schwerpunktposition des gesamten Objekts von den Schwerpunkpositionen der jeweiligen Teilstücke.</p>
<p>Die ermittelten Summen können in die Gleichungen für die Ermittlung des Flächenträgheitsmoments des zusammengesetzten Objekts eingesetzt werden. Die Flächenträgheitsmomente um die X-Achse und um die Y-Achse wurden damit vollständig errechnet.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schwerpunkt_traegheit_aufgabe_rechnung2.PNG" alt="Berechnung des Flächenträgheitsmoments" height="212" width="448" /></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Flächenträgheitsmomente</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 15:10:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technische Mechanik]]></category>
		<category><![CDATA[Mechanik]]></category>

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		<description><![CDATA[Flächenträgheitsmomente sind besonders für die Festigkeitslehre von Bedeutung, da in der Festigkeitslehre die Verformung und Spannung von Objekten bzw. deren Oberflächen eine Rolle spielen. Mit der Berechnung des Flächenträgheitsmoments kann ein mögliche Verformung/Verbiegung eingeschätzt und so ein Körper auf seine Stabilität hin untersucht werden. Abhängig von sind Flächenträgheitsmomente von Größe und Form (Geometrie) eines Querschnitts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Flächenträgheitsmomente</strong> sind besonders für die <strong>Festigkeitslehre</strong> von Bedeutung, da in der Festigkeitslehre die Verformung und Spannung  von Objekten bzw. deren Oberflächen eine Rolle spielen.</p>
<p>Mit der Berechnung des <strong>Flächenträgheitsmoment</strong>s kann ein mögliche Verformung/Verbiegung eingeschätzt und so ein Körper auf seine Stabilität hin untersucht werden.<br />
Abhängig von sind Flächenträgheitsmomente von Größe und Form (Geometrie) eines Querschnitts sowie von der Lage des Bezugsystems.</p>
<p>Flächenträgheitsmomente werden auch als <strong>Flächenmoment 2. Grades</strong> bezeichnet.<span id="more-98"></span></p>
<h3><strong>Berechnung des Flächenträgheitsmoments</strong></h3>
<p>Die Berechnung geschieht abhängig von der Geometrie nach dem <strong>Steiner Satz</strong>. Die Berechnung des Flächenträgheitsmomenteserfolgt  bei einem Rechteck wie folgt:</p>
<p>Es ist der <strong>Schwerpunkt</strong> des <strong>Rechtecks</strong> zu bestimmen. Durch diesen verläuft die Rotationsachse.<br />
Es kann um die X- und Y-Achse gedreht werden (im dreidimensionalen Raum zusätzlich um die Z-Achse).</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/traegheitsmoment_rechteck.bmp" /></p>
<p>Das Trägheitsmoment wird mit dem Buchstaben <strong>J</strong> symbolisiert.</p>
<p>Das Flächenträgheitsmoment ist hier von der Rotationsachse abhängig,  da die Spiegelung über die X-Achsen ungleich der Spiegelung über die Y-Achse ist. (Bei Kreisen ist das Flächenträgheitsmoment unabhängig von der Rotationsachse). Daher muss das Trägheitsmoment mit der Rotationsachse X von dem mit der Rotationsachse Y unterschieden werden.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/steinersatz_rechteck.PNG" alt="Steiner Satz" height="98" width="395" /></p>
<p>(Diese Gleichungen sind an die Geometrie eines Rechtecks gebunden! Für Dreiecke, Kreise, Halbkreise, Trapeze etc. gelten andere Gleichungen nach dem Steiner Satz)</p>
<h3><strong>Ermittlung der Flächenträgheitsmomente bei zusammengesetzten Objekten</strong></h3>
<p><strong>Beispiel:</strong> Zwei gleiche Träger sind mit einer Kugel verbunden. (Hierbei wird sich jedoch auf die Zweidimensionalität beschränkt, daher handelt es sich nicht um eine Kugel, sondern um einen Kreis).</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/traegheitsmoment_einf.bmp" alt="Trägheitsmoment" height="150" width="249" /></p>
<p>Zur Ermittlung des Flächenträgheitsmoments wird das Objekt um die eigene (vertikal, die einzige Spiegelachse) Achse gedreht.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/traegheitsmoment_einf2.bmp" alt="Trägheitsmoment" /></p>
<p>Probleme bereitet die komplexe Geometrie des gesamten Objekts. Das Objekt kann jedoch in einzelne Teilstücke mit jeweils bekannter Geometrie zerlegen.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/traegheitsmoment_einf3.bmp" alt="Trägheitsmoment" /></p>
<p>Während der Kreis seine Achse, welche aus Sicht des gesamten Körpers zentral liegt, behält, bekommen die vier Träger jeweils eine eigene Achse. Jede Teilstück-Achse muss durch den Schwerpunkt des Teilsstückes gehen und parallel zur zentralen Achse der Kugel verlaufen.</p>
