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- Generalist zwischen Wirtschaft und Technik


Prozessoptimierung durch Redesign

Die Prozessoptimierung kann zu unterschiedlichen Phasen angestrebt werden:

  • WĂ€hrend einer Planung fĂŒr neue Prozesse (Neuplanung) oder
  • als Redesign bestehender Prozesse nach einer Ist-Analyse (z. B. AusfĂŒhrungsanalyse von Produktionsprozessen nach MTM)

Es ist zu bevorzugen, die Methoden der Prozessoptimierung von Anfang an, also bereits mit der erstmaligen Planung (Neuplanung) von Prozessen/Prozessketten, anzuwenden bzw. zu berĂŒcksichtigen. Jedoch selbst wenn die BemĂŒhungen fĂŒr intelligente und schlanke Prozesse von Anfang an sehr hoch waren, sind Prozesse und Prozessketten nie “perfekt”, denn mit technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt steigen auch die Anforderungen an Prozesse sowie die Prozessoptimierungsmöglichkeiten.

FĂŒr jede Prozessoptimierung gibt es eine Vorgehensstrategie und Analyse auf Optimierungspotenzial. AbhĂ€ngig von Branche und Sachgebiet werden fĂŒr die Prozessoptimierung unterschiedliche Analysegrundlagen herangezogen. Eine Prozessoptimierung in der Industrie basiert hĂ€ufig auf den Grundlagen, die aus einer Wertstromanalyse gewonnen wurden. (mehr…)


Ideal-Layoutplanung

Das Ideallayout ist eine Kerndisziplin in der Fabrikplanung und der Grundstein fĂŒr die spĂ€tere Realplanung. Auch fĂŒr die Arbeitsplanung und Unternehmenslogistik kann die Idealplanung eine Rolle spielen. Die Idealplanung ist eine Vorgabe fĂŒr die Gestaltung der Realplanung. Ziel ist die optimale rĂ€umliche Zuordnung der Maschinen bzw. ArbeitsplĂ€tze sowie der Abbildung der MaterialflĂŒsse und ArbeitsablĂ€ufe. Als Datengrundlage dienen ArbeitsplĂ€ne. Die Idealplanung ist grafisch einfach gehalten und wird zweidimensional dargestellt. (mehr…)


Layoutplanung in der Fabrikplanung

Layout (kommt von “lay out” -> auslegen) ist eine grafische Darstellung von Objekten und/oder FlĂ€chen im rĂ€umlichen Bezug. Speziell fĂŒr die Fabrikplanung wird unter Layout die Darstellung der Anordnung von Fabrikbereichen verstanden. Die Darstellung kann zwei- oder dreidimensional aufgebaut sein. ZweckabhĂ€ngig werden unterschiedliche Ebenen und Details dargestellt z. B. Standorte, GebĂ€ude, Bereiche/Hallen, ArbeitsplĂ€tze bis hin zu einzelnen Betriebsmitteln.

Die Layoutplanung erfolgt mithilfe von Optimierungsverfahren, die Ergebnisse werden in Form von grafischen Darstellungen prÀsentiert. Die Darstellungsmöglichkeiten reichen von einer einfachen Handskizze bis hin zu fotorealistischen 3D-Welten. Die Virtuelle RealitÀt (VR) findet in der Fabrikplanung seine AusprÀgung als Digitale Fabrik.

Die Layoutplanung ist eine Kernaufgabe in der Fabrikplanung. Die Layoutplanung kann unterschieden werden in:

Ziele der Layoutplanung sind die optimale FlĂ€chennutzung sowie die Minimierung von Transportwegen. Die Optimierung wird dabei insbesondere in der Idealplanung herausgearbeitet, welche dann in der Realplanung so weit wie möglich umgesetzt werden soll. Die Idealplanung befasst sich demnach – wie der Name vermuten lĂ€sst – mit der Ideallösung, welche als Orientierung fĂŒr das Real-Layout dient. Einem Real-Layout sollte immer ein Ideal-Layout voran gehen. (mehr…)


Working Capital Management

Jedes Unternehmen hat Kapitalkosten, welche betriebswirtschaftlich auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren sind. Andererseits darf die LiquiditĂ€t, eine GegenĂŒberstellung von Umlaufvermögen und kurzfristigen Verbindlichkeiten, in keinem zu kritischen VerhĂ€ltnis stehen, um der Insolvenzgefahr (Gefahr der ZahlungsunfĂ€higkeit) zu entgehen. Die Optimierung ist eine Gradwanderung, mit welcher sich Controller im Working Capital Management befassen. (mehr…)