<p>Nun können die Flächenmomente der einzelnen Teilstücke errechnet werden. Für die Ermittlung des gesamten Objekts sind noch die Abstände ein wichtiger Faktor. Der Abstand ist im Grunde ein Radius, denn wenn die Abstände um die Hauptrotationsachse gedreht wird, würde ein Kreis entstehen. (hierfür ist etwas Vorstellungskraft nötig)</p>
<p>Das Flächenträgheitsmoment <strong>Jz</strong> des gesamten Gebildes um die Z-Achse errechnet sich nun aus der Summe aller Flächenträgheitsmomente der Teilflächen <strong>Ji</strong>, addiert mit der Summe aller Produkte der quadrierten Abstände <strong>r</strong> der Teilstück-Achsen von der zentralen Hauptachse des gesamten Gebildes und der Flächeninhalte der Teilstücke <strong>Ai</strong>.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/traegheitsmoment_einf_formel.PNG" alt="Trägheitsmoment" height="65" width="331" /></p>
<p>Analog verhält es sich mit dem Volumenträgheitsmoment. Dann fließt statt der Fläche das Körper-Volumen in die Rechnung mit ein.</p>
<p><strong>Hinweis:</strong><br />
Das Flächenträgheitsmoment sollten nicht mit dem Massenträgheitsmoment verwechselt werden.  Das Massenträgheitsmoment befasst sich nicht mit der Steifigkeit/Stabilität eines Materials oder Objekts, sondern mit der Trägheit einer Reaktion auf veränderte Rotationsgeschwindigkeit. Massenträgheitsmomente befassen sich mit dem Bewegungszustand eines Körpers.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schwerpunktberechnung</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/schwerpunktberechnung/</link>
		<comments>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/schwerpunktberechnung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 19:39:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technische Mechanik]]></category>
		<category><![CDATA[Mechanik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/2008/03/27/schwerpunktberechnung/</guid>
		<description><![CDATA[In einem Kräftesystem müssen häufig Kräfte berücksichtigt werden, welche über eine Masse oder (vereinfacht) Fläche wirken. Beispielsweise wird ein kegelförmiges Objekt von der Schwerkraft nach unten gezogen. Dabei wirkt die Schwerkraft jedoch auf jedes einzelne Atom des Objekts. In der vereinfachten Darstellung wird jedoch nur mit einer resultierenden Kraft gerechnet. Diese muss jedoch am Schwerpunkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Kräftesystem müssen häufig Kräfte berücksichtigt werden, welche über eine Masse oder (vereinfacht) Fläche wirken.<br />
Beispielsweise wird ein kegelförmiges Objekt von der Schwerkraft nach unten gezogen. Dabei wirkt die Schwerkraft jedoch auf jedes einzelne Atom des Objekts.</p>
<p>In der vereinfachten Darstellung wird jedoch nur mit einer resultierenden Kraft gerechnet. Diese muss jedoch am <strong>Schwerpunkt</strong> ansetzen.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schwerpunkt.bmp" alt="Schwerpunkt" height="138" width="283" /></p>
<p>Im Körper ist der Punkt, in dem die Resultierende aller Massenkräfte angreift, der <strong>Massenmittelpunkt</strong>. Die Resultierende aller Massenkräfte ist die Gewichtskraft. Entsprechendes gilt auch für den <strong>Flächenmittelpunkt</strong>.<span id="more-97"></span><br />
<br/>
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<strong>Schwerpunktberechnung, Beispiel:</strong></p>
<p>Die<strong> Schwerpunktberechnung </strong>ist verhältnismäßig simpel. Bei einfachen Objekten, z.B. bei einem Kreis oder einem Rechteck, ist die Ermittlung des Schwerpunktes ohne Umwege möglich. Bei komplexeren, weil zusammengesetzten, Objekten, ist dies ein wenig umständlicher.<br />
Als Beispiel dient hier ein verwinkelter Balken. Diese besteht im Grund aus drei Rechtecken.<br />
Es soll der Flächenschwerpunkt errechnet werden.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schwerpunkt1.bmp" alt="Schwerpunkt" align="left" height="127" width="112" /></p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schwerpunkt2.bmp" alt="Schwerpunkt" align="middle" height="144" width="138" /></p>
<p>Das Objekt muss in <strong>Teilflächen</strong> separiert werden, denn so stehen drei <strong>einfache Objekte mit bekannter Geometrie</strong> (hier: Rechtecke) zur Verfügung. Die Teilstücke werden (in diesem Beispiel mit Römischen Zahlen) nummeriert.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schwerpunkt3.bmp" alt="Schwerpunkt" height="128" width="144" /></p>
<p>Wichtig (und eine häufige Fehlerquelle) ist bei der Schwerpunktberechnung, dass Flächenteile nicht doppelt berücksichtigt werden. Diese Gefahr besteht vor allem an den Verbundstücken des Objekts.<br />
In diesem Beispiel, gehören die <strong>Teilflächenüberschneidungen</strong> zum vertikalen Balken, sie hätten auch zu den horizontalen Balken gehören können (siehe <a href="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schwerpunkt33.bmp" title="Andere Aufteilung" target="_blank">hier</a>).</p>
<p>Die <strong>Flächenschwerpunktberechnung</strong> erfolgt mit folgenden Formeln:</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schwerpunkt_formel.PNG" alt="Schwerpunktberechnung" height="280" width="300" /></p>
<p>Die Schwerpunktermittlung erfolgt für <strong>jede Dimension</strong> getrennt.<br />
Es werden die <strong>Schwerpunktpositionen aller Teilstücke</strong> (Xsi und Ysi, i = Anzahl der Teilstücke) mit den jeweiligen Flächengrößen der Teilstücke multipliziert. Da es sich um ein großes, aus den Teilstücken zusammengesetztes Objekt handelt, werden diese Produkte summiert und durch die gesamte Flächengröße dividiert.</p>
<p>Für die Schwerpunktberechnung sind demnach alle Teilschwerpunktpositionen (in X- und Y-Richtung), alle Teilflächengrößen und die gesamte Flächengröße notwendig.</p>
<p>Es fehlt noch ein <strong>Orientierungspunkt</strong>. Daher muss ein Ursprung im Koordinatensystem festgelegt werden.<br />
Dieses kann beliebig gesetzt worden sein (es darf jedoch über die Berechnung hinweg nicht verschoben werden, ansonsten müssen die Werte umgerechnet werden).<br />
Im Beispiel wird der Ursprung des Koordinatensystems unten links positioniert. Dies ist empfehlenswert, da sich die gesamte Fläche des Objekts im positiven Bereich des Koordinatensystems befindet.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schwerpunkt4.bmp" alt="Schwerpunkt" height="127" width="112" /></p>
<p>Die Berechnung der für die Flächenschwerpunktberechnung notwendigen Größen erfolgt idealerweise mit einer Tabelle, da sonst schnell die Übersicht verloren geht. Die Tabelle hat drei Zeilen, da die zusammengesetzte Fläche drei Teilflächen hat. Die gesuchten Größen werden in der vierten Zeile summiert und damit für die Berechnung mit den Formeln für die Teilflächenschwerpunkte vorbereitet.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schwerpunkt2.bmp" alt="Schwerpunkt" align="left" height="144" width="138" /></p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schwerpunkt_tabelle.bmp" alt="Schwerpunktberechnung" align="middle" height="214" width="682" /></p>
<p>In die Tabelle werden die jeweiligen Werte eingetragen.<br />
Die Werte Xsi und Ysi werden für jede Teilfläche am Koordinatensystem abgelesen, dabei gilt bei Rechtecken, dass der Schwerpunkt eines Rechteckes an einer Dimension an der Hälfte der Seitenlänge liegt; Orientierungspunkt ist der im Vorfeld festgelegte Koordinatenursprung (Punkt 0;0).</p>
<p>Die ermittelten Summen können dann in die Formeln für die Ermittlung der Flächenschwerpunkte eingetragen werden.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schwerpunkt_loesung.PNG" alt="Schwerpunktberechnung" height="187" width="264" /></p>
<p>Der errechnete <strong>Schwerpunkt</strong> kann nun in die Skizze eingetragen werden.<br />
<img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/schwerpunkt5.bmp" alt="Schwerpunktberechnung" height="144" width="138" /><br />
<br/>
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		</item>
		<item>
		<title>Haftungskraft &#8211; Die Rolle als Beispiel</title>
		<link>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/haftungskraft-die-rolle-als-beispiel/</link>
		<comments>http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/haftungskraft-die-rolle-als-beispiel/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 20:11:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technische Mechanik]]></category>
		<category><![CDATA[Mechanik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/index.php/2008/03/26/haftungskraft-die-rolle-als-beispiel/</guid>
		<description><![CDATA[Nachfolgend soll ein Beispiel zur Berechnung der Statik unter Berücksichtigung der Haftungskraft gegeben werden: Die Rolle. Eine Rolle ist ein gewickeltes Material &#8211; Als Beispiel darf man sich gerne die &#8220;Klorolle&#8221; vorstellen. Die (hier als Beispiel verwendete) Toilettenpapier-Rolle ist an einer Wand mit einem Stab befestigt. Der Stab und die Rolle sind über ein Gelenk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachfolgend soll ein Beispiel zur Berechnung der Statik unter Berücksichtigung der Haftungskraft gegeben werden: Die Rolle.</p>
<p>Eine Rolle ist ein gewickeltes Material &#8211; Als Beispiel darf man sich gerne die &#8220;Klorolle&#8221; vorstellen.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/rolle1.bmp" alt="Haftung bei einer Rolle" height="261" width="228" /></p>
<p>Die (hier als Beispiel verwendete) Toilettenpapier-Rolle ist an einer Wand mit einem Stab befestigt. Der Stab und die Rolle sind über ein Gelenk verbunden, so dass sich die Rolle drehen kann.</p>
<p><span id="more-95"></span>Durch einen Stab, wird die Rolle fixiert und gegen die Wand gedrückt. Wird an der Rolle gezogen, muss das Papier eine Haftung an der Wand überwinden, um die Rolle drehen zu können.</p>
<p>Von Interesse ist hier demnach die <strong>Haftungskraft</strong>. Die Haftungskraft ist <strong>maximal</strong> so groß, wie das Produkt aus der Normalkraft und dem Haftunsbeiwert <strong>μ</strong>.<br />
<img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/haftung4.PNG" alt="Haftung" height="82" width="196" /><br />
Um die <strong>Haftungskraft</strong> in ihrer Maximalgröße zu ermitteln, wird daher die <strong>Normalkraft</strong> benötigt.</p>
<p>Um das Kräftegleichgewicht (zur Erinnerung: Die Rolle bewegt sich nicht, alle Kräfte heben sich gegenseitig auf) aufzustellen, werden die Kräfte an der Rolle skizziert:</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/rolle2.bmp" alt="Haftung bei einer Rolle" height="229" width="297" /></p>
<p>Die <strong>Normalkraft N</strong> ist eine horizontal wirkende Kraft. Daher ist die Normalkraft im Kräftegleichgewicht auf der X-Achse zu finden. Die Normalkraft kann durch mathematische Umstellung ermittelt werden.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/rolle_formel.PNG" alt="haftung" height="85" width="431" /></p>
<p>Die <strong>Normalkraft</strong> ergibt sich in diesem Fall leider aus zwei anderen Kräften und dem Winkel <strong>α.</strong><br />
Die Zugkraft <strong>F</strong> kann leicht bestimmt werden bzw. ist variabel. Der Winkel <strong>α</strong> ist genauso wie der Winkel <strong>β</strong> gegeben bzw. kann gemessen werden. Doch wovon ist die Stabkraft <strong>S</strong> abhängig?</p>
<p>Die Stabkraft <strong>S</strong> wirkt im Winkel <strong>α</strong> auf die Rolle, sie wirkt also sowohl horizontal als auch vertikal. Daher kann die Stabkraft auch aus dem vertikalen Gleichgewicht der Kräfte erschlossen werden.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/rolle_formel2.PNG" alt="Haftung" /></p>
<p>Durch mathematische Umstellung kann so auch die Stabkraft <strong>S</strong> ermittelt werden. Allerdings wird hier davon ausgegangen, dass sich die Rolle zwar nicht dreht, die Zugkraft demnach genau so stark wie die Haftungskraft ist &#8211; so kann die Haftungskraft <strong>H</strong> in der Gleichung durch die Zugkraft <strong>F</strong> ersetzt werden. Wird die Zugkraft nur minimal erhöht, wird sich die Rolle bereits drehen (da dann <strong>F</strong> größer als <strong>H</strong> ist).</p>
<p>Nun kann die Stabkraft <strong>S</strong> in die Gleichung der Normalkraft eingesetzt werden.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/rolle_formel3.PNG" alt="Haftung" height="257" width="460" /></p>
<p>Die Gleichung, aus der sich die Normalkraft <strong>N</strong> ergibt, steht nun mit bekannten Größen bereit.<br />
So kann <strong>N</strong> in die Gleichung zur Ermittlung der maximalen Haftungskraft eingetragen werden.</p>
<p><img src="http://www.der-wirtschaftsingenieur.de/bilder/rolle_formel4.PNG" alt="Haftung" height="181" width="634" /></p>
<p>Es fehlt lediglich der Wert <strong>μ</strong>. Dieser ist abhängig vom verwendeten Material der Wand (z.B. Keramik) und der Rolle (z.B. Papier).</p>
<p><strong>Hinweise:</strong></p>
<p>Das Gelenk, welches die Rolle mit dem Befestigungsstab verbindet, hat natürlich noch einen eigenen, inneren Haftungswiderstand. Dieser wurde hier jedoch nicht berücksichtigt.</p>
<p>Hier wird außerdem nicht darauf eingegangen, dass die Zugkraft F in ihrer Größe beschränkt ist (da das Papier reißen würde).</p>
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